Sonntag, 20. Oktober 2013
Achtsamkeitsübung KW 43
Sonnenlicht

Diese Woche dreht sich meine Aufmerksamkeit um künstliches und natürliches Licht. Das Sonnenlicht hat schon immer eine große Bedeutung für uns Menschen gespielt, mit der Erfindung des Kunstlichtes haben wir uns z.T. die Nacht zum Tag gemacht und damit einen Wirtschaftszweig ins Leben gerufen. Licht erhellt nicht nur unser Leben, es spielt auch im Thema Gesundheit eine wichtige Rolle.

In dieser Woche geht es darum das Thema natürliches und künstliches Licht zu erhellen.
Ja, das finde ich gut und mache mit
Mitlesen reicht für mich.

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Created by glueck-lich on 2013.10.20, 21:03.

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20.10.13 Thema "Essen"


Das kann es noch nicht gewesen sein. Die intellektuelle Erkenntnis, dass wir alle (auch durch die Nahrungskette) miteinander verbunden sind, ist sicherlich nicht alleiniges Ziel dieser Übung gewesen. Wieder einmal wirkt ein Passage aus einem Buch von Thich Nhat Hanh ( Die Heilkraft buddhistischer Psychologie) erhellend auf mich:

„Lauschen wir einer Glocke können wir das auf tiefe Weise tun. Durch unsere Übung können wir immer tiefer und tiefer lauschen. Wir lassen alle Zellen unseres Körpers dazu ein, an diesem Lauschen teilzuhaben. Nicht nur unser Gehirn oder unsere Nerven. Wir sind eine Zellgemeinschaft und wir fokusieren uns vollkommen auf das Hören...Was auch immer wir mit Absicht tun, wir können alle Zellen dazu einladen daran teilzuhaben. Und wenn Sie dies in tiefer Weise tun, dann verhält sich jede Zelle wie der gesamte Körper. Es gibt keine Trennung mehr zwischen dieser Zelle und jener. Billionen Zellen verhalten sich wie eine. Das ist Konzentration. Achtsamkeit trägt die Energie der Konzentration bereits in sich... Wenn Sie in ihrer Übung fortfahren wird ihre Konzentration immer kraftvoller...und sie lauschen als ein Organismus und nicht nur mit Ihrem Intellekt, dann wir die Situation sich sehr verändern.“



Das habe ich mir gedacht. So könnte nicht nur Lauschen, sondern auch Essen sein. Beim Hören meiner Lieblingsmusik kenne ich das Gefühl schon, wie der ganze Körper lebendig wird und mit der Musik mit geht. Meine Konzentrationskraft beim Essen ist noch ausbaufähig. Also noch mehr Raum um meine Lebensqualität zu steigern. Die Übung geht weiter, denn Essen ist eine Gelegenheit, die sich mir mehrmals am Tag bietet.

MotivAider

Um fest zu stellen wie konzentriert ich während des Essens bin nutze ich manchmal eine Gerät, dass sich „MotivAidor“ nennt. Es wir auf eine bestimmte Zeit eingestellt und vibriert regelmäßig in dem voreingestellten Rhythmus. Es ist erstaunlich wie oft man dieses Zeichen übergehen kann und wie unterschiedlich die Tagesform sein kann.

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Freitag, 18. Oktober 2013
18.10.13 Thema "Fahren"
Das ursprünglichste Fortbewegungsmittel sind unsere Füsse. Damit legen wir ein gemächliches Tempo zurück und erkunden schöne Landschaften ganz gemütlich.





Heute ist beliebteste Fortbewegungsmittel wohl das Auto. Es scheint für einige Menschen eine Herausforderung zu sein, ruhig am Steuer zu sitzen, während andere Autofahrer sich als Sonntagsfahrer oder als komplett unfähig erweisen.



Man begegnet im Straßenverkehr vielen fremden Menschen, was aber niemand daran hindert, dem anderen so schonungslos die Wahrheit zu sagen, als sei man ein Familienmitglied. Gut, dass die Kritik meist in den vier Blechwänden verpufft.

In meinem Reisebus entsteht ebenfalls schnell ein „Wir-Gefühl“. Kommt jemand noch schnell herbei gehuscht, am Ende der Fahrpause, höre ich die Frage: „Ist das einer von uns?“

Wir sitzen auf der Hin- und Rückfahrt gemeinsam 14 Stunden im Bus. Mir fällt auf, dass die Vibration beim Fahren meine Haut sanft massiert. Neben dieser regelmäßigen und ruhigen Bewegung, die mein Körper mitmacht, gibt es dann noch diese stärkeren Erschütterungen, wenn der Fahrbahnuntergrund schlecht eingeebnet ist.

Am Ende habe ich geschwollene Beine und mein Nacken meldet sich, weil es unmöglich scheint den Kopf schonend während den vielen Stunden auf meinem Hals zu ballancieren.



Dennoch bin ich froh, dass ich so viele schöne Eindrücke sammeln konnte und meine Erfahrungen mit der Reisegruppe waren bereichernd.

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Donnerstag, 17. Oktober 2013
17.10.13 Thema "Essen"


So grob über den Daumen gepeilt habe ich bis jetzt 52.560 Malzeiten in meinem Leben zu mir genommen. Darin enthalten ist immer Luft, Wärme, Licht und Wasser. Das sind die unbedingten Zutaten zu fast jedem Lebensmittel in der Nahrungskette. Unser Körper nimmt Nahrung auf, verarbeitet sie, macht sie zu einem Teil von uns und scheidet sie dann wieder aus. Mithilfe von Nahrung und Sauerstoff werden Zellen gebildet, versorgt und wieder abgebaut und ausgeschieden. Wir befinden uns ständig im Veränderungprozess und Austausch mit unserer Umgebung, meist ohne, dass uns das bewusst ist.

In einem Buch von Thich Nhat Hanh habe ich gelesen, dass der größte Teil unseres Körpers nicht menschlich sei. Nun kann man natürlich fragen von welchem Blickwinkel aus diese Feststellung geschlussfolgert wurde. Mein Chemielehrer wurde nie müde uns zu erzählen, dass der Körper eine chemische Veranstaltung ist und aus der Sicht eines Biologen weißt unser Körper ganz viel Ähnlichkeit mit anderen Säugetieren auf.

Tatsache ist, dass wir täglich atmen, essen, trinken und ausscheiden und damit einen regen Austausch mit unserer Umgebung pflegen. Die Malzeiten sind eine gute Gelegenheit mal hinein zu schauen in das Essen und uns klar zu werden, dass wir ein Glied in einer Kette von Bedingungen sind.

Gerade im Urlaub wird das besonders deutlich. Neben dem Bedürfnis nach Erholung, Abwechslung und geistigem Input unterbrechen unsere körperlichen Bedürfnisse immer wieder den Zeitplan. Ist Essen und Trinken eine angenehme Angelegenheit, so ist die ewige Suche nach einer Toilette doch eher nervig. Zum Glück gibt es lauschige Plätzchen an denen alles vorhanden ist.



Bin ich nach dem Restaurantbesuch wieder hergestellt bleibt allerdings wenig Zeit sich der Illlusion der Getrenntheit bewusst zu werden und der philosophischen Frage nach zu gehen wieviel von meinen 140 Pfund an Körpergewicht eigentlich wirklich „ich“ sind und wieviel nicht.

Gut, dass ich nach meinem Urlaub weiter an meinem Blog schreibe ;-)

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17.10.13 Thema "Fahren"
Reisen ist eine Möglichkeit viele neue Eindrücke in kurzer Zeit zu sammeln.



Die Art des Verkehrsmittel konfrontiert uns mit verschiedenen Elementen (hier unten mit Wasser).



Und mit unserer Fähigkeit schwankendem Untergrund zu trotzen



Für mich ist es immer wieder eine Herausforderung in einer unbekannten Umgebung, unbekannten Menschen und einer fremden Kultur zu begegnen und damit mich mit meinen widersprüchlichen Gefühlen zu konfrontieren.

Angeblich soll er ja in uns allen stecken: Der Instinkt Fremden erst einmal vorsichtig zu begegnen.

Bei mir ist er jedenfalls ausgeprägt da. Ich bin erst mal kritisch gegenüber neuen Menschen, anderen Kulturen und einer neuen Umgebung. Das ist es was für mich eine Reise auch immer mit viel Stress einher gehen lässt. Grund also mich selbst zu beobachten, zu erkennen und dazu zu lernen.

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