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Freitag, 17. Oktober 2014
17.10.14 Thema "Achtsamkeit auf Reisen"
Am Freitag, 17. Okt 2014 im Topic 'Achtsamkeit auf Reisen'
Nun sitze ich mit einem Stapel Reiseführer in meinem Lieblingscafe und stelle fest, dass es hilfreicher gewesen wäre diese Arbeit vor meiner Reise statt hinterher zu machen.
Mein Entschluss zu dieser Reise liegt mehr als ein Jahr zurück. Seit dem Tod meines Vaters machen ich und seine Frau jedes Jahr eine gemeinsame Reise. Einmal wählt sie das Ziel, einmal ich, selbstverständlich ist ein Veto erlaubt. Das hätte ich gerne eingelegt, wären da nicht starke Argumente auf den Tisch gekommen.

„Ich möchte diese Reise so gerne machen! Wahrscheinlich komme ich da nie wieder hin. Möglicherweise das letzte Mal Italien, schließlich werde ich auch nicht jünger.“
Was sollte ich meiner mütterlichen Freundin darauf antworten? „Die Reise wird sehr anstrengend“ war kein schlagendes Argument.

„Kreuz und Quer durchs Mittelmeer“ wird vom Reiseveranstalter Trendtours angeboten. Mit Bus und Schiff durchquert man das Mittelmeer, besucht Sardinien, Korsika, Rom, die Halbinsel Sorent, Pompeij, den Vesuv und zahlreiche andere Ziele auf Sizilien. Übernachtet wird abwechselnd in einem Hotel oder auf einer Schiffähre.

Mir wurde schon vom Lesen der vielen Orte, die wir besuchen sollten, schwindlich.
„Im Schweinsgalopp durch Italien“ ist für mich nicht die ideale Art zu reisen. Ich liebe es mich in die Atmosphäre eines Ortes hinein fallen zu lassen. Ich mag Fotos, die eine Stimmung vermitteln, die Ruhe, Gelassenheit und Schönheit ausdrücken. Ich liebe die stille Würde der Gemälde von Jan Vermeer und behalte beim Fotografieren dieses Ideal im Hinterkopf.

Freilich wusste ich schon, dass meine innere Einstellung eine entscheidende Zutat zum Gelingen oder Misslingen eines solchen Vorhabens ist. In der Hoffnung im verbleibenden Jahr diese zum positiven zu wenden, stimmte ich den Reiseplänen also zu.

Tatsächlich habe ich dann einiges unternommen, um mich auf die Reise positiv einzustimmen. Es ist mir gelungen den strahlenden Sonnenschein, den blauen Himmel, die Gemeinschaft meiner Mitreisenden, das gute Essen und die Gesellschaft meiner Freundin zu genießen. Zahlreiche Panoramablicke, malerische Städtchen und Landschaften haben mich entzückt.

Die Vielfalt der Eindrücke hinterließ ein ziemliches Chaos im Kopf, weswegen ich nun meine Hausaufgaben mache und Reiseführer wälze. Schließlich möchte ich die, in aller Eile, geschossenen Fotos wenigstens zum Zwecke der Reisedokumentation nutzen und dazu muss ich sie erst einmal mit den Orten unserer Reise verknüpfen können.


Mein Entschluss zu dieser Reise liegt mehr als ein Jahr zurück. Seit dem Tod meines Vaters machen ich und seine Frau jedes Jahr eine gemeinsame Reise. Einmal wählt sie das Ziel, einmal ich, selbstverständlich ist ein Veto erlaubt. Das hätte ich gerne eingelegt, wären da nicht starke Argumente auf den Tisch gekommen.

„Ich möchte diese Reise so gerne machen! Wahrscheinlich komme ich da nie wieder hin. Möglicherweise das letzte Mal Italien, schließlich werde ich auch nicht jünger.“
Was sollte ich meiner mütterlichen Freundin darauf antworten? „Die Reise wird sehr anstrengend“ war kein schlagendes Argument.

„Kreuz und Quer durchs Mittelmeer“ wird vom Reiseveranstalter Trendtours angeboten. Mit Bus und Schiff durchquert man das Mittelmeer, besucht Sardinien, Korsika, Rom, die Halbinsel Sorent, Pompeij, den Vesuv und zahlreiche andere Ziele auf Sizilien. Übernachtet wird abwechselnd in einem Hotel oder auf einer Schiffähre.

Mir wurde schon vom Lesen der vielen Orte, die wir besuchen sollten, schwindlich.
„Im Schweinsgalopp durch Italien“ ist für mich nicht die ideale Art zu reisen. Ich liebe es mich in die Atmosphäre eines Ortes hinein fallen zu lassen. Ich mag Fotos, die eine Stimmung vermitteln, die Ruhe, Gelassenheit und Schönheit ausdrücken. Ich liebe die stille Würde der Gemälde von Jan Vermeer und behalte beim Fotografieren dieses Ideal im Hinterkopf.

Freilich wusste ich schon, dass meine innere Einstellung eine entscheidende Zutat zum Gelingen oder Misslingen eines solchen Vorhabens ist. In der Hoffnung im verbleibenden Jahr diese zum positiven zu wenden, stimmte ich den Reiseplänen also zu.

Tatsächlich habe ich dann einiges unternommen, um mich auf die Reise positiv einzustimmen. Es ist mir gelungen den strahlenden Sonnenschein, den blauen Himmel, die Gemeinschaft meiner Mitreisenden, das gute Essen und die Gesellschaft meiner Freundin zu genießen. Zahlreiche Panoramablicke, malerische Städtchen und Landschaften haben mich entzückt.

Die Vielfalt der Eindrücke hinterließ ein ziemliches Chaos im Kopf, weswegen ich nun meine Hausaufgaben mache und Reiseführer wälze. Schließlich möchte ich die, in aller Eile, geschossenen Fotos wenigstens zum Zwecke der Reisedokumentation nutzen und dazu muss ich sie erst einmal mit den Orten unserer Reise verknüpfen können.


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Sonntag, 5. Oktober 2014
05.10.-15.10.14 Italien
Am Sonntag, 5. Okt 2014 im Topic 'Wertschaetzung im Alltag'
Befinde mich auf der Italienreseise und bin in der Zeit Offline.
Allen Bloggern eine schöne Zeit bis dahin ;-)
Allen Bloggern eine schöne Zeit bis dahin ;-)
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Samstag, 4. Oktober 2014
04.10.14 Thema "Gefühle"
Am Samstag, 4. Okt 2014 im Topic 'Gefühle'
Und hier habe ich eine Audiodatei erstellt, so dass jeder seine eigenen Bilder und Sinneswahrnehmungen dazu entdecken kann:
Lieber Blog-Leser,
schön, dass Du Dich entschieden hast dem Thema Zufriedenheit einmal nach zu gehen. Mach es Dir dazu bequem, so dass Dein Körper mit seiner Position in den nächsten 5 Minuten wohlig zufrieden ist.
Vielleicht willst Du Dich auch mal rekeln und strecken, wie Katzen das tun, um sich anschließend zum Schnurren ein zu kuscheln.
Möglicherweise möchtest Du die Augen schließen, so dass Erinnerungen oder Assoziationen zum Thema kommen können.
Laß die inneren Bilder dazu fließen und ganz allmählig gewinnt das Thema an Schwung.
Dein Körper spiegelt Deine innere Haltung und Deinen Fokus sehr präzise wieder.
Versetze Dich also hinei i diese Zufriedenheit, breite Dich in ihr aus. Schau was sie Dir zu sagen hat.
Gibt es Erinnerungen und Assoziationen dazu? Eine Szene aus der Vergangenheit? Das Bild von einem Tier oder einem zufriedenen Menschen?
Wo im Körper kannst Du Zufriedenheit am stärksten wahr nehmen?
Ist das Gefühl eher warm oder kalt?
Bewegt es Dich? st es schnell oder gemütlich? Breitet es sich aus oder wechselt den Ort? Oder ist es eher statisch?
Kannst Du einen Geruch dazu finden?
Oder einen Geschmack? Gibt es ein Geräusch oder eine Melodie dazu? Mit jedem Mal wenn Du an dieses Thema denkst kann es sich noch vertiefen und es ist icht wirklich wichtig wie lange Du an das Tema denkst. Manchmal genügt es in kurzen Abständen immer wieder an das Thema zu denken.
Daher kann Du, wenn Du willst jetzt wieder die Augen öffnen, Deinen Körper bewegen um in das Hier und Jetzt zu finden. Und dann den Dingen seinen Lauf lassen.
Egal ob Du heute öfter an das Thema Zufriedenheit denkst, oder eben nicht, wünsche ich Dir viel Spaß an diesem Tag.
zufriedenheit (WMA, 5,007 KB)
Lieber Blog-Leser,
schön, dass Du Dich entschieden hast dem Thema Zufriedenheit einmal nach zu gehen. Mach es Dir dazu bequem, so dass Dein Körper mit seiner Position in den nächsten 5 Minuten wohlig zufrieden ist.
Vielleicht willst Du Dich auch mal rekeln und strecken, wie Katzen das tun, um sich anschließend zum Schnurren ein zu kuscheln.
Möglicherweise möchtest Du die Augen schließen, so dass Erinnerungen oder Assoziationen zum Thema kommen können.
Laß die inneren Bilder dazu fließen und ganz allmählig gewinnt das Thema an Schwung.
Dein Körper spiegelt Deine innere Haltung und Deinen Fokus sehr präzise wieder.
Versetze Dich also hinei i diese Zufriedenheit, breite Dich in ihr aus. Schau was sie Dir zu sagen hat.
Gibt es Erinnerungen und Assoziationen dazu? Eine Szene aus der Vergangenheit? Das Bild von einem Tier oder einem zufriedenen Menschen?
Wo im Körper kannst Du Zufriedenheit am stärksten wahr nehmen?
Ist das Gefühl eher warm oder kalt?
Bewegt es Dich? st es schnell oder gemütlich? Breitet es sich aus oder wechselt den Ort? Oder ist es eher statisch?
Kannst Du einen Geruch dazu finden?
Oder einen Geschmack? Gibt es ein Geräusch oder eine Melodie dazu? Mit jedem Mal wenn Du an dieses Thema denkst kann es sich noch vertiefen und es ist icht wirklich wichtig wie lange Du an das Tema denkst. Manchmal genügt es in kurzen Abständen immer wieder an das Thema zu denken.
Daher kann Du, wenn Du willst jetzt wieder die Augen öffnen, Deinen Körper bewegen um in das Hier und Jetzt zu finden. Und dann den Dingen seinen Lauf lassen.
Egal ob Du heute öfter an das Thema Zufriedenheit denkst, oder eben nicht, wünsche ich Dir viel Spaß an diesem Tag.
zufriedenheit (WMA, 5,007 KB)
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04.10.14 Thema "Gefühle"
Am Samstag, 4. Okt 2014 im Topic 'Gefühle'

Gestern saß ich in meinem Lieblingscafe und habe ein weiteres Gefühl erfasst und aufgeschrieben.
Gefühl: Z u f r i e d e n h e i t
Ort im Körper an dem es am deutlichsten ist:
Unterhalb des Bauchnabels das ganze Unterbäuchlein ausfüllend;-)
Intensität: deutlich greifbar
Geschwindigkeit/Bewegung: kleine, elastische Bewegungen, langsamer als z.B. das Flattern eines Schmetterlings, aber genau so leicht.
Geräusch: zufriedenes Brummen einer Hummel
Konsistenz: dickflüssiger Honig, wie ein dicker, süßer Brei
Verwand mit: Genuss, Entspannung

Richtung: Nach oben ausbreitend. Der ganze Körper wird weiter und die Muskulatur locker-elasisch
Temperatur: Warm
Feuchtigkeit/Saftigkeit: saftig wie eine Banane oder eine eher mehlige Birne
Geschmack: Im Mund das Gefühl von Wärme und der Geschmack von Butter. Ist das Gefühl intensiv sammelt sich Flüssigkeit im Mund.
Geruch: nach heißer, schmelzender Butter oder nach gestärkten Servietten.
Erinnerung/Assotiationen: Mit meinem MP3 Player im Zug sitzend, auf dem Nachhauseweg, nach einem schönen Wochenende.
Sitzen in einem breiten, bequemen Sessel in einem Lichtdurchfluteten Raum.

Mir kam noch der Gedanke, dass Genuss nicht nach Butter, sondern nach schmelzender Schokolade schmeckt. Ansonsten scheinen die beiden Gefühle sehr ähnlich.
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