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Samstag, 5. Juli 2014
04.07.14 Thema "Ich"
Am Samstag, 5. Jul 2014 im Topic 'Ich'
Heute Abend gibt es bei mir auch Gemüsesuppe. „Auch“ schreibe ich, weil ich per SMS von der Magenverstimmung einer Freundin erfahren habe und dass sie heute das erste Mal feste Nahrung zu sich nimmt, nähmlich: Gemüsesuppe.
Ich wiederum habe beschlossen abends leichte Kost zu mir zu nehmen, um in den Sommersachen in den nächsten Wochen eine bessere Figur zu machen.

Aus meiner Lieblingsbuchhandlung habe ich heute etwas aussergewöhnliches mitgenommen: Ein Buch über die Freundschaft zwischen dem Kater Bob und James Bowen.
Aussergewöhnlich ist sicherlich das Buch, aber auch die Tatsache, dass ich solch ein Buch lese, denn 1. behaupte ich immer von mir nicht tierlieb zu sein und zweitens lese ich normalerweise nur praktische Lebsnratgeber oder Sachbücher.
Die Geschichte geht mir zu Herzen und ich bin sehr ergriffen. Da wird es wohl nichts mit dem achtsamen Suppeschlürfen... Heute wird sie eher hastig hinein gelöffelt.
Ich verliere mich, wie immer, wenn ich mich in solche Geschichten hinein vertiefe. Das geht ganz schnell. Plötzlich bin ich nicht mehr da und finde mich im Körper des Helden wieder, dessen Geschichte ich lese.
Zwischenzeitlich tauche ich auf und erinnere mich daran: Ich bin eine Frau, 49 Jhre alt, lebe in einer schönen Wohnung in Mannheim und bin zufrieden mit meinem Leben...
Dieses Gefühl "weg zu tauchen" ist unangenehm. Es dauert einige Zeit nach dem Lesen bis ich wieder ein Gespür für mich bekomme. Dennoch ist es auch phaszinierend meinem Leben zu entschlüpfen und eine ganz andere Welt kennen zu lernen. Ein gewisses Suchtpotential ist durchaus vorhanden.
Im Kino geht mir das ebenso, aber dort ist des Abdriften noch intensiver, weil ich keine Pausen machen kann, um zwischenzeitich wieder zu mir zurück kehren.
Zahlreiche Gespräche mit Freunden, Familie und Bekannten haben ergeben, dass es nur wenige Menschen gibt, die das Phänomen des Abtauchens so intensiv erleben wie ich, aber vielleicht ist es unter phantasiebegabten Bloggern anders?
Kennen Sie dieses Gefühl der vollkommenen Selbstvergessenheit auch?
Ich wiederum habe beschlossen abends leichte Kost zu mir zu nehmen, um in den Sommersachen in den nächsten Wochen eine bessere Figur zu machen.

Aus meiner Lieblingsbuchhandlung habe ich heute etwas aussergewöhnliches mitgenommen: Ein Buch über die Freundschaft zwischen dem Kater Bob und James Bowen.
Aussergewöhnlich ist sicherlich das Buch, aber auch die Tatsache, dass ich solch ein Buch lese, denn 1. behaupte ich immer von mir nicht tierlieb zu sein und zweitens lese ich normalerweise nur praktische Lebsnratgeber oder Sachbücher.
Die Geschichte geht mir zu Herzen und ich bin sehr ergriffen. Da wird es wohl nichts mit dem achtsamen Suppeschlürfen... Heute wird sie eher hastig hinein gelöffelt.
Ich verliere mich, wie immer, wenn ich mich in solche Geschichten hinein vertiefe. Das geht ganz schnell. Plötzlich bin ich nicht mehr da und finde mich im Körper des Helden wieder, dessen Geschichte ich lese.
Zwischenzeitlich tauche ich auf und erinnere mich daran: Ich bin eine Frau, 49 Jhre alt, lebe in einer schönen Wohnung in Mannheim und bin zufrieden mit meinem Leben...
Dieses Gefühl "weg zu tauchen" ist unangenehm. Es dauert einige Zeit nach dem Lesen bis ich wieder ein Gespür für mich bekomme. Dennoch ist es auch phaszinierend meinem Leben zu entschlüpfen und eine ganz andere Welt kennen zu lernen. Ein gewisses Suchtpotential ist durchaus vorhanden.
Im Kino geht mir das ebenso, aber dort ist des Abdriften noch intensiver, weil ich keine Pausen machen kann, um zwischenzeitich wieder zu mir zurück kehren.
Zahlreiche Gespräche mit Freunden, Familie und Bekannten haben ergeben, dass es nur wenige Menschen gibt, die das Phänomen des Abtauchens so intensiv erleben wie ich, aber vielleicht ist es unter phantasiebegabten Bloggern anders?
Kennen Sie dieses Gefühl der vollkommenen Selbstvergessenheit auch?
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Mittwoch, 2. Juli 2014
02.07.14 Thema "Ich"
Am Mittwoch, 2. Jul 2014 im Topic 'Ich'
Der Tod eines Kollegen und die Erkrankung einer Kollegin machen mir in dieser Woche klar wie vergänglich alles ist.
In Buddhismus wird das Leben manchmal mit dem Zyklus des Wassers verglichen. Je nach Aggregatszustand sind wir hier oder da zu finden (im Diesseits oder im Jenseits).


Eine weitere Metapher bietet die Welle im Meer. Wir steige aus dem Meerwasser auf, gehen der Spitze unseres Lebens entgegen, verflachen dann, um am Ende im Meerwasser zu verschwinden.

Den letzten Vergleich fand ich besonders interessant, denn in der Wirtschaft wird der Lebenszyclus eines Unternehmens ja auch mit einer wellenförmigen Kurve verglichen.

Ob ich das tröstlich finde weiss ich nicht, aber es leuchtet mir ein. Alles befindet sich stets im Wandel und irgendwo müssen wir ja sein, wenn wir nicht gerade eine Welle sind...

In Buddhismus wird das Leben manchmal mit dem Zyklus des Wassers verglichen. Je nach Aggregatszustand sind wir hier oder da zu finden (im Diesseits oder im Jenseits).


Eine weitere Metapher bietet die Welle im Meer. Wir steige aus dem Meerwasser auf, gehen der Spitze unseres Lebens entgegen, verflachen dann, um am Ende im Meerwasser zu verschwinden.

Den letzten Vergleich fand ich besonders interessant, denn in der Wirtschaft wird der Lebenszyclus eines Unternehmens ja auch mit einer wellenförmigen Kurve verglichen.

Ob ich das tröstlich finde weiss ich nicht, aber es leuchtet mir ein. Alles befindet sich stets im Wandel und irgendwo müssen wir ja sein, wenn wir nicht gerade eine Welle sind...

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Dienstag, 1. Juli 2014
01.07.14 Thema "Wertschätzung"
Am Dienstag, 1. Jul 2014 im Topic 'Wertschaetzung im Alltag'
Heute Morgen habe ich mein Minitrampolin genutzt und später habe ich gelesen: Trampolinspringen macht glücklich!
Warum auch immer, heute war ich glücklicher als normalerweise und da reicht es auf meinem Balkon zu sitzen und sich an meinen Blumen zu freuen.
Die neuen Durstkugeln und Gießhilfen machen mir großen Spaß. Manchmal blubbert es besonders fröhlich in der Kugel. Fast möchte ich dem Sonnenhut zuprosten. Hätte ich eine Pflanzenkneipe er wäre mein durstigster Gast.


Für Gäste mit kleinem Durst gibt es andere Gießhilfen:


Und hier entfaltet sich die Kornblume, die ich quasi mit der Flasche groß gezogen habe. Das ist die einzige meiner Pflanzen, die ich schon als Samen gekannt habe.

Da sitzen wir alle im Sonnenuntergang und sind zufrieden mit der Welt.
Warum auch immer, heute war ich glücklicher als normalerweise und da reicht es auf meinem Balkon zu sitzen und sich an meinen Blumen zu freuen.
Die neuen Durstkugeln und Gießhilfen machen mir großen Spaß. Manchmal blubbert es besonders fröhlich in der Kugel. Fast möchte ich dem Sonnenhut zuprosten. Hätte ich eine Pflanzenkneipe er wäre mein durstigster Gast.


Für Gäste mit kleinem Durst gibt es andere Gießhilfen:


Und hier entfaltet sich die Kornblume, die ich quasi mit der Flasche groß gezogen habe. Das ist die einzige meiner Pflanzen, die ich schon als Samen gekannt habe.

Da sitzen wir alle im Sonnenuntergang und sind zufrieden mit der Welt.
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