Mittwoch, 27. November 2013
27.11.13 Thema Besser hinterlassen als zuvor
Es gibt immer etwas zu tun. In meinem Ein-Frau-Haushalt fällt immer wieder auf`s Neue Staub und auch sonst gibt es jede Menge Gelegenheiten die Umgebung zu verbessern.



Ich arbeite in dieser Woche Nachmittags und wenn ich meinen Dienst beginne, treffe ich schon auf ausgebreitete Arbeit. Der Schreibtisch wird dann kurz vor Feierabend von mir sauber hinterlassen.

Ich merke wie selbstverständlich diese Handgriffe mittlerweile sind. Ich denke in anderen Wochen gar nicht mehr darüber nach wo ich überall Ordnung schaffe. Natürlich ist das immer ausbaufähig, aber in der vorweihnachtlichen Zeit habe ich mehr Termine als sonst und so beschließe ich in dieser Woche einfach zu beobachten wann und wo ich in meinem Alltag routinemäßig Ordnung und Schönheit schaffe.

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Dienstag, 26. November 2013
26.11.13 Thema Besser hinterlassen als zuvor
Vor einigen Jahren habe ich eine Geschichte über das Aufheben von Socken gelesen: Byron Katie beschrieb darin, dass es sie störte, dass die Socken ihrer Kinder auf dem Boden lagen.



Irgendwann erkannte sie, dass Sie diejenige war die sich daran störte. Also war es auch ihr Problem und ihre Verantwortung für eine Lösung zu sorgen. Fortan hob sie die Socken, die sie störten auf und freute sich an dem sauberen Boden.

Ich fand diese Geschichte auf den ersten Blick widersinnig: So denkt doch kein normaler Mensch...?!? Dennoch hörte sich das alles logisch an.

Unten die vollständige Originalgeschichte – sie klingt in ganzer Länge noch stichhaltiger als meine Kurzform:

http://www.youtube.com/watch?v=CeaHZsl4sBA

Ich liebe die Geschichten von Byron Katie, weil sie oft auf den ersten Blick ziemlich daneben klingen. Am Ende – nach kurzem Nachdenken – muss ich meist gestehen, dass mein Denken daneben war. So erging es mir auch mit dieser Geschichte.

Seit damals mache ich auf öffentlichen Toiletten erst mal sauber – soweit bis ich mich wohl fühle.

Ich hebe auf dem Gehweg auf, was mich stört und ich befreie meinen Einkaufswagen im Supermarkt von dem Abfall des Vorgängers, ohne zu murren.

Das Ergebnis ist: Ich fühle mich wohl damit und allein das zählt.

Daher sehe ich dem Thema in dieser Woche gelassen entgegen. Diese Achtsamkeitsübung dürfte ich mittlerweile „voll drauf“ haben ;-).

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Sonntag, 24. November 2013
Achtsamkeitsübung KW 48
In dieser Woche werde ich meine Umgebung ordentlicher oder besser hinterlassen als ich sie vorgefunden habe. Die Übung betrifft die kleinen Dinge in unserer Umgebung. Die Plastiktüte auf dem Gehweg entfernen, ein welkes Blatt, das sich in den Hausflur verirrt hat, weg nehmen usw.

Ich werde meine kritischen Blick ausloten und die Mitte suchen, denn die Frage ist ja immer: Wie viel Einsatz ist erforderlich? Wo liegen die Grenzen zwischen „besser“ und „perfekt“?

Die Dinge besser hinterlassen als wir sie vorgefunden haben.
Ja, das ist ein spannendes Thema.
Nein Danke, ich verfolge es durch Mitlesen

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Created by glueck-lich on 2013.11.24, 19:48.

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24.11.13 Thema Lächeln
Heute mache ich einen Spaziergang und nehme dabei meine Kamera mit. Ich beschließe auf meinem Weg in mein Lieblingscafe ein Grinsen auf zu stetzen.

An einem solch schönen Tag fällt das nicht schwer und ich nenne mein Vorhaben: „Grinsespaziergang“.

Vielleicht wird daraus ja mal eine Sportart – denke ich und grinse in mich hinein. Das könnte man doch auch gemeinsam mit einer Freundin oder einer ganzen Gruppe machen.



Mir wird immer wohler und fröhlicher ums Herz. Andere Spaziergänger merken entweder nichts oder lassen sich anstecken. Selten kommt es vor, dass jemand irritiert aussieht.

Nach einer Weile scheint alles um mich herum zu strahlen – was vielleicht am herrlichen Licht liegt.



Von manchen Blumen geht ein Schimmer aus.



Ich komme auf die Idee das Thema Lächeln mit Blättern auf dem Boden zu „malen“.



Angekommen in meinem Cafe breite ich meine Bücher auf dem Tisch aus. Die Sonne lächelt zum Fenster herein.

Ich lese, dass der Gesichtsausdruck der Freude für die entspannenden und gesundheitsfördernden Komponenten sorgt – egal ob dieser als Reaktion auf ein Entzücken kommt oder durch ein aufgesetztes Lächeln. Weiter steht in dem Buch „Ich pflanze ein Lächeln von Thich Nhat Hanh:

„Wenn ein Kind lächelt, wenn Erwachsene lächeln – wie wichtig ist das! Wenn wir im täglichen Leben lächeln, friedfertig und glücklich sein können, hilft das nicht bloß und, sondern allen.

Wenn wir wirklich wissen was Leben heißt können wir den Tag kaum besser beginnen, nicht wahr? Unser Lächeln bestärkt uns in dem Entschluss, in Frieden und Freude zu leben. Die Quelle eines wahren Lächelns ist ein erwachter Geist.“



In diesem Sinne spaziere ich wieder nach hause und probiere gleich mal die angeratene Ein- und Ausatemübung aus: Beim Einatmen denke ich an „Ruhe“, beim Ausatmen an „Lächeln“. Ich lächle die ganze Zeit und fühle mich wohl und warm. Ich bin glücklich als ich zu hause an komme und habe ein paar Herbstblätter gesammelt, die mich an das Lächeln erinnern sollen. So eine schöne Übung werde ich noch ein wenig länger machen!

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