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Dienstag, 25. November 2014
25.11.14 Thema "Essen"
Am Dienstag, 25. Nov 2014 im Topic 'Essen'

Manchmal ist es ganz einfach etwas köstliches und kalorienarmes zu zaubern.
Ich habe tiefgefrohrene Himbeeren mit zerbröseltem Corny free Schoko vermischt.
Anschließend eine kleine Banane in Scheiben geschnitten.

100 gramm Yoghurt dazu. Alles vermengt und wer mag kann noch 1/4 Teel. Kakaopulver dazu geben.
Fertig ist ein leckerer Nachtisch für einen Singl! ;-)
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Montag, 24. November 2014
24.11.14 Thema "Wertschätzung im Alltag"
Am Montag, 24. Nov 2014 im Topic 'Wertschaetzung im Alltag'
Freitag war ich nach Feierabend in der Stadt. Ich habe die Gelegenheit genutzt und war Essen in einem meiner Lieblingsrestaurants, dem Heller`s. Dort gibt es vegetarisch Köstlichkeiten und Selbstbedienung. Beides kommt mir sehr entgegen. Alleine Essengehen ist hier kein Problem und fällt nicht auf.
Die Antipasti haben mich verlockt. Gebratene Austernpilze, Pastinaken, Nudelsalat mit Räuchertofu, Rosenkohlsalat mit Käsestücken und der feine Spinat in Öl mit Sonneblumenkernen -mmh, lecker!
Der Besuch meines Lieblingscafes in der Buchhandlung ist ein Muss. Dort weiss man was ich trinke und stellt es mir gleich hin. Hier kann man in Ruhe durch die Bücher schmökern.

Heute beschließe ich dem teuersten Kaufhaus einen Besuch zu machen, zwar kaufe ich dort selten ein, aber mir gefällt der Luxus und die vornehme Ausstattung gut. Gleich beim Eingang stößt man auf einen exclusive Blumenladen. Alles ist frisch, ungewöhnlich und teuer, aber Preiswert.

Ich fahre ganz nach oben.
Je höher ich steige desto vornehmer die Abteilung.
Ich steuere auf das schöne Aussichtscafe zu. Dort ganz oben gibt es eine rundum Fensterfront und einen schönen Blick. Allerdings ist es schon dunkel und alleine kann man da schlecht sitzen.
Ich weiss nicht warum, aber leider haben alle meinen Freundinnen einen Faible für alternative Lokale. Dort gehe ich zwar auch gerne hin, frage mich aber immer mal wieder warum es eigentlich schick ist, auf Möbeln zu sitzen, die man privat auf den Sperrmüll geben würde. Meist braucht die Wand auch dringend einen Anstrich und meine sonst so pingeligen und renovierfreudigen Freundinnen sehen großzügig darüber hinweg, denn hier hat es Charme und ist originell!
Ich steuere in diesem vornehmen Lokal die Toilette an, denn nirgendwo kann man so "gehoben" pinkeln gehen. Der Raum hat Weite und Klarheit. Über den drei schalenförmigen Waschbecken thront ein einziger, riesiger mit Holzrahmen eingefasster Spiegel. Das vergoldete Holz ist großzügig und verspielt gedrechselt. Es ergibt einen schönen Gegensatz zur nüchternen Moderne, die den Raum sonst beherrscht.
Die Türen sind groß und schwer, aber aus Glas. Toilettensitz und Toilettenpapier sind hochwertig. Als ich mich aus ziehe fällt mich auf, dass alles in Schokoladenbraun gehalten ist - passend zu meinem schokoladenbraunen Mantel. Ich habe hier mehr Platz als zu hause in meinem Bad.
Als ich auf der anderen Seite wieder hinaus gehe gelange ich in eine exclusive Herrenabteilung. Der Herr, der hier sein Reich bewacht ist wunderschön anzusehen, gepflegt bis in die Haarspitzen und unglaublich perfekt angezogen. Er grüßt mit einer freundlichen Warmherzigkeit, die mir Respekt einflößt, auch nach 10 Jahren Empfang bekomme ich das nicht hin. Es gibt gar keinen Grund sich unwohl zu fühlen, dennoch spüre ich ein leichtes Unbehagen.
Der Ausflug war schön, aber ich schleiche mich doch wieder zurück in meine gewohnte Welt.
Die Antipasti haben mich verlockt. Gebratene Austernpilze, Pastinaken, Nudelsalat mit Räuchertofu, Rosenkohlsalat mit Käsestücken und der feine Spinat in Öl mit Sonneblumenkernen -mmh, lecker!
Der Besuch meines Lieblingscafes in der Buchhandlung ist ein Muss. Dort weiss man was ich trinke und stellt es mir gleich hin. Hier kann man in Ruhe durch die Bücher schmökern.

Heute beschließe ich dem teuersten Kaufhaus einen Besuch zu machen, zwar kaufe ich dort selten ein, aber mir gefällt der Luxus und die vornehme Ausstattung gut. Gleich beim Eingang stößt man auf einen exclusive Blumenladen. Alles ist frisch, ungewöhnlich und teuer, aber Preiswert.

Ich fahre ganz nach oben.
Je höher ich steige desto vornehmer die Abteilung.
Ich steuere auf das schöne Aussichtscafe zu. Dort ganz oben gibt es eine rundum Fensterfront und einen schönen Blick. Allerdings ist es schon dunkel und alleine kann man da schlecht sitzen.
Ich weiss nicht warum, aber leider haben alle meinen Freundinnen einen Faible für alternative Lokale. Dort gehe ich zwar auch gerne hin, frage mich aber immer mal wieder warum es eigentlich schick ist, auf Möbeln zu sitzen, die man privat auf den Sperrmüll geben würde. Meist braucht die Wand auch dringend einen Anstrich und meine sonst so pingeligen und renovierfreudigen Freundinnen sehen großzügig darüber hinweg, denn hier hat es Charme und ist originell!
Ich steuere in diesem vornehmen Lokal die Toilette an, denn nirgendwo kann man so "gehoben" pinkeln gehen. Der Raum hat Weite und Klarheit. Über den drei schalenförmigen Waschbecken thront ein einziger, riesiger mit Holzrahmen eingefasster Spiegel. Das vergoldete Holz ist großzügig und verspielt gedrechselt. Es ergibt einen schönen Gegensatz zur nüchternen Moderne, die den Raum sonst beherrscht.
Die Türen sind groß und schwer, aber aus Glas. Toilettensitz und Toilettenpapier sind hochwertig. Als ich mich aus ziehe fällt mich auf, dass alles in Schokoladenbraun gehalten ist - passend zu meinem schokoladenbraunen Mantel. Ich habe hier mehr Platz als zu hause in meinem Bad.
Als ich auf der anderen Seite wieder hinaus gehe gelange ich in eine exclusive Herrenabteilung. Der Herr, der hier sein Reich bewacht ist wunderschön anzusehen, gepflegt bis in die Haarspitzen und unglaublich perfekt angezogen. Er grüßt mit einer freundlichen Warmherzigkeit, die mir Respekt einflößt, auch nach 10 Jahren Empfang bekomme ich das nicht hin. Es gibt gar keinen Grund sich unwohl zu fühlen, dennoch spüre ich ein leichtes Unbehagen.
Der Ausflug war schön, aber ich schleiche mich doch wieder zurück in meine gewohnte Welt.
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Sonntag, 23. November 2014
23.11.14 Thema "Reisen"
Am Sonntag, 23. Nov 2014 im Topic 'Achtsamkeit auf Reisen'
In den Weiten des Internets habe ich eine Reihe an Videos zum Thema antikes Leben der alten Römer entdeckt.
Meet the Romans with Mary Beard:
http://www.youtube.com/watch?v=9JFw8M4PBUI
Ich finde es spannend diese „Zeit-Reise“ zu unternehmen. Ich tauche ein in eine andere Welt...

Mary Beard erzählt wie das Leben des einfachen Römers war. Sie ließt die letzten Botschaften auf den Grabsteinen der vergangenen Römer. Damals war es üblich nicht nur Namen und Lebenszeit zu hinterlassen, sondern auch Beruf und eine kleine Botschaft für den vorübergehenden Passanten.
Manchmal schreiben die Römer von ihren Sorgen, aber auch was sie gerne getan, getrunken und gegessen haben. Sie berichten was für sie wichtig war und geben Ratschläge an kommende Generationen weiter.
Sicherlich ist das eine interessante Aufgabe das Wichtigste zur eigenen Person und Leben auf ein paar Sätze zu reduzieren. Hier komme ich wieder auf eine Frage, die mich mein ganzes Leben beschäftigt: „Wer bin ich?“ oder besser gesagt „Wer sind wir Menschen und was macht uns aus?“
Viele dieser Römer hat dieselbe Frage beschäftigt.

Man lebte auf engstem Raum mit seinen Lieben, hatte keine Küche und aß dafür in einem Restaurant. Genau wie heute kam es billiger sich im Vorübergehen etwas zu kaufen, ober ein Fastfoodlokal zu besuchen. Sich gemütlich hin zu setzen kostete mehr.
Die Wohlhabenden hatten zu hause eine Küche und einen Koch.
Die öffentlichen Bäder und Toiletten wurden häufig besucht, wobei man hier Seite an Seite saß. Im alten Rom kannte man weniger Schamgefühle als heute in unserer Kultur. Die Beziehung zum eigenen Körper und zur Sexualität war anscheinend offener.

Am Ende kehre ich wieder zurück in mein altes Leben und habe nun einen veränderten Blick darauf, wie angenehm es ist eine eigene Toilette, eine Küche und mehrere Zimmer für mich ganz alleine zu besitzen. Es ist sicherlich ein wesentlich ruhigeres und gemächligeres Leben, aber auch weniger gesellig.

Als ich morgens mein Frühstück mache, fällt mir auf, dass die Radieschen aus Italien sind... ich sende einen geistigen Gruß dorthin!
Meet the Romans with Mary Beard:
http://www.youtube.com/watch?v=9JFw8M4PBUI
Ich finde es spannend diese „Zeit-Reise“ zu unternehmen. Ich tauche ein in eine andere Welt...

Mary Beard erzählt wie das Leben des einfachen Römers war. Sie ließt die letzten Botschaften auf den Grabsteinen der vergangenen Römer. Damals war es üblich nicht nur Namen und Lebenszeit zu hinterlassen, sondern auch Beruf und eine kleine Botschaft für den vorübergehenden Passanten.
Manchmal schreiben die Römer von ihren Sorgen, aber auch was sie gerne getan, getrunken und gegessen haben. Sie berichten was für sie wichtig war und geben Ratschläge an kommende Generationen weiter.
Sicherlich ist das eine interessante Aufgabe das Wichtigste zur eigenen Person und Leben auf ein paar Sätze zu reduzieren. Hier komme ich wieder auf eine Frage, die mich mein ganzes Leben beschäftigt: „Wer bin ich?“ oder besser gesagt „Wer sind wir Menschen und was macht uns aus?“
Viele dieser Römer hat dieselbe Frage beschäftigt.

Man lebte auf engstem Raum mit seinen Lieben, hatte keine Küche und aß dafür in einem Restaurant. Genau wie heute kam es billiger sich im Vorübergehen etwas zu kaufen, ober ein Fastfoodlokal zu besuchen. Sich gemütlich hin zu setzen kostete mehr.
Die Wohlhabenden hatten zu hause eine Küche und einen Koch.
Die öffentlichen Bäder und Toiletten wurden häufig besucht, wobei man hier Seite an Seite saß. Im alten Rom kannte man weniger Schamgefühle als heute in unserer Kultur. Die Beziehung zum eigenen Körper und zur Sexualität war anscheinend offener.

Am Ende kehre ich wieder zurück in mein altes Leben und habe nun einen veränderten Blick darauf, wie angenehm es ist eine eigene Toilette, eine Küche und mehrere Zimmer für mich ganz alleine zu besitzen. Es ist sicherlich ein wesentlich ruhigeres und gemächligeres Leben, aber auch weniger gesellig.

Als ich morgens mein Frühstück mache, fällt mir auf, dass die Radieschen aus Italien sind... ich sende einen geistigen Gruß dorthin!
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