Sonntag, 5. Januar 2014
Achtsamkeitsübung KW 02
Diese Woche gibt es eine ganz besonders schöne Aufgabe. Ich werde jeden Abend eine Liste mit mindestens 5 Dingen schreiben, für die ich dankbar bin.



Dieses Thema greife ich bereits auf, wenn ich in mein kleines Notitzbuch schreibe, außerdem habe ich noch ein "Buch der positiven Aspekte", das sich tiefergehend mit allgemeinen Lebensthemen beschäftigt. Allerdings komme ich nicht mehr jeden Tag dazu. Manchmal braucht es einen kleinen Schubs von Außen. Ich heiße diese erneute Einladung, mehr Dankbarkeit in Worte zu fassen und nieder zu schreiben, willkommen.



Thema der Woche ist Dankbarkeit. Fünf Punkte jeden Abend nieder schreiben.
Gute Idee, ich freue mich darauf und mache mit!
Nee, ich lese nur mit.

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Created by glueck-lich on 2014.01.05, 20:09.

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Samstag, 4. Januar 2014
04.01.14 Thema Körperhaltung
Stephan Bodian schriebt in dem Buch Entspannen durch Meditation für Dummies: „Die Meditationshaltungen in den großen spirituelle Traditionen der Welt haben eines gemeinsam: die unerschütterliche Stabilität eines Berges oder Baumes.“

Berg

Heute morgen ist mir dieses Bild von einem Berg noch einmal in den Sinn gekommen. Unsere Vorstellungskraft verbindet sich mit dieser Metapher und der Körper nimmt ganz selbstverständlich das Bild auf, dass sich in unserem Geist befinden.

Es ist genau genommen eine Übersetzungs-Leistung einem menschlichen Körper die Haltung eines Berges zu geben, aber viele Meditationsanfänger wissen, ohne nach zu fragen, gleich was gemeint ist.

Mit dieser Haltung soll in der Meditation der Geist zunehmende Ruhe erfahren.



Dies ist wieder eine Übersetzungsleistung. Und wir haben nun den Vorgang: Vom materiallen Baum, zur Vorstellung des Baumes, zur Übersetzung eines menschlichen Körpers, der einen Baum darstellt, zurück zur inneren geistigen Haltung und weiter zum Gefühl der Ruhe.

Wir springen also munter vom Materiellen zum Geistigen, von unserer äußeren Anschauung zu den inneren Vorgängen. Eine menschliche Leistung des Abstraktionsvermögens, das so selbstverständlich geschieht, dass es uns schon gar nicht mehr auffällt.

Unsere Sprache drückt dieses Hin und Her ebenfalls aus. Wir reden von Zu-Neigung, wenn wir von Sympathie für einen anderen Menschen sprechen. Wir sprechen von Neigungen oder „Du bist mir nah“. Wir nutzen Positionsangaben im Raum, um von Gefühlen zu sprechen.

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Donnerstag, 2. Januar 2014
02.01.14 Thema „Körperhaltung“
In den letzten beiden Tagen hatte ich eine leichte Verspannung in der rechten Nackengegend bis zur rechten Schulter. Ich versuchte ganz besonders meine Schultern immer wieder nach unten zu korrigieren, aber es gelang mir nicht. Ich konnte nicht einschätzen wie hoch oder tief sie auf „Normalhöhe“ wäre. In Zeiten der Entspannung ließ die Verspannung ganz von alleine nach – ohne bewussten „Befehl“ meines Gehirns.

Heute war mir sehr wohl und ich spürte wie elastisch und warm und locker mein Körper sich anfühlt, wenn ich in guter Stimmung bin. Bei einem Spaziergang kamen mir so viele wertschätzende Gedanken und ich konnte die Sonne auf meinem Gesicht und meinen schwebenden Körper genießen.

Zu Beginn meines Achtsamkeitstraining war ich oft beim Spaziergang viel nörgelicher drauf und hatte dementsprechend am Ende meines Laufens schmerzende Schultern. Da hat sich viel Positives getan.



Diese Kinderskulptur habe ich auf meiner Venedigreise in einem Hinterhof entdeckt. Ich finde sie drückt Verspieltheit und Leichtigkeit aus. Die Muskelspannung und Körperhaltung der beiden wirkt mühelos.

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