Donnerstag, 14. November 2013
14.11.13 Thema Körper
Mein Körper ist immer dabei. Er ist durch die Sinnesorgane das Tor zu meiner Umgebung.

In meinem Blog habe ich mich jetzt schon mit einigen Körperteilen auseinander gesetzt. Thema war bereits: Die Zunge, der Magen und das Hara. Jedes Mal entdecke ich neue und faszinierende Seiten an mir, obwohl ich mich nun schon einige Jahrzehnte in meinem Körper aufhalte.



Diese Woche hat sich mein Blick in den Spiegel verändert. Ich sehe mir die schönen Seiten an mir an. Ich achte auf meine Körperhaltung und die Ausstrahlung.

Als ich nach dem Einkauf, schwer beladen, mit Getränke und Lebensmittel nach hause fuhr, fiel mir auf, wie gut ich das Gleichgewicht auf meinem Fahrrad halten kann. Es geht ganz leicht und selbstverständlich.


Im Grunde bedeutet Achtsamkeit aber immer sich selbst im Augenblick zu spüren und eins mit dem Körper zu sein. Dennoch bin ich häufig am Tag abgelenkt und nehme mich, wenn überhaupt, nur in Einzelteilen wahr.

Die Fingerkuppen, die über die Tastatur huschen, die warmen, übereinander geschlagenen Füsse, meine Oberschenkel, die das Notbook tragen, während ich diesen Text schreibe.



Da wird es mal wieder Zeit für das Zooming. Wie praktisch, dass es solche Übungen gibt um mich stetig zu verbessern.

(Beim Zooming nimmt man den Körper als Ganzes wahr und engt dann seine Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Körperteil ein, anschließend springt man wieder in die Ganzköperwahrnehmung. Diese Technik stammt aus dem Buch: "Das Achtsamkeitsübungsbuch" von Halko Weiss, Michael E. Harrer und Thomas Dietz).

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren

 


Mittwoch, 13. November 2013
13.11.13 Thema Körper
Joggerin

Seit vielen Jahren jogge ich regelmäßig. Sport gehört für mich zu einem gesunden Leben dazu. Oft freue ich mich darauf meinen Körper zu bewegen, ab und an ist es aber auch ein lästiges Pflichtprogramm.

An Tagen an denen ich unwillig bin passiert es häufig, dass ich von fremden Menschen auf meine Unlust oder meine „schlechte Körperhaltung“ beim Sport angesprochen werde.

Das lustigste Erlebnis war der Kommentar eines 5 jährigen Jungen, der zu seiner Mutter sagte: „Schau mal Mama, die Frau hat gar keine Lust.“

Nicht nur mein Gesichtsausdruck verrät meine Motivation.



Mein Körper kommuniziert durch seine Haltung, die Art der fließenden Bewegungen, die Elastizität und Muskelspannung.

Manchmal spricht mich auch ein Sportprofi an und gibt ungebetene Ratschläge. „Rücken gerade, Arme näher am Körper“ rufen mir diese fremden Menschen im vorüber joggen zu.



Für mich macht es keinen Sinn meinen Körper zur Unehrlichkeit zu zwingen. Die Folgen wären Muskelverspannungen und eine unnötige Belastung des Bewegungsapprates, der auf lange Sicht zu Schäden führt.

Statt dessen ist es gut meine innere Haltung zu überprüfen und eine positivere Einstellung zum Sportprogramm zu pflegen. Meine Umgebung quittiert das ebenfalls gleich und kommt mir fröhlich winkend oder grüßend entgegen.



Körpersprache fasziniert mich. Ich liebe es die stummen Botschaften wahr zu nehmen. Es wird soviel zwischen Menschen gesagt ohne, dass dabei geredet wird. Und nicht nur das, auch mein Körper macht mich permanent darauf aufmerksam wenn ich unwillig bin und mich selbst über meine Stimmung belüge.

Mein Körper ist ein echter Freund, der mir immer die Wahrheit sagt.

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren

 


Dienstag, 12. November 2013
12.11.13 Thema Körper
Teufel

Meinem Körper Wertschätzung entgegen zu bringen gehört zu meinem täglichen Meditationsprogramm dazu. Dennoch hat sich mit dieser Achtsamkeitsübung einiges verändert.

Mir ist aufgefallen, dass sich meine Wertschätzung auf Gesundheit und das reibungslose Funktionieren bezieht. Schon lange stehe ich nicht mehr vor meinem Spiegel und freue mich an dem Anblick.

Zwischen 20 und 35 Jahren war es für mich eine Freude mir hübsche Kleider an zu ziehen und mich im Spiegel zu betrachten. Heute habe ich nur eines im Kopf: „Ist die Kleidung korrekt, bequem und dem Wetter angepasst?“

Ich nutze die Zeit, die ich meinem Körper widme nun auch, um mich wieder an den Körpermerkmalen zu erfreuen, die mir an mir gefallen.

Rosendame

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren