Mittwoch, 1. Januar 2014
01.01.14 Thema „Körperhaltung“
Im letzten Italienurlaub habe ich ein Paar beobachtet. Sie trug rote Lederjacke und –hose. Er hatte die Kamera dabei, um sie in entsprechenden Posen zu fotografieren.

In unserer Gesellschaft gilt so etwas als Sexy. Ganze Industriezweige leben von Frauen und Männern, die Ihren Körper zur Schau stellen und sich dementsprechend fotografieren lassen. Es ist „arbeit“ und erfordert Konzentration etwas vor zu täuschen, was gerade nicht da ist.

Pose am Strand

Nachhaltig sexy ist aber eine natürliche Leichtigkeit dem Leben gegenüber. Wer mit dem Leben flirtet zieht andere Menschen magisch an und hat eine entspannte, elastische Körperhaltung. Alter und Anzahl der Pfunde werden angesichts purer Lebensfreude gleichgültig.

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Dienstag, 31. Dezember 2013
31.12.13 Thema "Körperhaltung"
Im Buch wird angeraten seine Körperhaltung zu korrigieren, falls sie nicht aufrecht ist. Das ist eine veralterte Auffassung von „richtig“ und „falsch“. Heute vertritt man die Ansicht, dass es der Wirbelsäule gut tut immer mal die Haltung zu wechseln.

Ich nehme wahr, dass ich öfter aufrecht und gerade bin, als ich vermutet hätte. Vor allem in Meditationshaltung fällt mir eine aufrechte und sichere Haltung auf. Manchmal finde ich es aber auch angenehm nach vorne gebeugt zu sitzen und meine Unterarme auf den Oberschenkeln ab zu stützen, oder ich verschränke die Arme und spüre meine Körperwäreme. Letzteres lässt mich meine Körperwärme spüren und gint mir ein Gefühl des Schutzes und der Geborgenheit.

Meine Haltung passt immer zu meiner Stimmung. Mein Körper gibt mir eine Rückmeldung darüber was in mir vor geht. Das ist gut, weil ich oft zu sehr auf die anderen schaue.



Ich finde Körpersprache spannend und beobachte auch andere gerne. Ich ziehe so meine falschen oder richtigen Schlussfolgerungen, wie z.B. das Betrachten der Familie am Nachbartisch auf dem Foto. Sie sehen erschöpft aus. Kein Wunder, das Foto wurde im touristischen Trubel von Venedig auf genommen.

Ganz kann man wohl nie wissen was im anderen vor geht und auch ich bin ein sich ständig veränderndes Rätsel, was das Leben spannend macht.

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Sonntag, 29. Dezember 2013
Achtsamkeitsübung KW 01
Diese Woche achte ich auf die Körperhaltung meiner Mitmenschen und meine eigene. Ich spüre in meinem Körper hinein, ob ich mich damit wohl fühle und warum diese Haltung von mir eingenommen wird. Ich gehe meiner inneren und äußeren Haltung auf den Grund.

Kleine Akrobaten

Meine und die Körperhaltung anderer ist Thema dieser Woche. Ich begegne diesem Thema mit Achtsamkeit und erkunde den Zusammenhang zwischen innerer Haltung und äußerer.
Ja, das ist ein interessantes Thema, das ich ebenfalls beobachten werde.
Nein, ich verfolge es lieber durch mitlesen.

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Created by glueck-lich on 2013.12.29, 21:08.

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29.12.13 Thema "Generelle Achtsamkeit"
Heute habe ich, nach einem Spaziergang voller Achtsamkeit, in meinem Café eine Pause gemacht. Bei der Bestellung meines Lieblingsgetränkes hat mich die junge Frau an der Theke gefragt: „Ach sind Sie die Dame von P?“ Mir war nicht ganz wohl bei der Frage, aber ich habe mir nichts anmerken lassen.

„P“ bezeichnet ein Quadrat. In Mannheim wird die Innenstadt nicht mit Straßennamen bezeichnet, sondern in Quadrate eingeteilt. Ich liebe es Samstagnachmittags in der Buchhandlung in P zu sitzen und im dortigen Cafe mein Getränk zu trinken. Ich blättere in den Büchern und kann sie nach Belieben kaufen oder wieder zurück ins Regal stellen. Meist kommen noch ein paar Freunde und leisten mir nach ihrem Stadtbummel Gesellschaft.



Da diese Gelegenheit aber am Sonntag nicht besteht, gehe ich in ein anderes Lokal derselben Kette. Hier geht alles recht locker zu. Ich kann am Fenster sitzen und hinaus sehen. Ich breite meistens meine mitgebrachten Bücher und Notizen aus und bearbeite sie mit Buntstiften. Rings herum unterhalten sich junge Menschen oder lernen gemeinsam. Ich dachte eine lernende Frau mehr oder weniger fällt nicht auf.

Als ich so auf meinem Platz sitze, merke ich, wie in meinem Kopf Bilder und Gedanken auftauchen. Irgendwie kommt es mir so vor, als ob das ein Zeichen von erstarrten Gewohnheiten im Alter ist. Ich bin hier schon ein „Original“!

Fenstergitter

Vor meinem inneren Auge sehe ich Jahre und Jahre ins Land gehen. Die Tage gestalten sich gleichförmig. Mein gemütliches Leben hindert mich daran etwas zu ändern. Sie verhindert das Kennenlernen eines netten Lebensgefährten und das berufliche Weiterkommen. Die einzige Abwechslung, die zukünftig auf mich wartet, ist der Eintritt ins Rentenalter und die Hinfälligkeit meines Körpers, die mich eines Tages daran hindern wird, meine Gewohnheit fort zu setzen.

Oh Schreck!

Dann wird mir klar, dass meine Schlussfolgerungen auch völlig anders verlaufen könnten. Warum sollten lieb gewonnene Gewohnheiten ein Hinderniß sein? Sie können doch auch dazu dienen aus mir eine freundliche und ausgeglichene Person zu machen, die eine liebenswerte Ausstrahlung hat? Sie könnten mich attraktiv machen und das regelmäßige lernen meinen Kopf fit und flexibel halten. Sie könnten ein Tor zu immer mehr Lebensqualität sein.

Ja! Ich bin beruhigt und in Frieden.

Diese Sicht der Dinge gefällt mir, so will ich es sehen. Ich lehne mich glücklich zurück, nehme noch einem Schluck von meinem Lieblingsgetränk und genieße meinen Muffin.

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29.12.13 Thema "Komplimente"
Durch die Übung fällt mir erst so richtig auf, wieviele Menschen mir Wertschätzung entgegen bringen. Ich selbst kann das mit den Komplimente verteilen noch weiter ausbauen. Bisher drücke ich meine Art der Wertschätzung eher durch stille Gesten oder liebevolle Präsenz aus. Die Übung hat mich wieder viele Seiten an meinem Leben in einemanderen Licht gezeigt und ich bin froh diese Woche genauer hin gesehen zu haben.

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