Sonntag, 22. Dezember 2013
Achtsamkeitsübung KW 52
In der letzten KW in diesem Jahr geht es um Komplimente. Ich werde diese Woche wahrnehmen, was ich wertschätze an den Menschen in meiner Umgebung und es aussprechen. Ausserdem achte ich auf Komplimente, die in meinem Umfeld gemacht werden.

Komplimente machen ist das Thema dieser Woche. Diese Übung trainiert Wertschätzung, Beobachtungsgabe, Einfühlungsvermögen und Sprachgefühl.
Ja, das hört sich gut an. Ich bin dabei und lerne gerne dazu
Nein, ich lese lieber nur mit

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Created by glueck-lich on 2013.12.22, 21:16.

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22.12.13 „Achtsames Essen“
In meinem Beruf bekomme ich viele Süßigkeiten zu Weihnachten geschenkt. Das meiste wird in der Süßigkeitenschublade gesammelt und für die Kolleginnen, die sich über ihre Figur keine Sorgen machen, aufbewahrt.

Die wirklich guten Sachen landen bei mir zu hause. Heute habe ich die Gelegenheit genutzt, um das Gute achtsam und genussvoll zu würdigen.

Achtsamer Genuss

Meine Erkenntnis der Woche ist, dass Achtsamkeit beim Essen und trinken eine große Herausforderung ist, die sich lohnt. Das Essen und Trinken sind Zeitpunkte am Tag, die überschaubar sind und dem Übenden einen ruhigen Rahmen bietet, in dem Konzentration erfolgreich trainiert werden kann. Ich habe in dieser Woche viel gelernt und meine Vorstellung von einem Leben in Achtsamkeit erweitert.

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22.12.13 Generelle Achtsamkeit
Gestern hat mein MP3 Player mir ein Musikstück ausgewählt – die Einstellung stand auf „Zufall“. Bisher hat mich „I thought about you“ von Frank Sinatra nicht mehr als die anderen Stücke inspiriert. Nun war es anders, denn mir fiel auf, wie wunderbar dieser Text den Vorgang des Verliebtseins im Gehirn(höchst poetisch) erklärt.

https://www.youtube.com/watch?v=OgoqYHtBEOY

Ich will nun nicht behaupten, dass ich „Verliebtsein“ voll und ganz verstanden habe. Es wäre ja auch schade einen solch himmlischen Zustand voll und ganz zu entmystifizieren.

Aber einiges ist mir mit der Beschäftigung der Themen Psychologie, Meditation, Hirnforschung und Achtsamkeit klarer geworden:

Man verliebt sich in einen Menschen, weil es ähnliche Glaubenssätze, ähnliche Ansichten und Hintergründe gibt oder auch weil man sich nach dem Gegenteil sehnt. Man verknüpft mit dieser Vorstellung von Liebe sein Selbstbild. Lehne ich mich z.B. eher ab, bewerte ich es sicherlich als wahrscheinlicher, dass der andere sich nicht in mich verliebt.

Jedenfalls war diese Liebesgeschichte, schon in mir als Wunsch/Vorstellung (manchmal sogar als ablehnende Vorstellung) vorhanden bevor es „Zoom“ gemacht hat.

Damit eine solche Vorstellung von einer „passenden Liebesgeschichte“ Kraft bekommt, muss zuvor immer wieder eine Beschäftigung mit diesen Komponenten (oder auch „Zutaten“) erfolgen.

Irgendwann steht der passende Mensch zu meiner Geschichte vor mir. Das Drehbuch zur Story wurde schon davor geschrieben, das Casting ist bereits im Gange. Der naheliegende, nächste Schritt ist, den passenden Darsteller zu erkennen und diese Arbeit nimmt mir manchmal sogar mein „Unbewusstes“ ab.

Zoom: Ich, oder sogar wir beide, sind verliebt!

Herzanhaenger

Jetzt geht es erst richtig los: Wir machen was Franky Boy so schön singt: „I thought about you!“

Das Gefühl steigert sich manchmal hoch in Euphorie oder ab und an auch in Sehnsucht oder vielleicht sogar in Verzweiflung. Je nachdem ob tiefe Liebessehnsucht oder befriedigende Liebeserfüllung häufiger mit dem Gedanken an ihn/sie verknüpft wird. Wir verknüpfen und steigern Freud oder Leid und es entsteht ein Strudel an Gefühlen in die ein oder andere Richtung. Dieser wird durch die Wiederholung heftiger und heftiger(und kann uns manchmal auch überfahren).

Im Lied ist dieser Strudel als positive Steigerung auch sehr gut zu hören und es scheint eher ein gutes Ende in Aussicht zu stehen.

Ich habe noch eine weitere Version des Liedes im Netz gefunden, die mir fast besser gefällt, weil sie jazziger ist:

http://www.youtube.com/watch?v=nPLmD0C8x9A

Allerdings scheint der Sängerin nicht so vertraut mit den inneren Vorgängen. Franky bringt es durch sein beinahe gelangweiltes Wiederholen dieser Textzeile „I thought about you“ klarer auf den Punkt.

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Freitag, 20. Dezember 2013
20.12.13 Thema „Achtsames Essen“
Mandarinen

Folgenden Text habe ich aus dem Buch: „Ich pflanze ein Lächeln“ von Thich Nhat Hanh entnommen:

„Wenn ich Dir mit einer frisch gepflückten Mandarine eine Freude machen will, hängt das Maß, indem Du sie genießen wirst, glaube ich, von Deiner Achtsamkeit ab. Wenn Du frei von Sorgen ist und Ängsten bist, wirst Du die Mandarine mehr genießen können. Bist Du wütend oder hast Du Angst, wird die Frucht wahrscheinlich keine große Wirklichkeit für Dich haben....Jedesmal wenn Du eine Mandarine betrachtest, kannst Du tief in sie hinein blicken. Du kannst das ganze Universum in einer Mandarine entdecken. Du schälst sie, und Du riechst sie, und das ist wunderbar. Du kannst Dir Zeit lassen, wenn Du eine Mandarine ißt und sehr glücklich sein.“

Das hat mich gestern sehr berührt und inspiriert. Es passt so wunderbar zu dem was ich gerade erlebe...

Mandarinenblume

Mein Arbeitgeber hat beschlossen für die Gesundheit seiner Mitarbeiter etwas zu tun. Nun gibt es einen großen Obstkorb. Jeder Mitarbeiter darf sich pro Tag ein Stück nehmen. Im Korb befinden sich zur Zeit: Mandarinen, Äpfel und Orangen. Beliebteste Frucht ist die Mandarine!

Eine Kollegin hat mich aufgeklärt und seit dem weiss ich, dass Mandarine die falsche Bezeichnung ist, obwohl alle dieses Wort nutzen. Es sind Clementinen. Sie liebt Clementinen und hat mich auf den Geruch der Schale, das saftig-süße Aroma und die Leichtigkeit mit der man sie schälen kann aufmerksam gemacht.

Ich war verblüfft, denn die Kollegin hat mir eine Lektion in Wertschätzung und Achtsamkeit erteilt. Ich habe sie bis dahin recht achtlos geschält und gegessen. Die Welt ist voller Lehrer, auch wenn sie offiziell nichts von Achtsamkeit und Meditation wissen. Danke Hanne!

Mandarinenschnitze

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Donnerstag, 19. Dezember 2013
19.12.13 Thema „Achtsames Essen“
Tagsüber vergesse ich immer wieder achtsam mit dem Essen zu sein. Abends kann ich mich darauf konzentrieren. Ich nutze weiterhin andere Übungen, wie z.B. Lächeln während des Spazierengehens.

Mohnkuchen

Je achtsamer ich den ganzen Tag über mit mir umgehe, desto besser die Konzentration am Abend und desto besser die Achtsamkeit beim Essen.

Meine Lieblingsserie musste diese Woche warten und das hat mir ganz gut getan.

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