Mittwoch, 23. April 2014
23.04.14 Thema „Leerer Raum“
Buddha

Heute habe ich meiner Kollegin erzählt, dass ich neuerdings abends noch eine Stunde meditiere. Das abendliche Filmchen habe ich damit ersetzt. Es gibt mir mehr als mich von einem Schauspiel berieseln zu lassen.

„Irgendwie kann‘s das ja nicht gewesen sein – jeden Abend Fernsehen und darauf warten, dass man in Rente geht“, sage ich.

Die Kollegin blickt sich vorsichtig um, ob auch niemand zuhört, dann sagt sie:“Ich versteh das auch nicht. Bin ich zu anspruchsvoll? Die anderen scheinen damit zufrieden sein! Aber das kann es doch wirklich noch nicht gewesen sein.“ Wir sind uns einig. Das Leben muss Sinn und Tiefe haben.

Vogel

„Alles ist leer“ habe ich nun schon öfter in buddistischen Schriften gelesen und nicht verstanden was gemeint ist.

Ist es vielleicht so, dass alles frei von Bedeutung ist, bis ich ihm eine Bedeutung gebe? Bin ich diejenige, die Tiefe und Sinn schafft/vergibt?

Wenn ich Bücher über Buddhismus oder positives Denken lese, macht alles Sinn und ich fühle mich voller Hoffnung. Ich fühle mich er-füllt.



Wenn ich es schaffe den Augenblick zu berühren, ohne Vor-urteile in Hier und Jetzt mich und das Leben zu spüren, dann gebe ich der Lebendigkeit in mir eine Chance die Leere in meinem Leben zu füllen.

Da ist leerer Raum in jeder Minute meines Lebens und es ist meine Aufgabe diesen Raum zu füllen.

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Dienstag, 22. April 2014
22.04.14 Thema „Leerer Raum“
Blueten

Zunächst fand ich das Thema zu abstrakt und schwierig. Wie soll ich dazu Bilder liefern? Kann man „Leere“ fotografieren?

Ja, man kann! Man muss sogar, denn ohne Raum dazwischen, ist Struktur nicht erkennbar. Also ist in jedem Foto Leere schon enthalten. Dazu gibt es also eine Fülle an Bildmaterial. Ich bin völlig frei in meiner Wahl. Das ist schon mal ein glücklicher Gedanke für mich.

Kuchengabel

Mir fiel auf, dass eine Gabel auf die Zwichenräume angewiesen ist, sonst könnte sie ihrer Funktion nicht gerecht werden. Ein Kuchen muss leicht und locker sein und auch hier braucht es Leere bzw. Luft um zu gelingen.

Rueblikuchen

Glas


Glas und Flasche können keine Flüssigkeit ohne Hohlraum aufnehmen. Und der nach oben gebogene Rand des Tellers erleichtert das Greifen und Wegnehmen vom Tisch, weil freier Platz zum Greifen da ist.

Tellerrand
Beim Anziehen sieht es ähnlich aus: Ohne Raum für den Fuss taugt kein Schuh und die Kleidung ist am angenehmsten, wenn sie nicht Hauteng sitzt, aber selbst wenn sie es tut, muss dennoch genügend Raum für den Körper da sein.

Es gibt also jede Menge zu entdecken, denn der Alltag ist angefüllt mit leerem Raum und mir scheint dieses Thema wird mir helfen meinen Blick über den Tellerrand zu erheben.

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Montag, 21. April 2014
Achtsamkeitsübung KW 17
in dieser Woche geht es um den leeren Raum bzw. die Zwischenräume, die sich überall finden und ohne die wir alle eins wären.

Der leere Raum um Gegenstände und Lebewesen ist Thema dieser Woche
Ja, ich nehme diese Herausforderung an und mache mit.
Nein, ich lese lieber nur mit.

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Created by glueck-lich on 2014.04.21, 15:37.

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