Dienstag, 25. Juni 2013
25.06.13 / Thema Abgrenzung


Ich fahre täglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln und dabei fällt mir auf wie wichtig es mir ist einen guten Platz zu bekommen. Am liebsten einen Einzelplatz, so dass ich sicher bin auch alleine sitzen zu können.

Bekomme ich keinen Einzelplatz ist es ganz wichtig den Sitz daneben mit meiner Tasche oder Mantel zu belegen, damit ich erst mal ungestört Raum für mich habe. Selbstverständlich räume ich ihn frei, falls jemand seine Hemmschwelle überwindet und dennoch Platz nehmen möchte.

Komme ich in ein Restaurant fällt es mir schwer mich zu fremden Menschen dazu zu setzen, meist verzichte ich dann lieber ganz auf den Besuch und weiche auf ein weniger überfülltes Lokal aus.



Diese Vorsicht Fremden gegenüber ist uns von der Natur mit gegeben. Sie ist bei jedem da, allerdings mehr oder weniger ausgeprägt vorhanden.

Bei mir ist diese Neigung überdurchschnittlich stark. Ich mag es erst Mal nicht, wenn ich auf der Straße nach dem Weg gefragt werde, oder ein mir völlig unbekannter Mensch in der Schlange vor der Kasse zu nahe kommt und mir versehentlich mit seinem Einkaufswagen einen sanften Stups gibt.

Im Tierreich findet man diese Neigung noch deutlicher. Hunde markieren ihr Gebiet und wer einmal in den Herrschaftsraum eines Wildschweins oder eines Stieres geraten ist, weiss dass diese keinen Spaß verstehen wenn es ums eigene Territorium geht.



Abgrenzungen sind also etwas völlig natürliches und manchmal dienen sie dem Schutz – vor allem wenn sich ein Stier unter der Herde befindet, ist so ein Zaun eine gute Idee für beide Seiten.

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Montag, 24. Juni 2013
Achtsamkeitsübung in KW 26
Achte darauf wie Du Dich im Alltag abgrenzt. Wie steckst Du Dein Territorium ab? Wie zeigst Du Deine Individualität? Über was definierst Du Dich? Was beobachtest Du bei anderen?




Abgrenzen ist das Thema in dieser Woche.
Ja, da mache ich gerne mit
Mitlesen reicht für mich

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Created by glueck-lich on 2013.06.24, 10:10.

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Samstag, 22. Juni 2013
22.06.13 Thema "Nach oben sehen"
In früheren Zeiten war es ein Privileg eine Uhr zu besitzen und noch früher gab es gar keine Taschenuhren, dafür war hoch oben eine Uhr an der Kirche angebracht, damit sie jeder sehen konnte.



Auch heute gibt es jede Menge Uhren an verschiedenen öffentlichen Plätzen der Stadt zu sehen. Man muss nur nach oben schauen.



Ich liebe Uhren, sie helfen mir den Tag zu strukturieren. Natürlich gibt es auch in meiner Wohnung viele davon, aber ich merke mir die Plätzchen mit Uhren in "meiner Stadt", denn Armbanduhr ist nur an manchen Tagen für mich o.k., an anderen gehe ich gerne nackt (am Handgelenk) und "unbeschwert".

Natürlich gibt es auch einige Schilder, wie z.B. diese leckere Brezel, bei der mir das Wasser im Mund zusammen läuft:



Oder Namensschilder und Logos von Geschäften:







Straßenschilder:



Und nicht zuletzt das originale, usprüngliche Schild:



Wenn ich so als Blumenfreund nach oben sehe entdecke ich ganz viel Grün auf Balkone.



Manche Blumen sind auch "nur" an einem Vorsprung befestigt oder vor dem Fenster deponiert.



Faszinierend, dass es sogar Menschen gibt, die Blumen so sehr lieben, dass sie ihr ganzes Fenster mit Hängeampeln belegt haben, so dass sie kaum zu öffnen sind.



Wann mag wohl der erste Mensch auf die Idee gekommen sein auch in der Höhe auf Blumen nicht zu verzichten? Mir gefällt der Gedanke wie kreativ wir Menschen sein können.

Vielleicht hat ihn aber auch eine Kletterrose auf die Idee gebracht, als er sah, wie sie über die Mauer klettert?



Grenzüberschreitend, aber sanft...

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