Dienstag, 14. Februar 2017
14.02.17 Thema Liebe
Ich habe jemanden kennen gelernt - übers Netz. Er hat mich eingefangen mit Chat, Telefonaten, Skype und WhatsApp und dann wieder los gelassen.



Es hätte passen können mit uns beiden, aber die Entfernung war größer als das Internet uns vorgegaukelt hat. Wir waren vernünftig und haben uns nicht in ein jahrelanges Hin und Her auf der Autobahn oder in Zug und Bus eingelassen.

War es richtig? - Nein sagen die Weltenbummler unter meinen Freundinnen - so ein Katzensprung ist doch kein Hindernis!!! Es schwingt Empörung im Tonfall mit.

Für uns ist es eben so. Wir leben beide langsamer und gemütlicher. Mit Mittagsschläfchen, wenn möglich, Wärmflasche in der Nacht - früh schlafen gehen, früh aufstehen, kein Fleisch, kein Alkohol, dafür viel Bewegung für den Körper und Ruhe für den Geist.

Was bleibt ist die Hoffnung. Es hat nun wieder ein "uns" in meinem Leben gegeben und zwar 14 Tage lang - so schnell sind wir zusammen gewachsen. Unglaublich für mich, das ich soviel per Whatsapp, Telefon und Skype geteilt habe. Da war keine Angst vor zuviel wie sonst so oft. Man hat sich verstanden, es hat gepasst - ich war offen und bereit. Das allein zählt und ist eine freudige Entdeckung.

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Sonntag, 1. Mai 2016
03.05.16 Thema "Liebe"
"Sex sells" ist ein Grundsatz in der Werbung, aber was ist mit der Liebe?

Zahlreiche Lovesongs zieren die Chartliste, Liebesromane verkaufen sich immer und wenn man an die großen, Publikumsmagneten im Film denkt kommt da kaum ein Streifen ohne Herzschmerz aus. Freundschaft, ein weiteres spannendes Thema, das uns Menschen in den Bann zieht.

Amore - drei Aspekte der Liebe

Das gehört zum Menschsein dazu, wir sind emotionale Wesen und wollen uns und unsere Gefühle spüren. Ob wir nun Freundschaft und Liebe haben oder nicht, beides bringt uns in Fahrt - wir sind lebendig wenn wir leiden und wenn wir glücklich sind.

"Love sells" kann man also ebenso sagen.

Was ist Liebe denn überhaupt?

"Liebst Du mich?" gehört zur Standartfrage in jeder Liebesgeschichte... und wenn Du mich liebst, was tust Du dann für mich?

Doch halt, gehört Bedingung denn auch zum Paket?

Schlosspark Schwetzingen

Mich hat dieses Thema viele Jahre in Atem gehalten. Ich bin der Liebe wie einem Schmetterling hinterher gelaufen und habe sie so manches mal mit der Faust zermalmt, nur nicht loslassen - behalten, bitte, bitte...bitte!!!

Bis ich darauf gekommen bin, dass ich auf`s falsche Pferd gesetzt hatte.



Man hat schon in der Antike verschiedene Formen der Liebe unterschieden. Die folgenden drei Formen sollen sie beschreiben:

Philia - die freundschaftliche Liebe
Eros - die leidenschaftliche, erotische Liebe und
Agape - die spirituelle Liebe

Alle drei begleiten unser Leben, doch nur die oberen zwei sind ständiges Thema in unseren Medien. Die dritte im Bunde wurde in der Kunstgeschichte oft verewigt. Wenn auch keiner so genau weiß was sie überhaupt beinhaltet, so gibt es doch zahlreiche Darstellungen von der göttlichen Liebe oder von der Beziehung Gott - Mensch. Gläubige haben sich in jeder Zeit gestritten und manchmal sogar Kriege geführt, um Ihre Vorstellung von der Schöpfung und ihrem Schöpfer als die einzig Wahre zu beweißen.

Schlosspark in Schwetzingen

Heute haben wir die Freiheit uns selbst Gedanken zu machen. Eigene Vorstellungen von Agape und den anderen beiden Formen der Liebe zu entwickeln. Für mich ist Agape die Liebe zu allem. Für mich bietet die Welt eine Reiche Palette an Möglichkeiten Liebe zu empfinden. Das kann andere Menschen, aber auch die Liebe zur Natur oder zu einer Tätigkeit beinhalten. Das sind für mich aber auch Bewunderung und Liebe zu kulturellen und technischen Erungenschaften.



Wertschätzung für meinen eigenen Körper, für die Biologie in all ihren perfekt durchdachten Phänomenen sind nur ein kleiner Ausschnitt von dem was alles da ist um von mir mit Freude und Genuß erlebt zu werden. Ich bin eine Liebende die nicht mehr nach nur einem einzigen Objekt suchen muss. Ich kann, muss aber nicht, vieles lieben.

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Samstag, 14. Februar 2015
14.02.15 Thema "Liebe"
Valentinstag, ebenfalls ein Fest der Liebe.

Im Gegensatz zu Weihnachten betont man hier den Aspekt der Verliebtheit. Herzchen, Blumen und Schokolade, feine Pralinchen, das sind die Dinge, die sich an diesem Tag noch besser als sonst verkaufen lassen.

Im Tierreich kennt man diese "Werbegeschenke", manche Vogelart füttert sogar die Liebste mit Leckerbissen, wie man seine Kücken (später) füttert, andere schenken Nistmaterial oder singen ein romantisches "Werbe-Lied".

Wir sind am Valentinstag gar nicht so weit weg von dieser "Frühlingsstimmung". Jetzt im Februar ist die richtige Zeit um sich dieser Rituale und ihrer Auslöser einmal genauer an zu sehen.

Vielleicht bringt ein Bild oder eine Melodie unsere Gedanken in die richtige Richtung. Es genügt eine Kleinigkeit, die bewusst wahr genommen wird und eine Kaskade der Sinnlichkeit in Gang setzt. Da ist das Gribbeln im Bauch, das die Hormone im Blut anzeigt, das heizt wiederum unserer Fantasie an und wenn wir dem Treiben seinen freien Lauf lassen, schaukelt sich diese angenehme Stimmung immer mehr nach oben.

Das ist "die Gelegenheit" kreativ zu werden.

Ich habe ein neues, passendes Rezept gefunden:

Valentine-Smoothie

"Valentine-Smoothie":

Klar ein Valentine-Smoothie muss die Farbe der Liebe haben und süß schmecken, daher mixe ich folgende Zutaten (für 300 ml):

Saft von zwei Blutorangen
1 Birne
1 Banane
40 gr Rote Beete (oder mehr)

Den Saft zuerst in den Mixer geben und dann die anderen Zutaten. Zum krönenden Abschluss noch ein paar Schokostreusel (hier Schokonips in Rohkostqualität).

Wer gerade die Grippewelle unterstützt kann noch ein kleines Stück Ingwer (0,5 cm oder weniger) und/oder den Saft von 1/2 Zitrone dazu tun. Wer es nicht so süß mag lässt die Banane weg.

Fertig ist der Valentine-Smoothie!

Zutaten Valentine-Smoothie

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Sonntag, 14. Dezember 2014
14.12.14 "Weihnachten - Fest der Liebe"
Fest der Liebe und des Gebäcks...

Ich wünsche allen Bloglesern einen schönen dritten Advent.

Ich bin diese Woche schon reich mit Plätzchen und Schokolade beschenkt worden. Das Bild oben zeigt die leckeren Naschereien, die mir eine liebe Kollegin mitgebracht hat.

Heute habe ich einen Chai Tee aus meinem Teekalender probiert. Es fehlte allerdings die rechte innere Ruhe um ihn konzentriert genießen zu können.

Tee aus dem Teekalender und die "Versucherle" der Kollegin

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Mittwoch, 3. Dezember 2014
03.12.14 Thema "Liebe"
"Liebe" ist zunächst einmal ein Wort. Die Bedeutung, die wir diesem Begriff geben sind, neben der gesamtgeseschaftlich üblichen Definition, auch individuell geprägt von unseren bisherigen Erfahrungen.

So hat der Begriff immer noch einen Bedeutungshof, den wir selbst (bewusst oder unbewusst) wählen.

Um diesen individuellen "Zusatz" geht es mir im folgenden Text:

das wort liebe (WMA, 4.103 KB)

Wer mag, kann sich zurücklehnen und fünf Minuten mit mir gemeinsam nachspüren was für innere Bilder zu dem Thema aufsteigen:

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Montag, 1. Dezember 2014
01.12.14 Thema "Advent-Zeit"
Heute habe ich mir einen von diesen Teekalendern geholt, mit 24 verschiedenen Teebeuteln und beschlossen jeden Tag eine Tasse Tee in Achtsamkeit zu trinken.

Was nichts anderes heißt, als dass ich meine Gedanken auf die Tasse Tee und das Gebäck konzentriere. Leider schweifen diese unruhigen Gesellen nur allzu gerne ab, obwohl ich schon viele Übungen in dieser Richtung absolviert habe. Der Weg ist das Ziel...

Advent-Zeit

Ich werde mich ausserdem in der Vorweihnachtszeit mit dem Thema „Liebe“ beschäftigen, da Weihnachten das Fest der Liebe ist.

Es wird hier also in nächster Zeit um „Liebe“, „Selbstliebe“, „Selbstwahrnehmung“, „Selbstbild“ gehen. Mit Blick auf das neue Jahr und die Vorsätze, die dann oft gefasst werden, möchte ich mich ausserdem dem Thema „Veränderung des Selbstbildes“ mit mentalen Techniken widmen.

So steigen die Chancen, dass die guten Wünsche zum neuen Jahr auch in Erfüllung gehen.

Achtsames Teetrinken

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Montag, 23. Juni 2014
23.06.14 Thema "Liebe"
„Ja, aber wie kann ich mich denn selbst lieben? - Ich bin doch nichts besonderes? Ich finde sich selbst lieben ist arrogant!“



Ich versuche es in ihrer Denkweise zu erklären:“Nun Du bist ein Geschöpf Gottes und er liebt Dich und so wäre es ja eher arrogant Dich nicht zu lieben.“

„Ja, aber nehmen wir mal an meine Eltern hätten mich nicht gewollt...?“

„Aber Gott wollte Dich, sonst wärst Du nicht da!“

„Liebet Deinen Nächsten! Daran habe ich mich immer gehalten und nur das ist wichtig!“

„Dann informiere Dich doch mal bei Deinem Pfarrer. Das ist anders gedacht, es heißt: „Liebet Deinen Nächsten, wie Dich selbst.“



Die Augen weiten sich vor Erstaunen: „Ach ja, das stimmt, das ist mir noch nicht aufgefallen! – Aber wie soll ich mich denn selbst lieben? Ich bin 76 Jahre und habe das nie gemacht.“

„Hm, fang einfach damit an mehr zu lieben und schließe Dich dann mit ein...stelle das Gefühl der Liebe mehr in den Mittelpunkt...Ich kann in der Schnelle auch nicht soviel sagen.“

„Ach weißt Du, eigentlich interessiert mich das Thema nur, weil Du immer so nett darüber redest! Ich gehe einmal die Woche in die Kirche und bete, wenn ich es brauche. Das reicht!“

„Dann lass uns doch jetzt unseren Spaziergang machen.“

Bilder aus Lörrach am Wochenende:

Gruett in Loerrach



kleiner Frosch auf dem Spazierweg





Burg Roeteln

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Sonntag, 15. Juni 2014
15.06.14 Thema "Liebe"
Baumhasel

Zu beginn steht eine spielerische Neugier, die sowohl zu analytischem Denken als auch zu einer kontemplativen Innenschau führt.

Wachsende Selbsterkenntnis führt zu einem sich entwickelnden, klareren Selbstbild daraus erwächst Selbst-Bewusstsein (eine Art Gespür für sich selbst) und Selbstvertrauen. Mit der Zeit und der Übung entsteht Wertschätzung (und Liebe) für sich und die Welt. Das ist ein Prozess der Schwankungen unterworfen ist, aber eine deutliche Linie erkennen lässt.

Ich habe das so zusammen gefasst, wie ich es im Moment sehe. Vor vielen Jahren kamen mir die Begriffe Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und Selbsterkenntnis sehr schwammig vor. Damals wusste ich nicht wie sich das in der Praxis konkret umsetzen und entwickeln lässt.

Die Befriedigung der Neugier ist der Anstoß, der den Weg der Selbstverwirklichung eröffnet und in Form der Wertschätzung und Liebe Früchte trägt.

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Donnerstag, 12. Juni 2014
12.06.14 Thema "Eigenliebe"
Positives Denken und Buddhismus (so wie ich beides kennen gelernt habe) haben einige gemeinsame Denkansätze. Im Buddhismus handelt die erste edle Wahrheit zwar von Leid, aber insgesamt geht es darum durch Erkenntnis das Leid auf zu heben.

Im positiven Denken geht es direkt darum sich der Harmonie im Innen und dadurch auch im Aussen zu zuwenden.

Es geht in beiden Philosophien darum das Gute durch Aufmerksamkeit zu fördern.

Im Beispiel mit der Person X, die sich unangenehm in den Vordergrund schiebt, heißt das zunächst an zu erkennen, dass meine Bewertung des Verhaltens eine subjektive ist - andere sehen es vielleicht ganz anders.

Selbst wenn alle es genau so empfinden, kann man sich die Frage stellen, ob das Zusammenspiel der Beteiligten nicht ein solches Verhalten mit bedingt. Trifft sich eine Gruppe von Individuen entsteht ein System - ein ganz neues Gefüge, das durch Interaktion jeden einzelnen der Gruppe verändert.

Wie auch immer ist es schwierig aus diesem gemeinsamen Fluss einen Einzelnen heraus zu nehmen und ihm zu sagen, er solle sich ändern. Abzuklären wäre ausserdem: Wie genau soll er sich ändern und wie interagieren dann anschließend die anderen? - Sie müssten sich ja mit verändern.

Ich nutze seit einigen Jahren eine mentale Technik, um solche Situationen eleganter zu lösen und habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Ich verändere meine Erwartungen an meine Mitmenschen. Angelehnt ist diese Technik an die buddhistische Metameditation, man findet solche mentalen Techniken aber auch im positiven Denken.

Wenn ich morgens meine Meditation gemacht habe und in mir ganz deutlich innere Ruhe und Frieden finde, stelle ich mir die Person glücklich und zufrieden vor. Ich sehe ein strahlendes, zufriedenes Gesicht eine selbstbewusste und entspannte Körperhaltung. Mein Gegenüber wirkt wie ein Mensch, der rundum glücklich ist und andere mit diesem Gefühl ansteckt. Während ich dieses Bild betrachte werde ich selbst auch noch zufriedener und glücklicher.

Ich mache das so oft jeden Morgen bis ich jedesmal wenn ich an die Person denke, dieses Bild und kein anderes mehr im Kopf habe.

Das erstaunliche ist, das ich mit der Zeit dem anderen gar nicht mehr glauben kann, dass er so nicht ist. Von mir geht ein Vertrauen in die Fähigkeit des Anderen aus, das ansteckend wirkt. Das wiederum macht den Umgang mit Person X sehr angenehm, locker und entspannt. Das Vertrauen gibt meinem Gegenüber die Freiheit das Beste in sich zu sehen und zu fördern.

Die Übung fördert ausserdem meine Fähigkeit zur Konzentration, sie stärkt das visuelle Vorstellungsvermögen und vertieft in mir positive Gefühlsqualitäten wie Vertrauen, Ruhe und Liebe. Sich in Wertschätzung und Liebe zu anderen zu üben, heißt gleichzeitig sich selbst zu lieben, denn das eine verstärkt das andere.

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Mittwoch, 11. Juni 2014
11.06.14 Thema „Eigenliebe“


In meinem Freundeskreis ist kürzlich die Frage aufgetaucht wie man auf einen Menschen reagiert, der sich unangenehm in den Vordergrund spielt.

Zu zweit ist das Verhalten ganz normal, aber sobald eine Gruppe zusammen ist, wird es unangenehm.

Tja was macht man da?

Die genannten Alternativen heißen:

1. Hinter dem Rücken von X eine Umfrage starten, ob die anderen das auch als unangenehm empfinden.

2. Einen bedauernswerten Übereifrigen aus dem Freundeskreis ausfindig machen, der X schonend beibringt, dass eine Verhaltensänderung erwartet wird.

Person X schiebt sich unangenehm in den Vordergrund wenn der Freundeskreis sich trifft.
Man muss es ihm sagen, nur so kann sich X ändern
Nein, es ist besser zu warten bis X es selbst merkt
Es gibt noch andere Alternativen

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Created by glueck-lich on 2014.06.10, 20:50.

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