Sonntag, 3. August 2014
03.08.14 Thema "Mentaltraining"
Im Sommer kann man beim Lüften der Wohnung so einige Gesprächsfetzen aufschnappen:„...und deswegen musst du wirklich ganz fleißig lernen in der Schule...“ Höre ich, als zwei Knirpse an meinem Fenster vorbei gehen.

Das passt ja, denke ich, denn heute habe ich einen weiteren Teil meines Online-Seminars abgerufen und es geht um die vielen „Müssens“ im Leben. Insbesondere die „Müssens“, die ich so wichtig gemacht habe, dass ich sie nicht mehr hinterfrage und mir von ihnen den Spaß im Leben nehmen lasse.

Schleier

Es findet sich da so einiges bei mir, z.B. muss ich verständnissvoll und gerecht sein und mich laufend verbessern. Wir machen die NLP-Übungen um unserem Innern zu vermitteln, dass aus das „Muss“ ein „Kann“ ist. Etwas zu „Können“, wenn wir wollen, gibt uns Weite, anstatt Stress.

Schleier gelüftet

Am Ende des Seminars bin ich zufrieden und genieße noch den Jubiläumssmoothie, den ich gestern gemacht habe.

Schleier gelüftet

Zutaten Jubiläumssmoothie

Aus sehr vielen verschiedenen Zutaten, unter anderem drei Minzblättern, ist ca. 650 ml dickflüssiger Saft entstanden. Die Minze ist recht dominant, so dass ich es demnächst bei einem Blatt belassen werde, oder vielleicht mal mit Vanille experimentiere...

Jubiläumssmoothie

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Samstag, 2. August 2014
02.08.14 Thema „Wertschätzung“
„Ich habe Sie nicht vergessen. Heute morgen hat mein Timer gemeldet, dass eine unserer Mitarbeiterinnen Firmenjubiläum hat!“

Diese Eine saß nun vor ihm und überlegte sich gerade wie biegsam die Wahrheit doch manchmal ist und wie sehr sich das Leben immer wieder ändert.

Eine unter Vielen

Zuvor hatte ich, wie freitags üblich, die Tür um 16 Uhr dicht gemacht und den Computer herunter gefahren. Mit einer gewissen Enttäuschung im Bauch beschloss ich diesen speziellen Tag nicht einfach verstreichen zu lassen, sondern die drei Stockwerke nach oben zu fahren und mir den Händerdruck für mein 10 jähriges Dienstjubiläum per Eigeninitiative abzuholen.

Drei Wochen zuvor hatte mir das Management aus Amerika schon eine (automatisch generierte) E-Mail geschickt: Congratulations!

Ein paar Clicks weiter und mir wurde ein Abzeichen mit Gravour und ein von mir ausgesuchter Schmuckanhänger mit Swarovski-Steinen in Aussicht gestellt, sollte ich es noch weitere 21 Tage in dieser Firma aushalten.

„Die Sachen sind leider noch nicht da – wir haben schon erlebt, dass es nur vier Tage gedauert hat, es gab aber auch schon eine Wartefrist von 8 Wochen...“, tröstete mich mein Chef,“ich werde es mir aber nicht nehmen lassen Ihnen die Auszeichnung selbst zu überreichen.“

Da blieb mir nur noch übrig ihm einen schönen Urlaub zu wünschen und mich auf eine Wartefrist von mindestens 2 Wochen ein zu stellen.

Diese Eine

Ja, ich war enttäuscht, aber nicht, weil ich mit leeren Händen nach hause gehen musste, sondern weil ein Ereignis, dass drei Wochen zuvor als „wichtige Sache“ angelegt wurde, sich nun so ins Unbedeutende verbschiedete.

Gut, dass ich dieses Gefühl einordnen konnte. Es ging hier um Anhaftung an meine zuvor aufgebauten Erwartungen. Ich hatte mir meinen Arbeitstag ausgemalt, hatte mir ein paar besonders schöne und neue Kleider angezogen und nun war es ein Jubiläum im Vorübergehen...

Genau Diese

...Oder auch nicht. Ich habe mir den Abend dann doch feierlich gemacht: Denn ich bin die Eine, die die Hauptrolle in meinem Leben spielt!

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Dienstag, 29. Juli 2014
29.07.14 Thema "Wertschätzung"
Viele Menschen wissen, dass man Pflanzen mit Kaffeesatz düngen kann. Eine Kollegin von mir schwört, dass ihre wunderschönen Orchideen aus diesem Grund so gesund sind.

Als ich vor einigen Jahren mehr darüber heraus finden wollte, habe ich beim Surfen im Netz einen anderen Tipp gefunden, wie man Pflanzen natürlich düngen kann.

Ich trinke nämlich keinen Kaffee, aber ich habe immer mal ein wenig Hefe übgrig und damit gehen die Balkonblumen so richtig ab.

Man nehme ¼ Stück Hefe und zerkrümele sie.

Hefewürfel

Anschließend das ganze mit Wasser anrühren (wie beim Backen) und mit ca. 5 Liter Gießwasser vermischen

Hefedünger

Das schöne ist, wer viel Durst hat, bekommt viel Hefe und in der Regel sind das auch die Pflanzen, die gerade in der Wachstums- bzw. Blühphase sind.

Ich gieße damit alle 14 Tage sämtlich Pflanzen. Jetzt kann ich auch die Kräuter unbedenklich düngen, denn spuren von Hefe im Essen kann ja nicht schädlich sein.

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