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Sonntag, 21. September 2014
21.09.14 Thema "Mentaltraining"
Am Sonntag, 21. Sep 2014 im Topic 'Mentaltraining'
Ich habe heute morgen das wöcherntliche Online-Seminar abgerufen. Es geht diese Woche um dreierlei: darum einen schlechten Eindruck vermeiden zu wollen, um Vermeiden von Ablehnung und um Vermeidung von Zurückweisung.
Genauer betrachtet ist wohl die Großüberschrift Vermeidung von Ablehnung denn ein schlechter Eindruck und Zurückweisung sind ja eine spezielle Form von Ablehnung beim Gegenüber. Ich lege sehr viel Wert auf Genauigkeit und muss so manches Mal im Geiste korrigieren – nicht nur hier.

Mir ist klar geworden, dass ich gerade mit Zurückweisung meine Schwierigkeiten habe. Ich vermeide es oft aktiv auf andere zuzugehen und Aufmerksamkeit ein zu fordern. Vielleicht hat das auch mit dem Thema Schüchternheit zu tun.
Ich gehe z.B. ungern in einen Laden und frage den Verkäufer um Rat. Ich habe oft ein schlechtes Gefühl dabei andere privat an zu rufen, es sei denn es wurde zuvor eingefordert. Mir ist der richtige Zeitpunkt des Telefonats so wichtig, dass ich es dann oft frustriert sein lasse, weil ich mir in meiner Fantasie ausmale wie ich den anderen gerade bei etwas störe.

Das ging in der Vergangenheit soweit, dass ein Exfreund von mir in unserer Beziehung sehr frustriert war, weil er nie wusste ob Zärtlichkeit für mich nun o.k. ist oder nicht. Ich hatte einfach nicht den Mut von mir aus mit Zärtlichkeit zu beginnen. Erst er musste den Anstoß geben. Ich war äusserst überrascht als er meinte ich wolle das wohl nicht – das Gegenteil war der Fall! Das wird jetzt (hoffentlich) in Zukunft anders.
Genauer betrachtet ist wohl die Großüberschrift Vermeidung von Ablehnung denn ein schlechter Eindruck und Zurückweisung sind ja eine spezielle Form von Ablehnung beim Gegenüber. Ich lege sehr viel Wert auf Genauigkeit und muss so manches Mal im Geiste korrigieren – nicht nur hier.

Mir ist klar geworden, dass ich gerade mit Zurückweisung meine Schwierigkeiten habe. Ich vermeide es oft aktiv auf andere zuzugehen und Aufmerksamkeit ein zu fordern. Vielleicht hat das auch mit dem Thema Schüchternheit zu tun.
Ich gehe z.B. ungern in einen Laden und frage den Verkäufer um Rat. Ich habe oft ein schlechtes Gefühl dabei andere privat an zu rufen, es sei denn es wurde zuvor eingefordert. Mir ist der richtige Zeitpunkt des Telefonats so wichtig, dass ich es dann oft frustriert sein lasse, weil ich mir in meiner Fantasie ausmale wie ich den anderen gerade bei etwas störe.

Das ging in der Vergangenheit soweit, dass ein Exfreund von mir in unserer Beziehung sehr frustriert war, weil er nie wusste ob Zärtlichkeit für mich nun o.k. ist oder nicht. Ich hatte einfach nicht den Mut von mir aus mit Zärtlichkeit zu beginnen. Erst er musste den Anstoß geben. Ich war äusserst überrascht als er meinte ich wolle das wohl nicht – das Gegenteil war der Fall! Das wird jetzt (hoffentlich) in Zukunft anders.
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Samstag, 20. September 2014
20.09.14 Thema "Mentaltraining"
Am Samstag, 20. Sep 2014 im Topic 'Medienfasten'
Heute habe ich in einem sehr interessanten Buch über mentale Techniken gelesen. Obwohl mir alles bereits bekannt war, ist es beeindruckend das als Sammlung für den Laien zu lesen. Es gibt ganz viele Möglichkeiten seinen Alltag positiv zu gestalten bzw. zu automatisieren. Da ist die Rede vom programmieren von Orten und Gegenständen - im NLP sagt man "Ankern", aber das Wort ist nun wirklich nebensächlich.
Man kann sich z.B. ein Getränk nehmen und jedesmal, wenn man es trinkt, damit gute Gefühle verknüpfen. Voraussetzung dafür ist, dass das Getränk nicht bereits mit negativen Gefühlen besetzt ist und ich im Moment in einer Stimmung bin, die positive Gefühle überhaupt zulässt.
Trinke ich davon und denke paralell an etwas das mir gute Gefühle macht, kann ich das Gefühl mit dem Getränk verknüpfen. Allerdings muss ich diesen Ablauf mehrmals wiederholen, damit die Sache programmiert ist. Je stärker das positive Gefühl dabei desto weniger Wiederholungen brauche ich.
Das klingt zunächst einfach. Man scheint nur hartnäckig sein zu müssen und kann das dann mit Getränken, Essen, Orten, Geräuschen usw. machen, so dass man am Ende die volle positive Gefühlspower für den ganzen Tag hat.

Leider ist das nur die halbe Wahrheit. Zu berücksichtigen ist ausserdem die gewohnheitsmäßig eingeübte G r u n d s t i m m u n g und das S e l b s t b i l d (manchmal auch das Weltbild, wenn das stark negativ besetzt ist).
Ist meine G r u n d s t i m m u n g, die ich mir über Jahre hinweg angewöhnt habe, negativ kann meine Programmierung ganz schnell wieder rückgängig gemacht werden. Ich muss nur ein paar mal unaufmerksam sein und das Getränk schlürfen, während meine gewohnt negative Haltung auf dem Höhepunkt ist - schwupps, aus der Traum!

Dagegen hilft nur ganz fleißig über eine Woche hinweg (wie bei einer "Kur") viele Dinge, Tätigkeiten und Orte positiv umprogrammieren. Damit "überwältigt" man die "Grundstimmung" und ver-rückt sie ins positive.

Ausserdem hat mein S e l b s t b i l d bei allen Programmierungen, die ich vornehme, noch Mitspracherecht. So wie ich mich sehe setzt sich durch. Es sei denn ich schaffe Raum für Neues.

Da wäre es z.B. hilfreich immer wieder am Tag daran zu denken, dass man sich ständig (zum positiven) verändert. Ach ja und auf ausufernde Selbstkritik sollte man in dieser Zeit (oder am besten für immer) verzichten - das untergräbt die positive Denken-Kur. Sich selbst zu wertschätzen (da wo man das kann) ist während dieser Zeit (und auch sonst) sehr förderlich.

Allerdings muss man nach einer solchen Kur (wie bei allen Kuren) darauf achten nicht mehr in alte, "liebe" Gewohnheiten zurück zu verfallen.
Man kann sich z.B. ein Getränk nehmen und jedesmal, wenn man es trinkt, damit gute Gefühle verknüpfen. Voraussetzung dafür ist, dass das Getränk nicht bereits mit negativen Gefühlen besetzt ist und ich im Moment in einer Stimmung bin, die positive Gefühle überhaupt zulässt.
Trinke ich davon und denke paralell an etwas das mir gute Gefühle macht, kann ich das Gefühl mit dem Getränk verknüpfen. Allerdings muss ich diesen Ablauf mehrmals wiederholen, damit die Sache programmiert ist. Je stärker das positive Gefühl dabei desto weniger Wiederholungen brauche ich.
Das klingt zunächst einfach. Man scheint nur hartnäckig sein zu müssen und kann das dann mit Getränken, Essen, Orten, Geräuschen usw. machen, so dass man am Ende die volle positive Gefühlspower für den ganzen Tag hat.

Leider ist das nur die halbe Wahrheit. Zu berücksichtigen ist ausserdem die gewohnheitsmäßig eingeübte G r u n d s t i m m u n g und das S e l b s t b i l d (manchmal auch das Weltbild, wenn das stark negativ besetzt ist).
Ist meine G r u n d s t i m m u n g, die ich mir über Jahre hinweg angewöhnt habe, negativ kann meine Programmierung ganz schnell wieder rückgängig gemacht werden. Ich muss nur ein paar mal unaufmerksam sein und das Getränk schlürfen, während meine gewohnt negative Haltung auf dem Höhepunkt ist - schwupps, aus der Traum!

Dagegen hilft nur ganz fleißig über eine Woche hinweg (wie bei einer "Kur") viele Dinge, Tätigkeiten und Orte positiv umprogrammieren. Damit "überwältigt" man die "Grundstimmung" und ver-rückt sie ins positive.

Ausserdem hat mein S e l b s t b i l d bei allen Programmierungen, die ich vornehme, noch Mitspracherecht. So wie ich mich sehe setzt sich durch. Es sei denn ich schaffe Raum für Neues.

Da wäre es z.B. hilfreich immer wieder am Tag daran zu denken, dass man sich ständig (zum positiven) verändert. Ach ja und auf ausufernde Selbstkritik sollte man in dieser Zeit (oder am besten für immer) verzichten - das untergräbt die positive Denken-Kur. Sich selbst zu wertschätzen (da wo man das kann) ist während dieser Zeit (und auch sonst) sehr förderlich.

Allerdings muss man nach einer solchen Kur (wie bei allen Kuren) darauf achten nicht mehr in alte, "liebe" Gewohnheiten zurück zu verfallen.
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Freitag, 19. September 2014
19.09.14 Thema "Alltag"
Am Freitag, 19. Sep 2014 im Topic 'Alltag'
Ich sitze mit dem Netbook bei Kerzenschein auf meinem Balkon und feiere eine Hochsommer-Abschiedsparty. - Das geht sogar alleine. Obwohl dieser riesigen Hinterhof so viele menschliche Geräusche produziert, dass ich mir hier nie alleine vorkomme.
Nicht zuletzt sausen meine Gedanken wieder in der alten Geschwindigkeit hin und her, so dass sich der Abend sehr lebendig gestaltet.
Nicht zuletzt sausen meine Gedanken wieder in der alten Geschwindigkeit hin und her, so dass sich der Abend sehr lebendig gestaltet.
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