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Montag, 10. Juni 2013
Achtsamkeitsübung KW 24
Am Montag, 10. Jun 2013 im Topic 'Wasser'

Wenden Sie sich bewusst dem Element Wasser in all seinen Erscheinungsformen zu. Entdecken Sie, wo es überall gebraucht wird, enthalten ist und was sonst zum Thema Wasser dazu gehören kann.
Wasser interessiert mich
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KW 23 / Thema Gehen
Am Montag, 10. Jun 2013 im Topic 'Gehen'
09.06.13
Letzter Tag mit diesem Thema.
Was ich mir schon die ganze Zeit vorgenommen habe: Der Hand- und Barfußpfad im Luisenpark.


Kinder lieben Ihn.

Man kann ihn aber auch eng umschlungen als Paar begehen. Dann wird daraus ein Paarfußpfad:

Und alles Gute geht auch einmal zu Ende.

Für mich heißt es Abschied nehmen und auf zum nächsten Thema.
Was ich mitnehme ist eine Menge schöner Erinnerungen, Spaß und ganz viel Wertschätzung für das Gehen, meine Füße und meinen Körper. Ich genieße es jetzt mehr als zuvor und laufe, laufe, laufe – herrlich!
09.06.13 (13, 659 KB)
08.06.13
Heute habe ich mir Sandalen gekauft: Richtig gute zum Laufen.
Die Beschäftigung mit dem Thema Laufen hat mich bestärkt mehr zu laufen. Am Montag ist mein Urlaub zu Ende, aber ich will weiterhin viel Spazierengehen.
Es fand sich auch gleich ein geeigneter Schuh. Die freundliche Verkäuferin hat mir außerdem ein Barfußspray empfohlen. Das legt sich wie ein Film um die Haut der Füsse, so dass sie keinen Schaden erleiden, wenn das Söckchen im Schuh fehlt.
Ich bin sehr gespannt und kann nach dem ersten Ausprobieren sagen, dass es sich die Haut tatsächlich glatter anfühlt und weniger schwitzt. Ähnlich wie bei diesen Pflastersprays, die man in der Apotheke bekommt und womit man kleinere Wunden versorgen kann.

07.06.13
Friedensreich Hundertwasser war ein Verfechter des unregelmäßigen Untergrunds:
„Der gerade Boden ist eine Erfindung der Architekten. Er ist maschinengerecht und nicht menschengerecht.
Die Menschen haben nicht nur Augen, um sich an Schönem zu erfreuen, und Ohren, um Schönes zu hören, und Nasen, um Schönes zu riechen. Der Mensch hat auch einen Tastsinn für Hände und Füße.
Wenn der moderne Mensch gezwungen wird, auf asphaltierten, betonierten, geraden Flächen zu gehen, so wie sie in den Designerbüros gnadenlos mit dem Lineal konzipiert werden, entfremdet von natürlicher Erdbeziehung und Erdberührung, so stumpft ein entscheidender Bestandteil des Menschen ab, mit katastrophalen Folgeerscheinungen für die Psyche, das seelische Gleichgewicht, das Wohlbefinden und die Gesundheit des Menschen.
Der Mensch verlernt zu erleben und wird seelisch krank.
Ein belebter, unebener Fußboden bedeutet eine Wiedergewinnung der Menschenwürde, die dem Menschen im nivellierenden Städtebau entzogen wurde.
Der unebene Wandelgang wird zur Symphonie, zur Melodie für die Füße. Er bringt den ganzen Menschen in Schwung.
Architektur soll den Menschen erheben und nicht erniedrigen.
Man wird gerne auf dem unebenen Boden auf und ab gehen, um sich zu erholen und um das menschliche Gleichgewicht wiederzufinden.“
Hundertwasser, April 1991

Ich liebe es barfuss zu gehen und gebe Hundertwasser recht: Der Tastsinn der Füße ist etwas wunderbares und kann den ganzen Menschen beleben, wenn man ihn nutzt. Allerdings bin ich sehr froh, dass wir einen ebenen Fussboden haben und ich erfreue mich regelmäßig daran. Ich schätze es und habe es auch vor dieser Woche geschätzt – jetzt allerdings ist meine Freude darüber noch gestiegen.
07.06.13 (13, 673 KB)
06.06.13
Mir ist aufgefallen, dass das Gehtempo der Touristen in Heidelberg oft einem gemütlichen Schlendern entspricht, auch Familien schlendern gerne gemeinsam. In Mannheim sieht man nur wenige Leute schlendern, die meisten gehen entweder zügig oder sind schlecht zu Fuß.

Mir ist eingefallen, dass ein Bekannter mir erzählt hat, dass für ihn das Thema Alter mit dem Bild einer Gehhilfe verknüpft ist. Tatsächlich sehe ich sehr viele alte Menschen in der Straßenbahn mit Gehhilfen. Es ist recht natürlich das zusammen zu bringen. Ich habe den Verdacht, dass er nicht der einzige ist, der so denkt. Wenn also „Gut zu Fuss“ mit Gesundheit zu tun hat und Gehilfe mit Gebrechlichkeit, dann wäre es naheliegend seine Füße intensiv zu pflegen und immer mal eine Extraaufmerksamkeit zu schenken.
Das Gehen ist vom Zustand des Fusses abhängig. Ich hatte von dem vielen Spaziergängen diese Woche eine Blase und mir ist aufgefallen, dass man dieses unangenehme Gefühl vergisst, wenn man von anderen Eindrücken abgelenkt wird.
Bei Engelhorn Sport in Mannheim gibt es eine kleine Gehstrecke auf der man die Wanderschuhe vor dem Kauf testen kann. Hier werden unterschiedliche Bodenbedingungen auf einer kleinen Strecke simuliert. Das Schuhwerk sollte auf den Untergrund abgestimmt sein und passen.
05.06.13
Es gibt auch die Möglichkeit eine Gehmeditation (statt der üblichen Sitzmeditation) zu machen. Ich werde 10 minütige Meditation vor dem Schlafengehen in dieser Woche im Gehen machen. Dabei synchronisiert man das Gehen und das Atmen. Man hebt den Fuss beim Einatmen und atmet aus, wenn der Fuss den Boden berührt, nach dem abrollen des Fusses wird wieder eingeatmet und dabei der Fuss gehoben usw. Zu diesem Thema kann man auf Youtupe einige Videos finden z.B. Buddhismus – Gehmeditation oder vertiefende Informationen gibt es im Buch: Thich Nhat Hanh, Ngyen Anh-Huong: Geh-Meditation. Mit Unterweisungs-DVD und fünf geführten Meditation auf CD.
Man kann die Gehmeditation auch einmal wechselnd rückwärts und vorwärts aus probieren. Ich musste mich dabei mehr konzentrieren als sonst. Ich war gezwungener konzentrierter bei der Sache zu sein. Gut, wenn man sich von einem fesselnden Thema ablenken will und schnell ins hier und jetzt kommen möchte.
Heute habe ich mit meinem Gang experimentiert und einmal kleinere Schritte gemacht. Ich empfand das als abbremsend, denn meinen Schritt zu beschleunigen war mir unangenehm. Ein Blick in ein Schaufenster hat mir allerdings verraten, dass es nicht unnormal aussah.

Als nächstes habe ich meinen Schritt über mein übliches Maß verlängert und fand das erheblich angenehmer als die erste Variante. Das sah dann allerdings ungewöhnlich aus. Ich schlussfolgere aus dieser Erfahrung, dass ich wahrscheinlich im Vergleich mit anderen eher große Schritte mache. Ich werde mal ein paar Freunde zu diesem Thema befragen.
05.06.13 (13, 669 KB)
04.06.13
Heute habe ich das Experiment von einem anderen Gang wiederholt. Es hat sich dieses Mal aber nichts aussergewöhnliches ereignet. Ich vermute, dass es anstrengend ist für längere Zeit anders zu gehen als gewohnt. Ich habe heute auf die verschiedenen Bodenbeschaffenheiten geachtet.

Ich bin auf Kopfsteinpflaster, auf glattem Asphalt, auf Asphalt mit Kieselsteinen und auf Sandboden mit spitzen Steinchen gelaufen.

Das glatte Asphalt war mir eindeutig am angenehmsten. Ich denke normalerweise hätte ich mir wenig Gedanken über den Boden gemacht und manches noch nicht einmal bemerkt.

Allerdings ist das Kopfsteinpflaster so unangenehm für mich, dass ich das immer bemerke. Heute bin ich den steilen Schlangenweg in Heidelberg nach oben geklettert. Das Kopfsteinpflaster ist dort besonders unregelmäßig und ich bin jedes Mal froh, dass ich den Weg nach oben gehe und nicht herunter laufen muss.
Steile Wege führen dazu, dass ich anders laufe, ich trete dann weniger vorsichtig und fester auf. Ich erinnere mich, dass ich schon einige Menschen mit meinen leisen Schritten erschreckt habe, weil sie mich nicht kommen hören. Darüber habe ich noch nie gründlich nachgedacht, aber möglicherweise bin ich ja ein „Leisetreter“.
Eine Schulklasse ist ebenfalls steil bergauf gelaufen und die ca. 14 jährigen Kinder waren wenig begeistert. Dafür gab es oben auf dem Philosophenweg wieder Livemusik von zwei Gitarristen, die auch singen.
Mir ist aufgefallen, dass ich in diesem Alter auch nicht gerne gelaufen bin. Kleine Kinder legen in das Laufenlernen meist eine unbändige Energie und Freude hinein. Auf dem Weg ins Erwachsenenleben scheint das dann wieder verloren zu gehen und noch später, wieder zu kommen. Heute laufe ich sehr gerne. Ich kann allerdings nicht sagen in welchem Alter ich wieder damit angefangen habe es gerne zu tun. Barfusslaufen fand ich schon als Kind gut – aber immer nur eine kurze Strecke.

03.06.13
Schon seit längerem hüpfe ich mit Regenschirm im Regen herum – wenn sich die Gelegenheit ergibt und gerade niemand auf der Straße ist. Gerade bei Regen hebt das meine Stimmung am schnellsten.

Ich liebe die Szene im Film „I`m singing in the rain“. Ich habe mir diese Szene auch nochmals angesehen und ich finde es immer wieder beeindrucken wie gut die Körpersprache die Leichtigkeit und Verspieltheit des Verliebtseins rüber bringt. Er blickt auch gerne nach oben, trotz des Regens, der ihm dann ins Gesicht fällt. Mir ist bei meiner Sitzmeditation aufgefallen, dass ich auch gerne das Gesicht in Richtung Zimmerdecke neige, wenn ich mich glücklich fühle.
Die Filmsequenz zeigt ausserdem sehr schön den körpersprachlichen Gegensatz zu den anderen Fussgängern, die sich weniger glücklich mit dem Regen fühlen.
Ich habe den Gang eines Freundes nachgeahmt und fest gestellt, dass mich mein Umfeld ganz anders ansieht und behandelt als sonst. Der Freund rollt seinen Fuss so ab, dass er am Ende auf Zehenspitzen steht, was einen federnden, nach oben gerichteten Gang ergibt. Nach wenigen Schritten wurde ich von zwei jungen Männern angesprochen und gefragt ob ich Lust hätte mit ihnen mit zu kommen. Ich habe das Experiment dann abgebrochen und bin mit meinem normalen Gang davon geeilt... was meine Stimmung jetzt nicht verbessert hat.
Letzter Tag mit diesem Thema.
Was ich mir schon die ganze Zeit vorgenommen habe: Der Hand- und Barfußpfad im Luisenpark.


Kinder lieben Ihn.

Man kann ihn aber auch eng umschlungen als Paar begehen. Dann wird daraus ein Paarfußpfad:

Und alles Gute geht auch einmal zu Ende.

Für mich heißt es Abschied nehmen und auf zum nächsten Thema.
Was ich mitnehme ist eine Menge schöner Erinnerungen, Spaß und ganz viel Wertschätzung für das Gehen, meine Füße und meinen Körper. Ich genieße es jetzt mehr als zuvor und laufe, laufe, laufe – herrlich!
09.06.13 (13, 659 KB)
08.06.13
Heute habe ich mir Sandalen gekauft: Richtig gute zum Laufen.
Die Beschäftigung mit dem Thema Laufen hat mich bestärkt mehr zu laufen. Am Montag ist mein Urlaub zu Ende, aber ich will weiterhin viel Spazierengehen.
Es fand sich auch gleich ein geeigneter Schuh. Die freundliche Verkäuferin hat mir außerdem ein Barfußspray empfohlen. Das legt sich wie ein Film um die Haut der Füsse, so dass sie keinen Schaden erleiden, wenn das Söckchen im Schuh fehlt.
Ich bin sehr gespannt und kann nach dem ersten Ausprobieren sagen, dass es sich die Haut tatsächlich glatter anfühlt und weniger schwitzt. Ähnlich wie bei diesen Pflastersprays, die man in der Apotheke bekommt und womit man kleinere Wunden versorgen kann.

07.06.13
Friedensreich Hundertwasser war ein Verfechter des unregelmäßigen Untergrunds:
„Der gerade Boden ist eine Erfindung der Architekten. Er ist maschinengerecht und nicht menschengerecht.
Die Menschen haben nicht nur Augen, um sich an Schönem zu erfreuen, und Ohren, um Schönes zu hören, und Nasen, um Schönes zu riechen. Der Mensch hat auch einen Tastsinn für Hände und Füße.
Wenn der moderne Mensch gezwungen wird, auf asphaltierten, betonierten, geraden Flächen zu gehen, so wie sie in den Designerbüros gnadenlos mit dem Lineal konzipiert werden, entfremdet von natürlicher Erdbeziehung und Erdberührung, so stumpft ein entscheidender Bestandteil des Menschen ab, mit katastrophalen Folgeerscheinungen für die Psyche, das seelische Gleichgewicht, das Wohlbefinden und die Gesundheit des Menschen.
Der Mensch verlernt zu erleben und wird seelisch krank.
Ein belebter, unebener Fußboden bedeutet eine Wiedergewinnung der Menschenwürde, die dem Menschen im nivellierenden Städtebau entzogen wurde.
Der unebene Wandelgang wird zur Symphonie, zur Melodie für die Füße. Er bringt den ganzen Menschen in Schwung.
Architektur soll den Menschen erheben und nicht erniedrigen.
Man wird gerne auf dem unebenen Boden auf und ab gehen, um sich zu erholen und um das menschliche Gleichgewicht wiederzufinden.“
Hundertwasser, April 1991

Ich liebe es barfuss zu gehen und gebe Hundertwasser recht: Der Tastsinn der Füße ist etwas wunderbares und kann den ganzen Menschen beleben, wenn man ihn nutzt. Allerdings bin ich sehr froh, dass wir einen ebenen Fussboden haben und ich erfreue mich regelmäßig daran. Ich schätze es und habe es auch vor dieser Woche geschätzt – jetzt allerdings ist meine Freude darüber noch gestiegen.
07.06.13 (13, 673 KB)
06.06.13
Mir ist aufgefallen, dass das Gehtempo der Touristen in Heidelberg oft einem gemütlichen Schlendern entspricht, auch Familien schlendern gerne gemeinsam. In Mannheim sieht man nur wenige Leute schlendern, die meisten gehen entweder zügig oder sind schlecht zu Fuß.

Mir ist eingefallen, dass ein Bekannter mir erzählt hat, dass für ihn das Thema Alter mit dem Bild einer Gehhilfe verknüpft ist. Tatsächlich sehe ich sehr viele alte Menschen in der Straßenbahn mit Gehhilfen. Es ist recht natürlich das zusammen zu bringen. Ich habe den Verdacht, dass er nicht der einzige ist, der so denkt. Wenn also „Gut zu Fuss“ mit Gesundheit zu tun hat und Gehilfe mit Gebrechlichkeit, dann wäre es naheliegend seine Füße intensiv zu pflegen und immer mal eine Extraaufmerksamkeit zu schenken.
Das Gehen ist vom Zustand des Fusses abhängig. Ich hatte von dem vielen Spaziergängen diese Woche eine Blase und mir ist aufgefallen, dass man dieses unangenehme Gefühl vergisst, wenn man von anderen Eindrücken abgelenkt wird.
Bei Engelhorn Sport in Mannheim gibt es eine kleine Gehstrecke auf der man die Wanderschuhe vor dem Kauf testen kann. Hier werden unterschiedliche Bodenbedingungen auf einer kleinen Strecke simuliert. Das Schuhwerk sollte auf den Untergrund abgestimmt sein und passen.
05.06.13
Es gibt auch die Möglichkeit eine Gehmeditation (statt der üblichen Sitzmeditation) zu machen. Ich werde 10 minütige Meditation vor dem Schlafengehen in dieser Woche im Gehen machen. Dabei synchronisiert man das Gehen und das Atmen. Man hebt den Fuss beim Einatmen und atmet aus, wenn der Fuss den Boden berührt, nach dem abrollen des Fusses wird wieder eingeatmet und dabei der Fuss gehoben usw. Zu diesem Thema kann man auf Youtupe einige Videos finden z.B. Buddhismus – Gehmeditation oder vertiefende Informationen gibt es im Buch: Thich Nhat Hanh, Ngyen Anh-Huong: Geh-Meditation. Mit Unterweisungs-DVD und fünf geführten Meditation auf CD.
Man kann die Gehmeditation auch einmal wechselnd rückwärts und vorwärts aus probieren. Ich musste mich dabei mehr konzentrieren als sonst. Ich war gezwungener konzentrierter bei der Sache zu sein. Gut, wenn man sich von einem fesselnden Thema ablenken will und schnell ins hier und jetzt kommen möchte.
Heute habe ich mit meinem Gang experimentiert und einmal kleinere Schritte gemacht. Ich empfand das als abbremsend, denn meinen Schritt zu beschleunigen war mir unangenehm. Ein Blick in ein Schaufenster hat mir allerdings verraten, dass es nicht unnormal aussah.

Als nächstes habe ich meinen Schritt über mein übliches Maß verlängert und fand das erheblich angenehmer als die erste Variante. Das sah dann allerdings ungewöhnlich aus. Ich schlussfolgere aus dieser Erfahrung, dass ich wahrscheinlich im Vergleich mit anderen eher große Schritte mache. Ich werde mal ein paar Freunde zu diesem Thema befragen.
05.06.13 (13, 669 KB)
04.06.13
Heute habe ich das Experiment von einem anderen Gang wiederholt. Es hat sich dieses Mal aber nichts aussergewöhnliches ereignet. Ich vermute, dass es anstrengend ist für längere Zeit anders zu gehen als gewohnt. Ich habe heute auf die verschiedenen Bodenbeschaffenheiten geachtet.

Ich bin auf Kopfsteinpflaster, auf glattem Asphalt, auf Asphalt mit Kieselsteinen und auf Sandboden mit spitzen Steinchen gelaufen.

Das glatte Asphalt war mir eindeutig am angenehmsten. Ich denke normalerweise hätte ich mir wenig Gedanken über den Boden gemacht und manches noch nicht einmal bemerkt.

Allerdings ist das Kopfsteinpflaster so unangenehm für mich, dass ich das immer bemerke. Heute bin ich den steilen Schlangenweg in Heidelberg nach oben geklettert. Das Kopfsteinpflaster ist dort besonders unregelmäßig und ich bin jedes Mal froh, dass ich den Weg nach oben gehe und nicht herunter laufen muss.
Steile Wege führen dazu, dass ich anders laufe, ich trete dann weniger vorsichtig und fester auf. Ich erinnere mich, dass ich schon einige Menschen mit meinen leisen Schritten erschreckt habe, weil sie mich nicht kommen hören. Darüber habe ich noch nie gründlich nachgedacht, aber möglicherweise bin ich ja ein „Leisetreter“.
Eine Schulklasse ist ebenfalls steil bergauf gelaufen und die ca. 14 jährigen Kinder waren wenig begeistert. Dafür gab es oben auf dem Philosophenweg wieder Livemusik von zwei Gitarristen, die auch singen.
Mir ist aufgefallen, dass ich in diesem Alter auch nicht gerne gelaufen bin. Kleine Kinder legen in das Laufenlernen meist eine unbändige Energie und Freude hinein. Auf dem Weg ins Erwachsenenleben scheint das dann wieder verloren zu gehen und noch später, wieder zu kommen. Heute laufe ich sehr gerne. Ich kann allerdings nicht sagen in welchem Alter ich wieder damit angefangen habe es gerne zu tun. Barfusslaufen fand ich schon als Kind gut – aber immer nur eine kurze Strecke.

03.06.13
Schon seit längerem hüpfe ich mit Regenschirm im Regen herum – wenn sich die Gelegenheit ergibt und gerade niemand auf der Straße ist. Gerade bei Regen hebt das meine Stimmung am schnellsten.

Ich liebe die Szene im Film „I`m singing in the rain“. Ich habe mir diese Szene auch nochmals angesehen und ich finde es immer wieder beeindrucken wie gut die Körpersprache die Leichtigkeit und Verspieltheit des Verliebtseins rüber bringt. Er blickt auch gerne nach oben, trotz des Regens, der ihm dann ins Gesicht fällt. Mir ist bei meiner Sitzmeditation aufgefallen, dass ich auch gerne das Gesicht in Richtung Zimmerdecke neige, wenn ich mich glücklich fühle.
Die Filmsequenz zeigt ausserdem sehr schön den körpersprachlichen Gegensatz zu den anderen Fussgängern, die sich weniger glücklich mit dem Regen fühlen.
Ich habe den Gang eines Freundes nachgeahmt und fest gestellt, dass mich mein Umfeld ganz anders ansieht und behandelt als sonst. Der Freund rollt seinen Fuss so ab, dass er am Ende auf Zehenspitzen steht, was einen federnden, nach oben gerichteten Gang ergibt. Nach wenigen Schritten wurde ich von zwei jungen Männern angesprochen und gefragt ob ich Lust hätte mit ihnen mit zu kommen. Ich habe das Experiment dann abgebrochen und bin mit meinem normalen Gang davon geeilt... was meine Stimmung jetzt nicht verbessert hat.
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Zur Achtsamkeitsübung in KW 23:
Am Sonntag, 9. Jun 2013 im Topic 'Gehen'

Hinein spüren in meine Füße, so oft wie möglich. Wahr nehmen wie ich gehe und mit diesen Bewegungsabläufen spielen z.B. Hüpfen wie ein Kind. Einen anderen Gang und/oder eine andere Körperhaltung aus probieren. Heraus finden was ich körpersprachlich gerade aus drücke. Mein Umfeld beobachten und schauen was die anderen Menschen mit ihrem Gang und ihrer Körperhaltung ausdrücken.
Gehen ist ein spannendes Thema
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Samstag, 8. Juni 2013
KW 22 / Thema Glück
Am Samstag, 8. Jun 2013 im Topic 'Glueck'

Heute strahlender Sonnenschein und ich bin den ganzen Tag beim Thema Glück geblieben. Mir ist aufgefallen, dass es ganz viele Menschen gibt, die lächeln oder lachen. Ich nehme davon jetzt viel mehr wahr als vor dieser Woche. Es gibt aber Abstufungen, die erstaunlich sind. Beim Bäcker hat die Verkäuferin mit toternstem Gesicht ihr Erstaunen zum Ausdruck gebracht, dass es mal nicht regnet, wenn sie aus dem Fenster sieht... Ein Kunde hat diesen Humor ebenfalls mit ernstem Gesicht beantwortet indem er sie ironisch damit tröstete, dass es bestimmt bald wieder anfängt. Ich fand es witzig und schmunzelte in mich hinein, was aber in meinem Gesicht ebenfalls nicht zu sehen war.
In einem Restaurant habe ich beobachtet, dass die Leute beim Erhalten der Getränke oder der Speisen entspannter wirken. Es ist nur eine zarte Nuance in ihrem Gesicht, aber ich konnte es erahnen.
Meine Bilanz bei einem Spaziergang in Heidelberg: Ein Geschäft mit dem Wort „Glück“als Namen über der Tür und ein anderes Geschäft das Kristall und Glücker heißt.
Glückliche Gesichter, glückliche Liebespärchen und lachende Kinder machen mich ebenfalls glücklich.
Dann gab es ausserdem zwei Situation, die aussergewöhnlich für mich waren und die ich als besonders glücklich empfunden habe. Einmal habe ich auf dem Schlangenweg in Heidelberg eine Parkbank entdeckt, die so hoch war, dass ich die Beine baumeln lassen konnte.

Das hat mir sehr gefallen, weil es mich an die Leichtigkeit der Kindheit erinnert hat und ich ausserdem einen wunderbaren Ausblick bei strahlendem Sonnenschein genießen konnte.

Oben angekommen saßen da zwei Musiker und haben wunderbar gespielt und gesungen. Zahlreiche Spaziergänger waren ebenso entzückt wie ich und es war ganz herrlich sich mit wildfremden Menschen für diese schöne Musik zu begeistern.

Ausserdem meine eigene Assoziation mit Glück beim Anblick von Klee am Wegesrand. Zu dieser Jahreszeit blüht er auch so schön. Man könnte Spaßhaft also sagen was blüht mir heute? Glück(sklee)!
leitskalakw22 (pdf, 598 KB)
29.05.13
Heute war ich nicht so wie gestern beim Thema. Das heißt das Forschen nach Glücksmomente war nicht im Vordergrund. Meine Gefühlstabelle habe ich allerdings weiter geführt und dadurch war ich ja auch nicht ganz so weit weg vom Thema.
Ich habe zwei Spaziergänge gemacht. Mir auf gefallen, dass meine Stimmung dabei zwar nicht so sehr nach oben klettert, trotzdem fühle ich mich freier und leichter. Wie kann das sein? Vielleicht ist es die Verbindung zum Körper, die dadurch gestärkt wird. Schließlich beachte ich ihn sonst nicht so oft. Mir meinen Körper bewusst zu machen vertieft mein Erleben. Ich kann meine Gefühle ja auch nur durch den Körper wahr nehmen. Der Körper vermittelt mir die Gefühle. Es gibt Zeiten am Tag, da spüre ich weder meinen Köroer, noch nehme ich meine Gefühle bewusst wahr. Die Gefühle treten erst ab einer gewissen Intensität in den Vordergrund. Hier beim Spazierengehen bin ich eher bereit Körper und Gefühle wahr zu nehmen. Obwohl ich auch Phasen in meinem Leben hatte in denen ich jede freie Gelegenheit ergriffen habe zu grübeln, aber Grübeln lässt meine Stimmung nach unten wandern.
30.05.13
Heute habe ich fest gestellt wie schön es ist einen Überraschungsbesuch von lieben Menschen zu erhalten, wenn ich selbst zufällig sehr viel Zeit habe.
Hier spielt das Wort „Glücksfall“ mit hinein.
30.05.13 (13, 689 KB)
31.05.13
Heute hatte ich eine merkwürdige Begegnung. Ich war auf dem Weg zur Straßenbahnhaltestelle und hatte einen MP3-Player im Ohr. Ich war sehr gut gelaunt. Auf der Straße begegneten mit vier Mädchen unterschiedlichen Alters, aber offensichtlich miteinander verwandt. Ich war richtig glücklich und lächelte einem der Mädchen aufmunternd zu.
Dieses Mädchen sah mich freundlich und fragend an, wollte irgendwie sprechen, kam dann aber nicht dazu, denn die jüngste der Mädchen (ca. 10 Jahre) kam direkt auf mich zu, deutete auf meine Hose und meinte: „Ach wie schön, so eine will ich mir auch kaufen.“
Ich war erstaunt, die Hose, die ich trug war wirklich nichts besonderes und eher im Stil meiner Generation – also kaum etwas für ein modebewusstes Mädchen. Die ganze Gruppe von Mädchen stellten sich um mich herum und fragten mich freundlich was ich vor hätte. Wir plauderten kurz. Ich meinte dann aber, dass ich zur Haltestelle müsse und verabschiedete mich. Da rief mir die Älteste nach: „Na man sieht sich ja immer zweimal.“ Und ein anderes Mädchen meinte ganz laut: „Schau mal was für schöne Haare sie hat.“...
Ich habe mich über die Komplimente sehr gefreut und noch mehr über die Leichtigkeit in der die ganze Unterhaltung gelaufen ist. Im Laufe des Tages wechselte meine Bewertung dieser Geschichte allerdings immer wieder. Je nach Stimmung war ich erfreut was für ein glückliches Zusammentreffen ich hatte oder aber ich grübelte darüber nach warum die Mädchen das wohl getan hatten?
Mein Fazit aus dieser Erfahrung: Glück ist nicht nur ein Kompliment zu bekommen, sondern es auch leichten Herzens annehmen zu können. Und annehmen kann ich es am besten, wenn meine Stimmung positiv ist.
01.06.13
Ich habe mich heute mit einem befreundeten Paar getroffen und wir haben über Achtsamkeitsübungen gesprochen und die Möglichkeit damit seinen Alltag abwechslungsreicher zu gestalten. Im Verlauf des Gesprächs haben wir heraus gefunden, dass meine Freunde schon ihre eigene Taktik entwickelt haben das Leben abwechslungsreicher zu machen: Sie schließen miteinander Wetten ab. Es sind wohl Kleinigkeiten um die es geht und der Gewinner bekommt dann einen Kaffe oder ein Eis spendiert.
Ich bin glücklich, dass ich Freunde habe, die mir immer wieder neue Impulse zum Beobachten, Schreiben und kreativ werden geben.
Glück ist also Freunde zu haben, die meine Interessen teilen...
Wir sind dann gemeinsam zu weiteren Schlussfolgerungen über das Glück gekommen: Glück ist sein Alltag abwechslungsreich zu gestalten... aber Glück ist auch Routine zu haben und eine feste Struktur im Tagesablauf an die man sich halten kann. Es ist also beides wichtig: Abwechslung und Wiederholung.
02.06.13
Beim Nachdenken über den gestrigen Tag ist mir noch aufgefallen, dass ich zwar mit mir selbst keine Wetten abschließe, dass ich aber auch meine Taktiken habe das Leben auf zu lockern. Z.B. Mache ich mich über mein Verhalten lustig. Gestern hatten wir alle drei Pizza bestellt und ich war die einzige, die alles aufgegessen hat. Die anderen beiden hatten noch soviel übrig, dass es für eine weitere Malzeit reichte.
Da kam eine Stimme in meinem Inneren, die meinte, ich solle jetzt lieber eine Bemerkung machen, damit es nicht auffällt wie unmäßig ich bin...Ich habe diese Anweisung witzig beantwortet, indem ich einen dieser Sprüche gemacht habe, die ich sonst gar nicht mag. Ich habe auf meinen Teller gezeigt und gemeint: „Bei mir gibt`s morgen schönes Wetter...“ Und ich war sehr stolz darauf, dass mir etwas einigermaßen passendes eingefallen ist.
Heute war ich joggen. Seit einigen Wochen nutze ich auch hier eine Achtsamkeitsübung, weil mir aufgefallen ist, dass ich bei dieser Tätigkeit manchmal dazu neige über Szenen aus meinem Leben nach zu denken, die mir nicht gefallen haben. Also zähle ich auch hier bis 10, allerdings keine Atemzüge. Ich zähle wie oft meine rechte Hand nach vorne schwingt, nach 15 Minuten gehe ich zur linken Hand über, dann zum linke Bein und am Ende bin ich beim rechten Bein. So muss ich aufpassen, dass ich bei der Zahl 10 wieder von vorne beginne und ich muss die Zeit im Auge behalten, damit ich nach 15 Minuten weiss, dass ich das Körperteil wechsele. Atemzüge zählen halte ich beim Joggen für keine gute Idee. Ich bin der Meinung, daß der Atem natürlich fließen sollte, damit man kein Seitenstechen bekommt, aber vielleicht ändere ich meine Meinung ja noch...
Diese Übung beim Joggen hält mich zwar nicht wirklich davon ab an nichts anderes mehr zu denken, aber sie hält mich davon ab mich zu sehr in ein unerwünschtes Thema zu verbeissen und sie stärkt meine Aufmerksamkeit für meinen Körper. Am Ende des Joggings habe ich mich dann auch besser gespürt als zu Beginn.
02.06.13 (13, 626 KB)
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Freitag, 7. Juni 2013
Zur Achtsamkeitsübung in KW 22
Am Freitag, 7. Jun 2013 im Topic 'Glueck'

Es geht darum das Glück stärker wahr zu nehmen. Zu beobachten wo mir das Glück überall begegnet. Nun ist Glück ein weiter Begriff. Ich habe es für mich so definiert:
Wahrnehmen wo überall gute Gefühle in meiner Umgebung zur Schau gestellt werden, oder wo ich gute Gefühle hinein interpretiere.
Symbole des Glücks in meiner Umgebung erkennen.
Entdecken, was in mir glückliche Gefühle auslöst.
Machen Sie mit?
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