Montag, 17. Juni 2013
17.06.13 / Thema "Nach oben sehen"
Wir hatten viele Stunden auf der Autobahn zugebracht und waren glücklich endlich an zu kommen. Mein Freundinnen stürzten sich aus dem Auto und ich mich mit ihnen. Mein erster Nordseeurlaub konnte also beginnen, aber wie war ich enttäuscht. Während die anderen noch voller Glück die Landschaft entzückt betrachteten, stellte ich für mich fest: "Landschaft? Wo??" und "Das soll schön sein???"



Ich hielt mich zurück, damit die anderen sich weiterhin daran erfreuen konnten, aber ich hatte wirklich keine Ahnung was sie eigentlich sahen, das mir offensichtlich entging.

Wir bezogen unser kleines Backsteinhäuschen, das wir von Bekannten angemietet hatten, kauften zusammen ein und nutzten die Küche, um das Abendessen zu kochen. Immerhin, tröstete ich mich, gab es ja noch das günstige Wellnessprogramm und meine Freundinnen mit denen ich den Urlaub verbrachte - dann gibt es eben keine schönen Urlaubsfotos dieses Mal....

Am nächsten Morgen war ich als erste wach und beschloss die anderen mit frischen Brötchen zu überraschen. Ich packte also meine Sachen und steckte die Kamera ein. 'Man kann ja nie wissen, vielleicht kann ich ja doch ein paar Blümchen finden, die im Morgenlicht gut aussehen.''

Ich ging am kleinen Hafen vorbei. - Hafenromantik: Fehlanzeige!!




Auf dem Rückweg knipste ich lustlos mit meiner Kamera herum.

Ich blickte immer wieder auf das Display und plötzlich war etwas anders. Ich hatte doch tatsächlich ein schönes Bild auf der Anzeige.



Wo kommt denn das her? Das muss ich doch hier irgendwo geknipst haben, und wenn hier ein schönes Bild entstanden ist, dann muss es ja auch ein schönes Motiv gegeben haben. Aber was macht dieses Foto so schön, was ich im realen Leben übersehen habe?

"Der Himmel!" Fiel es mir wie Schuppen von den Augen. "Natürlich, das ist es - überall flaches Land! Der Himmel ist hier das beste Motiv!"



Das war der Startschuss für eine Serie wunderschöner Nordseebilder und die Entdeckung des Himmels in meiner Fotografie. Zuvor hatte ich ihn nie wahr genommen, weil es so viele andere Motive um mich herum gab, dass das blaue Zelt da oben einfach nur schön blau sein sollte und weiter nichts.







Das es da noch mehr gibt, als das was direkt vor meinen Augen liegt war eine wichtige Erkenntnis und ein großer Schritt für mein Hobby.



Daher bin ich nun um so gespannter was das "nach oben blicken" in den nächsten Tagen an weiteren Entdeckungen für mich bereit hält.

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Montag, 17. Juni 2013
Achtsamkeitsübung in KW 25
Engelhorn Sport in Mannheim

Nach oben sehen: Erweitere Deinen Gesichtskreis und schaue Dir Deine Umgebung einmal nach oben blickend an. Die Zimmerdecke, Lampen, hohe Gebäude, Baumwipfeln, Balkone, Dächer oder auch den Himmel... Es gibt eine ganz neue Welt zu entdecken.



"Nach oben sehen" finde ich spannend
Ja, ich schaue diese Woche öfter nach oben
Mitlesen reicht für mich

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Created by glueck-lich on 2013.06.20, 22:14.

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15.06.13 / Thema Wasser
An heißen Tagen sind Eiswürfel im Glas etwas wundervolles. Kinder lieben Wassereis und Wasserspielplätze.

Wasserspielplatz im Luisenpark

Auch als Erwachsene sitze ich noch gerne an einem schönen Brunnen und lasse mich von den Wasserspielen verzaubern.

Brunnen Paradeplatz

Im Chinesischen Garten gibt es einen Wasserfall den man auch von innen bewundern kann

Chinesischer Garten

Wasserfall Chinseischer Garten Luisenpark

Hier ist schön zu sehen, wie Wasser mit der Zeit Steine aushöhlen kann.



Eine Kraft die sprichwörtlich ist und uns die Tugend der Geduld vor Augen hält.

Mannheim hat eine ganz besondere Beziehung zum Thema Wasser. Unser Wahrzeichen ist der Wasserturm.

Wasserturm im September


Viele Jahre gab es nämlich kein gutes Trinkwasser, aber der Bau des Wasserturms hat damit Schluss gemacht. Rings herum gibt es eine herrliche Anlage mit viele Wasserspielen, auch wenn der Wasserturm schon seit einiger Zeit nicht mehr in Betrieb ist, findet eine Führung an offenen Tagen immer großen Anklang.


Wasserturm Anlage davor

Brunnen hinten am Wasserturm

Und dann gibt es für mich noch einen ganz besonderen Brunnen, den ich liebe. Das steht eine wunderschöne Rubensfrau und wäscht sich ihr langes Haar. Auf dem Foto ist es die Dame im Hintergrund auf dem Sockel.

Brunnen mit schöner Haarewäscherin

Nach meinem Ausflug wasche ich zu hause meine Haare. Ich spüle sie anschließend mit kaltem Wasser nach. Diesen Tip habe ich aus dem Internet, die Haare werden dadurch schön weich und glänzend. Ich habe noch einen Teelöffel Essigessenz und Lavendelöl beigemischt.

Anfangs hat mir das kalte Wasser nicht behagt, aber ich habe mich schnell daran gewöhnt. Solange es nicht eiskalt ist, kann ich es sogar genießen. Das kalte Wasser lässt mich aufmerksamer werden und stärkt meine Konzentration auf das Gefühl in der Kopfhaut. Nie nehme ich diesen Teil meines Körpers so intensiv wahr.

Wasser ist etwas herrliches. Es gäbe noch ganz viel über dieses Thema zu sagen, aber die Woche ist schon vorbei.

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Samstag, 15. Juni 2013
14.06.13 / Thema Wasser
Ich habe mich mit einer Freundin darüber unterhalten welche Pflanzen bei uns zu hause stehen. Wir haben fest gestellt, dass unsere Lieblingspflanzen praktischerweise mit unseren Giesgewohnheiten überein stimmen. Ich liebe Pflanzen, die viel Wasser brauchen und meine Freundin mag Pflanzen, die eher wenig benötgen.

Bei Regenwetter höre ich des öfteren eine Kollegin sagen: „Die Natur braucht den Regen.“ Nach einem Schauer, können Blumen aber auch einmal die Köpfe hängen lassen.



Das sieht für mich nicht so aus, als ob sie es nun unbedingt in dieser Heftigkeit gebraucht hätten.

Immerhin gibt es bestimmte Tiere, die Regen und die Feuchtigkeit danach, besonders genießen.


Solche Gelegenheiten lassen das Herz einer Hobbyfotografin höher schlagen. Gärtner freuen sich weniger darüber. Ich habe einmal Basilikum in den Garten gepflanzt und am nächsten Tag war nichts mehr davon zu sehen – razebutz von den Schnecken verspeist. Sie sollen sich in den oberen Schichten des Bodens eingraben, wenn es zu trocken für sie ist und bei Feuchtigkeit treiben sie mit uns Pflanzenliebhabern dann wieder ihren Schabernack.

Es gibt etliche Methoden die Pflanzen vor Schnecken zu schützen. Man kann natürlich auch einen Teich in seinen Garten setzen und Wasserpflanzen ziehen. Manchmal sieht das nicht so appetitlich aus.



Meistens kennen wir aber solche wunderschönen Bilder davon.





An so einem schönen Teich lässt sich gut entspannen. Und ach wie wunderbar, manchmal stellen sich Frösche ein. Und des Nachts kann man sich von ihnen dann in den Schlaf singen oder um den Schlaf bringen lassen ;-)

Erstaunlich, dass so ein kleines Tier so laute Töne von sich geben kann.

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