Montag, 28. Juli 2014
28.07.14 Thema "Mentaltraining"
Mein Onlineseminar macht Spaß und hilft mir so einiges in meinem Inneren neu einzuordnen.

Unser Gehirn bewertet einige Situationen z.B. als Gefahr (wenn wir es fälschlicherweise einmal so eingeordnet haben). Da das Gehirn nur "Lebensgefahr" kennt ist die Gefahr bei einer Prüfung durchzufallen also gleichgesetzt mit "Lebensbedrohlich" und Panik!

Es gibt allerdings auch Menschen, die eine Prüfungssituation und das eventuelle Durchfallen nur als "unangenehm" bewerten und daher keine negativen Panikattacken erleiden.

Wie man solche "falschen" Reaktionen des Gehirns wieder zurecht rückt lerne ich nun in dem Seminar.

Interessant finde ich die Überschneidungen mit anderen „Weltbildern“. So habe ich bisher, auf dem jahrelangen Streifzug durch die Irrungen und Wirrungen von positivem Denken zu Mentaltraining folgendes gelernt:

Wenn ich mich zu sehr in negativen Details verliere, so ist es besser wieder ins Generelle zu gehen.

Also aus:

„Der Idiot hat mich blöde Kuh genannt.“
(negatives Detail)

Wird:

„Es gibt viele Deppen auf der Welt!“
(negative Generalisierung)

Im Seminar sollen wir auch nicht zu genau vorhgehen und die Themen, die wir bearbeiten weit fassen (also generalisieren)

Wir „ankern“ nach bester NLP-Manier ein positives Bild, verknüpfen dieses dann mit einem Ort und verschieben die negativen Bilder (Swisch-Technik und Moment of Excelence lassen grüßen) mit veränderten Submodalitäten an diesen Ort: Fertig ist die Laube (bzw. das neue positive Gefühl zum Thema)!

Genial!!!

Und wer keine Ahnung von NLP hat, hat nun sicherlich nichts verstanden – aber egal. Ich werde weiter berichten.

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Sonntag, 27. Juli 2014
27.07.14 Thema "Wertschätzung"
In unserer Gesellschaft machen uns die Medien oft weiss, dass es nur eine Handvoll Themen gibt aus denen wir Glücksgefühle schöpfen könnten: Liebe, Familie Statussymbole, Geld und Sex...

Als ich 16 Jahre war fing ich an auf die kleinen Freuden des Lebens mit Zynismus herab zu blicken: Ihr seit nur was für naive Zeitgenossen. Ich aber wollte intellektuell und ernsthaft sein.

Irgendwann durchschaute ich den Schwindel. Dann begann ich meine Umgebung zu schätzen und mich, wie ein Kind, über Kleinigkeiten zu freuen. Jetzt bin ich gerne naiv.

Letzte Woche habe ich aus einer blauen Plastikflasche eine Gießhilfe gebastelt. Die gläsernen Durstkugeln, von denen ich bereits berichtet hatte, sind ziemlich umständlich zu befüllen und verschlammen auf die Dauer.

Blaue Plastikflasche

Die abgeschnittene Plastikflasche wird auf einen Tonkegel mit Flaschenadapter gesetzt. Zum Schluss habe ich die scharfen kannten der Schnittfläche mit Hilfe eines Feuerzeugs rundgeschmolzen und fertig war die blaue Gießhilfe. Diese ist, im Unterschied zu manch schönen, gekauften Gießhilfe auch gut zu reinigen und zu ersetzen.

Blaue Gieshilfe

Ich liebe es mehr Erfahrung zu bekommen und aus der praktischen Erfahrung zu profitieren... und meinen Pflanzen kommt es zugute!

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Samstag, 26. Juli 2014
26.07.14 Thema "Glueck"
Gestern habe ich das Seminar mit einer Kollegin abgerufen. Leider ging das nicht so mühelos mit all der Technik. Bei mir hängen die Videos immer mal wieder und beim Soloabruf des Seminars musste ich ein- oder zweimal an den Anfang zurück springen, weil sich der Computer zu lange in der Warteschleife befand.



Beim Seminarabruf zu zweit ist das natürlich gleich für zwei Peronen nervig und nicht nur für eine. Wir waren ausserdem beide im Seminarprogramm und gleichzeitig in Skype. Ich denke das hat meinen Arbeitsspeicher überlastet.

Die Seminarabruferin an dem anderen Ende hatte aber auch ihre Schwierigkeiten: Die Kameraübertragung funktionierte nicht und ausserdem hatte sie mir gleich angekündigt, dass sie wegen Kopfschmerzen das anspruchsvolle Seminar wahrscheinlich nicht bis zum Ende verfolgen könne.

Ich war mir recht froh darüber, dass es am Ende nicht alleine an mir lag, dass wir nicht weit gekommen sind.

Fazit: Selbst beim Glücksseminar braucht man Glück!



Wir werden jetzt das Seminar getrennt voneinander abrufen und uns zur Abklärung von Schwierigkeiten und zum Üben über Skype treffen. Ich finde dieses Vorgehen ohnehin viel effizienter, zumal ich bei solchen Seminaren meist flott voran komme.

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