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Montag, 1. September 2014
01.09.14 Thema "Essen"
Am Montag, 1. Sep 2014 im Topic 'Essen'
Am Wochenende habe ich ein „Superfood“ im Naturkostladen gekauft: Chia-Samen.

Der Begriff „Superfood“ kommt aus der alternativen Rohkostszene und bedeutet keineswegs, dass es sich hierbei um ein gentechnisch neu entwickeltes Designerlebensmittel handelt. Ganz im Gegenteil werden Chia-Samen schon seit über 5000 Jahren in Mittel- und Südamerika als stärkendes Nahrungsmittel gegessen und sollen bei den alten Mayas sogar schon einmal so teuer wie Gold gewesen sein.
Die Chia-Pflanze ist eine Salbeiart und zählt zu der Kategorie Superfood, weil die Samen eine hohe dichte an besonders wichtigen Inhaltsstoffen enthält. Es ist eine wertvolle Eiweißquelle, reich an Ballaststoffen, ungesättigten Fettsäuren und Omega-3-Fettsäuren. Die darin enthaltene Alfa-Linolsäure trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels bei.
Aus den Chia-Samen kann man ein Gel herstellen, da die kleinen Keime aufquellen und nachdem sie einige Zeit in Flüssigkeit liegen, diese andicken. Das ist für Bodybuilder, Triathleten und Marathonläufer interessant. Vor allem Vegetarier, die exzessiven Sport betreiben, meinen oft sie müssten sich eine besonders wertvolle Quelle an Eiweiß erschließen.
An und für sich ist aber in vielen pflanzlichen Lebensmittel Eiweiß reichlich vorhanden, aber wenn die Kasse klingelt wird der Glaube auch in der alternativen Szene eifrig geschührt.

Eine weitere Bezeichnung, die mir von der Verpackung ins Auge springt ist die Information, dass Chia Samen unter die Novel Food Verordnung fällt. Hier sichert sich die EG gegen Nahrungsmittel ab, die bisher auf unserem Kontinent noch nicht verzehrt wurden. Mehr als 15 Gramm an Tagesmenge soll man nicht zu sich nehmen.
Betrachtet man das hin und her bei der Einführung des Süßungsmittels Stevia, auch ein Novel-Food, entsteht allerdings leicht der Eindruck die Novel Food Verordnung dient weniger dem Schutz des Verbrauchers als der heimischen Industrie.
Ich finde es immer wieder interessant wie mein Gehirn bei harmlosen Begriffen, die ich irgendwo zu lesen bekomme, sofort alte Informationen heraus filtert und sie zusammen mit den neuen Informationen zu einer Geschichte verwebt.
Ich nutze die Chia-Samen nun für meinen grünen Smoothie, den ich jeden morgen mit ins Geschäft nehme. 300ml Obst und etwas Grünfutter zusammen mit einem Teelöffel Chia-Samen ergeben eine sämige Masse. Ich mag es gerne dickflüssig.

Der Begriff „Superfood“ kommt aus der alternativen Rohkostszene und bedeutet keineswegs, dass es sich hierbei um ein gentechnisch neu entwickeltes Designerlebensmittel handelt. Ganz im Gegenteil werden Chia-Samen schon seit über 5000 Jahren in Mittel- und Südamerika als stärkendes Nahrungsmittel gegessen und sollen bei den alten Mayas sogar schon einmal so teuer wie Gold gewesen sein.
Die Chia-Pflanze ist eine Salbeiart und zählt zu der Kategorie Superfood, weil die Samen eine hohe dichte an besonders wichtigen Inhaltsstoffen enthält. Es ist eine wertvolle Eiweißquelle, reich an Ballaststoffen, ungesättigten Fettsäuren und Omega-3-Fettsäuren. Die darin enthaltene Alfa-Linolsäure trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels bei.
Aus den Chia-Samen kann man ein Gel herstellen, da die kleinen Keime aufquellen und nachdem sie einige Zeit in Flüssigkeit liegen, diese andicken. Das ist für Bodybuilder, Triathleten und Marathonläufer interessant. Vor allem Vegetarier, die exzessiven Sport betreiben, meinen oft sie müssten sich eine besonders wertvolle Quelle an Eiweiß erschließen.
An und für sich ist aber in vielen pflanzlichen Lebensmittel Eiweiß reichlich vorhanden, aber wenn die Kasse klingelt wird der Glaube auch in der alternativen Szene eifrig geschührt.

Eine weitere Bezeichnung, die mir von der Verpackung ins Auge springt ist die Information, dass Chia Samen unter die Novel Food Verordnung fällt. Hier sichert sich die EG gegen Nahrungsmittel ab, die bisher auf unserem Kontinent noch nicht verzehrt wurden. Mehr als 15 Gramm an Tagesmenge soll man nicht zu sich nehmen.
Betrachtet man das hin und her bei der Einführung des Süßungsmittels Stevia, auch ein Novel-Food, entsteht allerdings leicht der Eindruck die Novel Food Verordnung dient weniger dem Schutz des Verbrauchers als der heimischen Industrie.
Ich finde es immer wieder interessant wie mein Gehirn bei harmlosen Begriffen, die ich irgendwo zu lesen bekomme, sofort alte Informationen heraus filtert und sie zusammen mit den neuen Informationen zu einer Geschichte verwebt.
Ich nutze die Chia-Samen nun für meinen grünen Smoothie, den ich jeden morgen mit ins Geschäft nehme. 300ml Obst und etwas Grünfutter zusammen mit einem Teelöffel Chia-Samen ergeben eine sämige Masse. Ich mag es gerne dickflüssig.
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Samstag, 30. August 2014
30.09.14 Thema "Achtsamkeit"
Am Samstag, 30. Aug 2014 im Topic 'Achtsamkeit'
In den letzten Tagen bin ich in eine andere Welt abgetaucht. Selten leiste ich es mir, aber ab und zu muss es sein, dass ich einen Roman lese.
Ich gehe ganz in der Geschichte auf, deswegen achte ich darauf, dass es nicht zu brutal wird. Allerdings gibt es Ausnahmen, wie z.B. Harry Potter.
Mich fesseln magisch/mystische Geschichten mit philosophischem Hintergrund. Ganz besonders schön finde ich, wenn zusätzlich die Möglichkeit besteht ein Sachbuch zu erwerben in dem Symbole und Weltbild ausführlich erklärt werden.
Zu Harry Potter gibt es z.B. das Buch: „Die Philosophie bei Harry Potter“ von Gregory Bassham.
Diese Woche habe ich das Buch Herzorgasmus von Nina Nell herunter geladen. Das gibt es bei Thalia im Moment gratis als E-Book. Die Autorin bietet sowohl Sachbücher, als auch Romane rund um Realitätsgestaltung und positives Denken an. Ihr Ansatz ist spielerisch, was mich neugierig auf die mentalen Techniken gemacht hat.
Die Handlung des Buches ist überraschend düster. Kein Herzaufsteller für mich, dafür sehr dramatisch. Vielleicht habe ich mich in der Kategorie vergriffen, denn die Autorin ist sehr vielseitig.
Assotiationen zu der berühmten Geschichte „Die Schöne und das Biest“ tauchten bei mir auf. Eine wunderschöne, herzensgute Hautdarstellerin kämpft gegen ihre destruktiven inneren Impulse und begegnet am Ende dem personifiziertem Bösen in Gestalt eines schönen Mannes und „Überwesen“, das die (Unter-)Welt regiert.
Beide finden aneinander die jeweils verdrängten inneren Anteile und vereinen sich zu einem geläuterten Ganzen.
Der Stoff ist keineswegs neu, aber immer wieder fesselnd. Ein Mythos, der tief in unserer christlichen Tradition verankert ist.
Es gibt Denkansätze, die unsere polare Welt anders erklären. Im Buddhismus spricht man von der grundlegenden Gutheit des Menschen und der geistigen Verwirrung, die dann für einen scheinbaren Bösewicht sorgt. Hinter dem düsteren, wolkenverhangenen Himmel wartet das klare Blau und die Sonne auf uns.
In unserer Kultur gibt es die Geschichte von den Schildbürgern, die ein Haus ohne Fenster bauen und am Ende versuchen Licht mit Eimern hinein zu bringen: Die Dunkelheit ist die Abwesenheit des Lichtes. Sie haben nicht die Dunkelheit eingesperrt, sondern das Licht ausgesperrt.

Das klingt im ersten Moment nach Haarspalterei. Führt aber konsequent durchdacht zu einem ganz anderen Weltbild.
Die zwei Pole existieren nur scheinbar. Es gibt nur ein Prinzip und viele Abstufungen davon. Zwischen voll da und nichts zu sehen schwingt das Yin und Yang-Pendel hin und her. Danach ist Hass die Abwesenheit von Liebe, die Dunkelheit die Abwesenheit des Lichts und das Böse der Mangel an Gutem.
Für welche Sichtweise man sich auch immer entscheidet, es ist lohnend beide Möglichkeiten in Betracht zu ziehen.

Ich gehe ganz in der Geschichte auf, deswegen achte ich darauf, dass es nicht zu brutal wird. Allerdings gibt es Ausnahmen, wie z.B. Harry Potter.
Mich fesseln magisch/mystische Geschichten mit philosophischem Hintergrund. Ganz besonders schön finde ich, wenn zusätzlich die Möglichkeit besteht ein Sachbuch zu erwerben in dem Symbole und Weltbild ausführlich erklärt werden.
Zu Harry Potter gibt es z.B. das Buch: „Die Philosophie bei Harry Potter“ von Gregory Bassham.
Diese Woche habe ich das Buch Herzorgasmus von Nina Nell herunter geladen. Das gibt es bei Thalia im Moment gratis als E-Book. Die Autorin bietet sowohl Sachbücher, als auch Romane rund um Realitätsgestaltung und positives Denken an. Ihr Ansatz ist spielerisch, was mich neugierig auf die mentalen Techniken gemacht hat.
Die Handlung des Buches ist überraschend düster. Kein Herzaufsteller für mich, dafür sehr dramatisch. Vielleicht habe ich mich in der Kategorie vergriffen, denn die Autorin ist sehr vielseitig.
Assotiationen zu der berühmten Geschichte „Die Schöne und das Biest“ tauchten bei mir auf. Eine wunderschöne, herzensgute Hautdarstellerin kämpft gegen ihre destruktiven inneren Impulse und begegnet am Ende dem personifiziertem Bösen in Gestalt eines schönen Mannes und „Überwesen“, das die (Unter-)Welt regiert.
Beide finden aneinander die jeweils verdrängten inneren Anteile und vereinen sich zu einem geläuterten Ganzen.
Der Stoff ist keineswegs neu, aber immer wieder fesselnd. Ein Mythos, der tief in unserer christlichen Tradition verankert ist.
Es gibt Denkansätze, die unsere polare Welt anders erklären. Im Buddhismus spricht man von der grundlegenden Gutheit des Menschen und der geistigen Verwirrung, die dann für einen scheinbaren Bösewicht sorgt. Hinter dem düsteren, wolkenverhangenen Himmel wartet das klare Blau und die Sonne auf uns.
In unserer Kultur gibt es die Geschichte von den Schildbürgern, die ein Haus ohne Fenster bauen und am Ende versuchen Licht mit Eimern hinein zu bringen: Die Dunkelheit ist die Abwesenheit des Lichtes. Sie haben nicht die Dunkelheit eingesperrt, sondern das Licht ausgesperrt.

Das klingt im ersten Moment nach Haarspalterei. Führt aber konsequent durchdacht zu einem ganz anderen Weltbild.
Die zwei Pole existieren nur scheinbar. Es gibt nur ein Prinzip und viele Abstufungen davon. Zwischen voll da und nichts zu sehen schwingt das Yin und Yang-Pendel hin und her. Danach ist Hass die Abwesenheit von Liebe, die Dunkelheit die Abwesenheit des Lichts und das Böse der Mangel an Gutem.
Für welche Sichtweise man sich auch immer entscheidet, es ist lohnend beide Möglichkeiten in Betracht zu ziehen.

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Dienstag, 26. August 2014
26.08.14 Thema "Wertschätzung"
Am Dienstag, 26. Aug 2014 im Topic 'Wertschätzung'

Wir üben im Seminar Sinneseindrücke mit Hilfe der Phantasie zu simulieren z.B. Leichtigkeit, Weite und Licht. Wir verknüpfen bestimmte Themen mit diesen Sinneseindrücken bzw. verwandeln Schwere, Enge und Dunkelheit in das Gegenteil.
Momentan finde ich unser Wetter wenig inspirierend. Bei dieser trüben, regenschweren Aussicht fällt mir die Vorstellung von Licht und Sonnenschein schwer. Hier hilft der Blick in mein Fotoarchiv.

Es finden sich Sonnenbilder aus dem Jahr 2010. Dieselbe Jahreszeit und völlig anderes Licht und wie stimmungsaufhellend so ein visueller Rückblick ist!

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