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Donnerstag, 25. September 2014
25.09.14 Thema "Hören"
Am Donnerstag, 25. Sep 2014 im Topic 'Hören'
Heute habe ich einen Musik-CD erhalten. Schon seit einiger Zeit höre ich begeistert Jacques Loussiers „Bach goes Jazz“-Variationen, auch Vivaldi und Händel haben mir sehr gut gefallen. Da demnächst eine längere Busreise auf mich zukommt habe ich mich nun an Mozart gewagt.

Das heisst eigentlich hat sich Jacques Loussier an Mozart gewagt, aber ich will es nun hören. Beim einlegen der CD hatte ich ein mulmiges Gefühl,so als ob ich lieber in Deckung gehen sollte, falls der liebe Gott mit Blitzen nach mir wirft – irgendwie scheint es mir frevelhaft Mozart zu verjazzen.

Dennoch verspreche ich mir davon ein ungewöhnliches Hörerlebnis, dass meine Verschaltungen in Kopf mal wieder ein wenig umordnet.

Auf dem CD-Einleger kann man lesen, dass J.Loussier das ganze Stück umschreiben musste, weil sich die Musik von Mozart dem Jazz zu entziehen scheint. Im Gegensatz dazu sei Bach und Jazz miteinander verwandt.

Obwohl ich von Musik nicht viel verstehe, kann ich das nachfühlen. Mozarts Musik hat etwas „prachtvoll-feierliches“, während Jazz zwar manchmal verspielte Leichtigkeit zum Ausdruck bringt, dabei aber einen sachlich-nüchtern Hintergrund bewahrt.

Das heisst eigentlich hat sich Jacques Loussier an Mozart gewagt, aber ich will es nun hören. Beim einlegen der CD hatte ich ein mulmiges Gefühl,so als ob ich lieber in Deckung gehen sollte, falls der liebe Gott mit Blitzen nach mir wirft – irgendwie scheint es mir frevelhaft Mozart zu verjazzen.

Dennoch verspreche ich mir davon ein ungewöhnliches Hörerlebnis, dass meine Verschaltungen in Kopf mal wieder ein wenig umordnet.

Auf dem CD-Einleger kann man lesen, dass J.Loussier das ganze Stück umschreiben musste, weil sich die Musik von Mozart dem Jazz zu entziehen scheint. Im Gegensatz dazu sei Bach und Jazz miteinander verwandt.

Obwohl ich von Musik nicht viel verstehe, kann ich das nachfühlen. Mozarts Musik hat etwas „prachtvoll-feierliches“, während Jazz zwar manchmal verspielte Leichtigkeit zum Ausdruck bringt, dabei aber einen sachlich-nüchtern Hintergrund bewahrt.
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Dienstag, 23. September 2014
23.09.14 Thema "Gesundheit"
Am Dienstag, 23. Sep 2014 im Topic 'Gesundheit'
Heute bin ich schon soweit trainiert, dass ich mit diesem "Vertrautheits-Gefühl" ein paar "Versuche" gestartet habe.
Zunächst stellte ich fest, zuviel Zeit mit demselben Gefühl bietet Gefahren. Nach 10 Minuten Vertrautheit kann es passieren, dass das Gefühl ins negative umschlägt und sich Sehnsucht breit macht oder Langeweile. Also besser zwischendurch mal ein ander3es Gefühl, wie z.B. Freude oder Frieden. Nach einigen Gefühlswechseln genoss ich die Wahl-Freiheit, die ich heute hatte.
Endlich ist es mir möglich mich längere Zeit auf das Positive zu fokussieren und nicht von unbewussten Phasen des Grübelns vereinnahmt zu werden.
Dann kam ich auf die Idee in meiner Fantasie angenehme Sequenzen ab zu spielen, wie z.B. ein samtweicher Kuss von liebevollen Lippen auf meinem Mund - das macht ein wunderbares Gefühl. Dazu noch ein attraktives Gesicht und ein angenehm warmes Atemhauch auf meinem Gesicht dazu fantasiert. Streicheln seiner Wange an meiner Wange - auch nicht schlecht!
Meine Experimentierphase hatte gerade begonnen. Jetzt stellte ich mir vor dass er eine umwerfende Ausstrahlung hat aber was macht eine Ausstrahlung eigentlich aus? Eine angenehme Körperspannung, Körperwärme, angenehmer Körpergeruch...?
In der nächsten Phase kam "Vertrautheit" ins Spiel. Wir denken ähnlich, haben die gleichen Interessen - oh ja, dass bringt das Gefühl wesentlich schneller nach oben als Äußerlichkeiten. Zur Vorsicht spiele ich mit den Bedingungen wie mit den Reglern eines Soundboards: Attraktivität runter und gleichzeitig Verständnis und Vertrautheit hoch. Als Gegentest: Attraktivität hoch und Verständnis und Vertrautheit nach unten. Ja, zumindest in meiner Phantasie ist das Äußerliche weit hinter den inneren Werten auf meiner Messkala. - Irgendwie beruhigend!
Was bringt die Übung?
Stärkung von Phantasie, Training von Konzentration, Ausschüttung von Glückshormonen und damit positiver Effekt auf Gehirn und Körper. Stimulation des Immunsystems, Muskelentspannung und Einstellen des Nervensystems auf gute Laune, Vorbeugung von Depressionen und Demenz.
Na, wenn das kein Grund ist für mehr!!!
Zunächst stellte ich fest, zuviel Zeit mit demselben Gefühl bietet Gefahren. Nach 10 Minuten Vertrautheit kann es passieren, dass das Gefühl ins negative umschlägt und sich Sehnsucht breit macht oder Langeweile. Also besser zwischendurch mal ein ander3es Gefühl, wie z.B. Freude oder Frieden. Nach einigen Gefühlswechseln genoss ich die Wahl-Freiheit, die ich heute hatte.
Endlich ist es mir möglich mich längere Zeit auf das Positive zu fokussieren und nicht von unbewussten Phasen des Grübelns vereinnahmt zu werden.
Dann kam ich auf die Idee in meiner Fantasie angenehme Sequenzen ab zu spielen, wie z.B. ein samtweicher Kuss von liebevollen Lippen auf meinem Mund - das macht ein wunderbares Gefühl. Dazu noch ein attraktives Gesicht und ein angenehm warmes Atemhauch auf meinem Gesicht dazu fantasiert. Streicheln seiner Wange an meiner Wange - auch nicht schlecht!
Meine Experimentierphase hatte gerade begonnen. Jetzt stellte ich mir vor dass er eine umwerfende Ausstrahlung hat aber was macht eine Ausstrahlung eigentlich aus? Eine angenehme Körperspannung, Körperwärme, angenehmer Körpergeruch...?
In der nächsten Phase kam "Vertrautheit" ins Spiel. Wir denken ähnlich, haben die gleichen Interessen - oh ja, dass bringt das Gefühl wesentlich schneller nach oben als Äußerlichkeiten. Zur Vorsicht spiele ich mit den Bedingungen wie mit den Reglern eines Soundboards: Attraktivität runter und gleichzeitig Verständnis und Vertrautheit hoch. Als Gegentest: Attraktivität hoch und Verständnis und Vertrautheit nach unten. Ja, zumindest in meiner Phantasie ist das Äußerliche weit hinter den inneren Werten auf meiner Messkala. - Irgendwie beruhigend!
Was bringt die Übung?
Stärkung von Phantasie, Training von Konzentration, Ausschüttung von Glückshormonen und damit positiver Effekt auf Gehirn und Körper. Stimulation des Immunsystems, Muskelentspannung und Einstellen des Nervensystems auf gute Laune, Vorbeugung von Depressionen und Demenz.
Na, wenn das kein Grund ist für mehr!!!
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Montag, 22. September 2014
22.09.14 Thema "Gefühle"
Am Montag, 22. Sep 2014 im Topic 'Gefühle'
Gestern habe ich mich mit dem Buch „Euphoria.Das Spiel“ von Nina Nell beschäftigt. Ich habe begonnen bestimmte Übungen tagsüber zu machen.
„Glücksgefühle“ ist eine Übung, bei der man mit Hilfe eines Weckers jede Stunde ein Glücksgefühl in sich erzeugt. Da der Sonntag viel Zeit und wenig Ablenkung für mich brachte habe ich mich einem anspruchsvollen Gefühl gewidmet: Vertrauen.
Für mich ein leises und sanftes Gefühl für das man innere Ruhe und Zeit braucht (zumindest wenn man es nicht so deutlich geübt bzw. drauf hat).
Ich habe es genau analysiert und verschiedene Kategorien gefunden, um es besser greifen zu können. Irgendwann musste ich allerdings fest stellen, dass man Gefühle mit zu genauer Analyse auch wegdrängen kann.
Hier das Ergebnis meiner Spekulationen:

Gefühl: V e r t r a u e n
Ort im Körper an dem es am deutlichsten ist:
Unterhalb der Brust in der Mitte des Brustgürtels (bei Pulsmessgeräten trägt man so etwas um den Oberkörper geschnallt, damit man den Puls messen kann, ich habe es nun für mich als Anhaltspunkt benutzt, um den Ort klarer zu machen). Von hier aus strebt das Gefühl in alle Richtungen.
Intensität: Sanft, Zart (deswegen am besten an ruhigen Tagen zu spüren)
Geschwindigkeit/Bewegung: Leicht schwirrend, ruckelnd, wie Badeschaum, der sich ruckartig verändert, Flügelschlag von Schmetterlingen.
Geäusch: Knacken von gefrohrenen Himbeeren, die im Mund zerfallen, kracken von Badeschaum, eher still/leise.
Konsistenz: Schaumartig, wie geschlagene Milch, leichter als Sahne
Verwand mit: Geborgenheit, Sicherheit, Gefühl von „Zuhause“, langjährige Liebe
Richtung: Leicht nach oben ziehend, langsam vom Zentrum in alle Richtungen schwebend.
Temperatur: Warm
Feuchtigkeit/Saftigkeit: trocken
Erinnerung: Vorherrschendes Gefühl zu meinem Vater, in langjähriger Beziehung, Vorstellung von Umarmung eines liebevollen und zuverlässigen Menschen.
Mir kam noch der Gedanke, dass Vertrauen trockener ist als Geborgenheit, ansonsten scheinen die beiden Gefühle sich nicht zu unterscheiden...
Das ist natürlich alles sehr individuell. Das Empfinden von jedem Menschen ist anders.
„Glücksgefühle“ ist eine Übung, bei der man mit Hilfe eines Weckers jede Stunde ein Glücksgefühl in sich erzeugt. Da der Sonntag viel Zeit und wenig Ablenkung für mich brachte habe ich mich einem anspruchsvollen Gefühl gewidmet: Vertrauen.
Für mich ein leises und sanftes Gefühl für das man innere Ruhe und Zeit braucht (zumindest wenn man es nicht so deutlich geübt bzw. drauf hat).
Ich habe es genau analysiert und verschiedene Kategorien gefunden, um es besser greifen zu können. Irgendwann musste ich allerdings fest stellen, dass man Gefühle mit zu genauer Analyse auch wegdrängen kann.
Hier das Ergebnis meiner Spekulationen:

Gefühl: V e r t r a u e n
Ort im Körper an dem es am deutlichsten ist:
Unterhalb der Brust in der Mitte des Brustgürtels (bei Pulsmessgeräten trägt man so etwas um den Oberkörper geschnallt, damit man den Puls messen kann, ich habe es nun für mich als Anhaltspunkt benutzt, um den Ort klarer zu machen). Von hier aus strebt das Gefühl in alle Richtungen.
Intensität: Sanft, Zart (deswegen am besten an ruhigen Tagen zu spüren)
Geschwindigkeit/Bewegung: Leicht schwirrend, ruckelnd, wie Badeschaum, der sich ruckartig verändert, Flügelschlag von Schmetterlingen.
Geäusch: Knacken von gefrohrenen Himbeeren, die im Mund zerfallen, kracken von Badeschaum, eher still/leise.
Konsistenz: Schaumartig, wie geschlagene Milch, leichter als Sahne
Verwand mit: Geborgenheit, Sicherheit, Gefühl von „Zuhause“, langjährige Liebe
Richtung: Leicht nach oben ziehend, langsam vom Zentrum in alle Richtungen schwebend.
Temperatur: Warm
Feuchtigkeit/Saftigkeit: trocken
Erinnerung: Vorherrschendes Gefühl zu meinem Vater, in langjähriger Beziehung, Vorstellung von Umarmung eines liebevollen und zuverlässigen Menschen.
Mir kam noch der Gedanke, dass Vertrauen trockener ist als Geborgenheit, ansonsten scheinen die beiden Gefühle sich nicht zu unterscheiden...
Das ist natürlich alles sehr individuell. Das Empfinden von jedem Menschen ist anders.
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