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Mittwoch, 30. April 2014
30.04.14 Thema "Achtsames Essen"
Am Mittwoch, 30. Apr 2014 im Topic 'Achtsames Essen'
Nicht nur in der Meditation driftet mein Geist immer wieder ab, auch beim Essen. Es hilft nur eingeschränkt mich auf meine Zunge und die Vorgänge im Mund zu konzentrieren.
Da ich die letzten Wochen verstärkt auch am Abend kleine Meditationssitzungen einlege, kann ich sagen, dass es sich lohnt gleich nach dem Nachhausekommen, noch vor dem Kochen und Abendessen, eine Entspannungssitzung zu machen. Anschließend ist der Geist ruhiger.
Ich habe mir außerdem eine Packung verschiedener Gewürzmischungen besorgt, die das Kochen und Essen abwechslungsreicher machen.

Die netten Namen der Gewürze regen schon einmal die Phantasie an: Schutzengelgewürzblüten, Sonnenkuss, Scharfmacher, Glücks-Gewürz-Blüten usw. Sogar für den Süßen Nachtisch gibt es Flower Power Gewürz. Ich freue mich schon darauf das alles aus zu probieren.

Svens Gewürzmischung enthält u.a. Thymian, Gelbsenf, Lemongras und Kornblumen. Ich habe es ganz unkonventionell über mein Spargelgericht gestreut. Dabei konnte ich feststellen: "Allein die Dosis macht`s, ob es ein gutes oder schlechtes Gewürz ist", frei nach Paracelsus ;-)
Da ich die letzten Wochen verstärkt auch am Abend kleine Meditationssitzungen einlege, kann ich sagen, dass es sich lohnt gleich nach dem Nachhausekommen, noch vor dem Kochen und Abendessen, eine Entspannungssitzung zu machen. Anschließend ist der Geist ruhiger.
Ich habe mir außerdem eine Packung verschiedener Gewürzmischungen besorgt, die das Kochen und Essen abwechslungsreicher machen.

Die netten Namen der Gewürze regen schon einmal die Phantasie an: Schutzengelgewürzblüten, Sonnenkuss, Scharfmacher, Glücks-Gewürz-Blüten usw. Sogar für den Süßen Nachtisch gibt es Flower Power Gewürz. Ich freue mich schon darauf das alles aus zu probieren.

Svens Gewürzmischung enthält u.a. Thymian, Gelbsenf, Lemongras und Kornblumen. Ich habe es ganz unkonventionell über mein Spargelgericht gestreut. Dabei konnte ich feststellen: "Allein die Dosis macht`s, ob es ein gutes oder schlechtes Gewürz ist", frei nach Paracelsus ;-)
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Sonntag, 27. April 2014
Achtsamkeitsübung KW 18
Am Sonntag, 27. Apr 2014 im Topic 'Achtsames Essen'
Diese Woche werde ich achtsames Essen praktizieren. Ich werde einen Bisschen nach dem anderen zu mir nehmen. Ich werde nach jedem Biss meine Hände ruhen lassen und mich ganz auf das Kauen und Schmecken konzentrieren. Ich werde auf all das achten was ich bisher in Zusammenhang mit "achtsamen Essen" gelernt habe.
Achtsames Essen ist Thema in dieser Woche.
Achtsames Essen ist Thema in dieser Woche.
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27.04.14 Thema "Leerer Raum"
Am Sonntag, 27. Apr 2014 im Topic 'Leerer Raum'
Meine Freundin erzählt von den wunderbaren Erlebnissen, die sie vor 20 Jahren auf einer Reise hatte. Sie wolle da so gerne wieder hin, habe aber beschlossen, dass dieses vorgefasste Bild im Kopf nur zu einer Enttäuschung führen würde, das der Ort sich verändert hätte und so schön wie damals könne es niemals wieder werden, deswegen besuche sie lieber Plätze, die sie noch nie gesehen hat... Natürlich geht es auch anders. Mit bestimmten Techniken kann man sich so sehr auf etwas freuen, dass ein kleiner Reiz genügt und die damit verknüpfte Freude aufsteigt.
Das will sie nicht - zu viel Aufwand und dann ein Kunstgriff, der das "natürliche Gefühl" verhindert. "Ansichtssache", denke ich, "was ist schon natürlich?" Unbewusst zufällig geformte Gefühlsverknüpfungen bestimmen normalerweise unseren ganzen Tag. Eine Lenkung erscheint uns künstlich, weil es in unserer Kultur nicht üblich ist. Allenfalls da, wo es so störend ist, dass es als Krankhaft definiert wird - dort erlauben wir uns psychologische Intervention. Dennoch gebe ich ihr recht, es ist sehr aufwändig, diese Verknüpfungen vorher ein zu üben, vor allem wenn man es nicht regelmäßig macht.
Leerer Raum erschien mir eine große Herausforderung in dieser Woche. Der Frühling lockt überall mit Schönheit, Duft und anderen Sinneseindrücken. Nach dem kargen Winter werde ich überwältigt vor verlockenden Reizen. Alles scheint ab zu lenken von dem allgegenwärtigen freien Raum. Er ist eben nicht so spektakulär, dieser Raum. Jeder Buchstabe meiner Zeilen ist nur unterscheidbar durch die Lücken, jeder Schritt auf meinem Spaziergang setzt sich frei auf den Boden. Da ist wenig was mir Hindernisse entgegen bringt, der Fussängerweg ist frei, aber ich lasse mich einfangen von dem Gesang der Amsel, von dem süßlichen Duft der blühenden Bäume und Sträucher usw. Meine Konzentration auf die Leere wird von der Fülle ausgebremst.
Alles weckt sofort Bewertungen und Assoziationen in mir - ich will es gar nicht stoppen, denn das ist sehr angenehm. Vielleicht wäre die Aufgabe in einer anderen Jahreszeit verlockender gewesen.
Beim Kochen fällt mir auf, wie wichtig die Verteilung ist. Der Käse wird gerieben, damit er sich leichter in den Nudeln verteilt - hier braucht es Platz um zu mischen und zu vermengen. "Leere" eine wichtige Zutat bei jedem Aspekt meines Tages und doch so unspektakulär.
Das will sie nicht - zu viel Aufwand und dann ein Kunstgriff, der das "natürliche Gefühl" verhindert. "Ansichtssache", denke ich, "was ist schon natürlich?" Unbewusst zufällig geformte Gefühlsverknüpfungen bestimmen normalerweise unseren ganzen Tag. Eine Lenkung erscheint uns künstlich, weil es in unserer Kultur nicht üblich ist. Allenfalls da, wo es so störend ist, dass es als Krankhaft definiert wird - dort erlauben wir uns psychologische Intervention. Dennoch gebe ich ihr recht, es ist sehr aufwändig, diese Verknüpfungen vorher ein zu üben, vor allem wenn man es nicht regelmäßig macht.
Leerer Raum erschien mir eine große Herausforderung in dieser Woche. Der Frühling lockt überall mit Schönheit, Duft und anderen Sinneseindrücken. Nach dem kargen Winter werde ich überwältigt vor verlockenden Reizen. Alles scheint ab zu lenken von dem allgegenwärtigen freien Raum. Er ist eben nicht so spektakulär, dieser Raum. Jeder Buchstabe meiner Zeilen ist nur unterscheidbar durch die Lücken, jeder Schritt auf meinem Spaziergang setzt sich frei auf den Boden. Da ist wenig was mir Hindernisse entgegen bringt, der Fussängerweg ist frei, aber ich lasse mich einfangen von dem Gesang der Amsel, von dem süßlichen Duft der blühenden Bäume und Sträucher usw. Meine Konzentration auf die Leere wird von der Fülle ausgebremst.
Alles weckt sofort Bewertungen und Assoziationen in mir - ich will es gar nicht stoppen, denn das ist sehr angenehm. Vielleicht wäre die Aufgabe in einer anderen Jahreszeit verlockender gewesen.
Beim Kochen fällt mir auf, wie wichtig die Verteilung ist. Der Käse wird gerieben, damit er sich leichter in den Nudeln verteilt - hier braucht es Platz um zu mischen und zu vermengen. "Leere" eine wichtige Zutat bei jedem Aspekt meines Tages und doch so unspektakulär.
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Freitag, 25. April 2014
25.04.14 Thema "Leerer Raum"
Am Freitag, 25. Apr 2014 im Topic 'Leerer Raum'
Leerer Raum im Kopf tut manchmal gut und "Vorurteile" verhindern gelegentlich einen schönen Tag.
An Ostern waren meine Schwester und Ihre Familie im Zoo. Meine Nichte (10 Jahre) ist die einzige, die Tiere liebt, alle anderen gehen dahin, weil der Familienrat es so beschließt - sprich die Erwachsenen sich nichts besseres ausdenken konnten ;-)
Mein ältester Neffe (14 Jahre alt) reagierte auf Zoo mit schrecklicher Langeweile: "Der schlimmste Tag seit langem", war sein Kommentar. Meine Schwester ärgerte sich schrecklich über dieses "beleidigte" Gesicht von ihm, sie erzählte, er habe der Familie den ganzen Tag verdorben. Ich war nicht dabei und deswegen habe ich dazu auch nicht viel gesagt.
Ich frage mich, ob mein Neffe Zoobesuch nicht von vorne herein mit "langweilig" etikettiert hat und er deswegen auch nichts finden konnte, was Spannung in den Tag gebracht hätte. Ähnlich geartet denkt vielleicht auch meine Schwester: "Ich kann nicht glücklich sein, wenn mein Sohn es so offensichtlich nicht ist." Also hat auch sie kein Spaß an diesem Ausflug.
"Anfängergeist" heißt dieses "vorurteilslose Denken" im Buddhismus und bezeichnet damit einen leeren Raum im Kopf - wir geben dem Neuen eine Chance uns zu belehren... und manchmal vielleicht auch dem Gewohnten, wenn wir es "Neu" oder "Anders" definieren.
An Ostern waren meine Schwester und Ihre Familie im Zoo. Meine Nichte (10 Jahre) ist die einzige, die Tiere liebt, alle anderen gehen dahin, weil der Familienrat es so beschließt - sprich die Erwachsenen sich nichts besseres ausdenken konnten ;-)
Mein ältester Neffe (14 Jahre alt) reagierte auf Zoo mit schrecklicher Langeweile: "Der schlimmste Tag seit langem", war sein Kommentar. Meine Schwester ärgerte sich schrecklich über dieses "beleidigte" Gesicht von ihm, sie erzählte, er habe der Familie den ganzen Tag verdorben. Ich war nicht dabei und deswegen habe ich dazu auch nicht viel gesagt.
Ich frage mich, ob mein Neffe Zoobesuch nicht von vorne herein mit "langweilig" etikettiert hat und er deswegen auch nichts finden konnte, was Spannung in den Tag gebracht hätte. Ähnlich geartet denkt vielleicht auch meine Schwester: "Ich kann nicht glücklich sein, wenn mein Sohn es so offensichtlich nicht ist." Also hat auch sie kein Spaß an diesem Ausflug.
"Anfängergeist" heißt dieses "vorurteilslose Denken" im Buddhismus und bezeichnet damit einen leeren Raum im Kopf - wir geben dem Neuen eine Chance uns zu belehren... und manchmal vielleicht auch dem Gewohnten, wenn wir es "Neu" oder "Anders" definieren.
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