Freitag, 22. August 2014
22.08.14 Thema "Glueck"
Chinesischer Gluecks-Buddha

Gestern habe ich mich nochmals mit meiner Freundin über ihr „Mitbringsel“ aus dem Urlaub unterhalten.

„Nein“, korrigiert sie mich, „es ist kein mongolischer Buddha, die sehen anders aus, ich habe ihn aus Shanghai, es ist ein chinesischer Glücksbuddha!“

Gluecksbringer

„Ach? Was ist der Unterschied zwischen einem mongolischen und einem chinesischen Buddha?“

„Die mogolischen Buddhas sind mehr den tibetischen ähnlich, mit diesen typischen Fingerhaltungen und Handgesten.“ Dabei formte sie ein Mudra mit ihrer Hand. „Dieser Buddha ist ein Glücksbuddha und wenn Du ihn am Bauch streichelst, dann bringt er dir Glück.“

Chinesischer Streichel-Buddha

Ja, der Bauch ist an dieser Figur so auffällig glatt poliert, dass man fast gar nicht anders kann, als ihn zu streicheln. Wie schön, dass das auch noch Glück bringt, dann mache ich es doppelt so gerne.

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Donnerstag, 21. August 2014
21.08.14 Thema "Achtsamkeit"
Wir haben uns sehr spontan getroffen. Wir beide machen dieses Online-Seminar und als sie mir schrieb, sie habe heute abend Zeit, da war die Sache klar.

Einen fremden Menschen zu treffen ist für mich immer aufregend, aber da wir schon mal ein gemeinsames Interesse haben war für das Gesprächsthema gesorgt. Was kann da schon schief gehen?

Es war dann ein freudiges "Hallo", zwei Seelen, die sich zum Austausch finden.

Das Gespräch kam natürlich auch auf das Achtsamkeitstraining und die 52 federleichten Übungen von Jan Chozen Bays. "Eine Woche sollte ich auf die Farbe Blau achten."

Meine Gesprächspartnerin meinte: "Kurz nachdem Du es gesagt hattest sah ich jetzt plötzlich die blau angestrichenen Metallteile dieses Stuhls."

Mir ging es ebenso, nur dass sie meine Gedanken in Worte fasste. Alles um mich tauchte aus der Dunkelheit auf und explodierte in eine Farbe hinein.

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Mittwoch, 20. August 2014
19.08.14 Thema "Wertschätzung"
nun war ich in meinem Leben schon so oft in Basel und habe die Helvetia noch nie fotografiert.

Das hole ich hiermit nach:

Leider sitzt sie schwer erreich- und fotografierbar auf der Mauer, aber das schreckt eine engagierte Fotografin nicht.


Helvetia auf der Mauer

Man weiss nicht so genau: Grübelt sie, meditiert sie oder sehnt sie sich nach einem Schiff? Die Miene ist schwer zu deuten.

Seelenvoller Blick aufs Wasser

Ihr Blick gilt dem Rhein und den Schiffen.

Blick der Helvetia

Sie lässt die nackten Füsse baumeln – ich vermute also, sie tut gerade das, was viele jungen Leute heute als "chillen" bezeichnen und ich lasse mich von diesem „Beine baumeln lassen“ gerne anstecken.

Die Fuesse der Helvetia

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