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Sonntag, 7. Juni 2015
07.06.15 Thema "Tag und Nacht: Schlaf"
Am Sonntag, 7. Jun 2015 im Topic 'Tag und Nacht'
Eine Kollegin hat sich das Fußgelenk verstaucht und die Bänder vom Fuß sind gezerrt. Sie humpelt jetzt. Wir sprechen über die Schiefhaltung und die Auswirkungen auf den ganzen Körper. Nicht nur Beine und Becken sind betroffen, sondern die ganze Wirbelsäule, die Muskel sind angespannt. Sie fühlt sich unwohl, ist verspannt und hat Schmerzen. Zu allem Übel ist die Arbeit liegen geblieben und sie ist ärgerlich.
Was wäre nun nötig um wieder ins Lot zu kommen? Eine Massage ist vielleicht hilfreich - sie fragt mich ob eine manuelle Behandlung direkt am Bluterguss diesen schneller auflösen könnte. Allgemein gesprochen ist es selten hilfreich dort wo schon Schmerzen bestehen auch noch herum zu hantieren. Das verstärkt die Schmerzen und verspannt den ganzen Körper nur noch mehr. Schmerzen sind die Sprache, die unser Körper benutzt um uns anzubrüllen endlich Ruhe einkehren zu lassen.

Ich erkläre der Kollegin, dass der Körper mit jeder Art von Fehlstellung gut klar kommt. Vielen Menschen ist nicht bewusst wie gut unser Organismus seine Aufgaben erfüllen kann, aber eine Sache ist wichtig: Wir müssen ihn auch lassen.
Die Kollegin versteht sofort was ich meine und grinst. Ja da liegt der Schlüssel direkt vor uns. Ein geschmeidiger entspannter Körper tariert sich aus und findet traumwandlerisch in seine Mitte. Ein Körper der aber mit uns und unserer Umgebung über Muskelverspannungen, Kreislaufregulierung und andere Signale Unzufriedenheit kommuniziert, kann nicht gleichzeitig in Harmonie kommen. Er ist zu beschäftigt. "Körpersprache" wird von vielen Menschen unterschätzt.
Meine Kollegin war in Urlaub - auf den sie Anspruch hat. Sie hat niemanden, der die Arbeit macht, während sie weg ist, weil der Arbeitgeber niemanden dafür eingestellt hat. Es ist folglich Arbeit liegen geblieben. Es liegt an meiner Kollegin das als schlimm, oder eben als normal zu bewerten. Wählt sie immer wieder den Ärger, so entscheidet sie sich für Unwohlsein.
Ihr Unwohlsein sorgt für mehr Fehler bei der Arbeit und Kollegen die eine schlecht gelaunte Frau ablehnen, was zu neuem Unwohlsein führt. Ruck Zuck ist man in einer emotionalen Abwärtsspirale und merkt es häufig gar nicht, weil das alles so "normal" ist.

Am Abend nutzen dann weder Entspannungsübungen, noch Lavendelöl, Melissebad, frische Luft, Sport oder Massage. Wenn wir nach 10 Stunden Unwohlsein eine kleine Entspannungsübung einlegen wollen, ist es zu spät für den Abend. Hier können nur noch längere Erholungsphasen oder mehrere Erholungsübungen greifen. Den ganzen Feierabend nutzen, um sich am Ende wieder in Harmonie zu befinden macht aus meinem Leben aber eine dauernde Pflicht und da fragen wir uns meistens zu Recht: Wo bleibt die Kür? Wo bleibt der Genuss, die Freude usw.?

Es gilt ein gutes Gespür für das Innenleben zu entwickeln, so dass wir uns immer wieder von neuem, noch während des Tages, in Harmonie bringen können. Bewusst hinein spüren, unsere Gedanken korrigieren und auf das Wesentliche konzentrieren, damit wir über Körpersprache unserem Umfeld Wohlgefühl mitteilen können, das ist der Weg, der auf die Dauer zu Gesundheit und Lebensfreude führt. Wer diesen Weg geht hat nachts einen erholsamen Schlaf und genießt angenehme, herzerfrischende Träume.

Was wäre nun nötig um wieder ins Lot zu kommen? Eine Massage ist vielleicht hilfreich - sie fragt mich ob eine manuelle Behandlung direkt am Bluterguss diesen schneller auflösen könnte. Allgemein gesprochen ist es selten hilfreich dort wo schon Schmerzen bestehen auch noch herum zu hantieren. Das verstärkt die Schmerzen und verspannt den ganzen Körper nur noch mehr. Schmerzen sind die Sprache, die unser Körper benutzt um uns anzubrüllen endlich Ruhe einkehren zu lassen.

Ich erkläre der Kollegin, dass der Körper mit jeder Art von Fehlstellung gut klar kommt. Vielen Menschen ist nicht bewusst wie gut unser Organismus seine Aufgaben erfüllen kann, aber eine Sache ist wichtig: Wir müssen ihn auch lassen.
Die Kollegin versteht sofort was ich meine und grinst. Ja da liegt der Schlüssel direkt vor uns. Ein geschmeidiger entspannter Körper tariert sich aus und findet traumwandlerisch in seine Mitte. Ein Körper der aber mit uns und unserer Umgebung über Muskelverspannungen, Kreislaufregulierung und andere Signale Unzufriedenheit kommuniziert, kann nicht gleichzeitig in Harmonie kommen. Er ist zu beschäftigt. "Körpersprache" wird von vielen Menschen unterschätzt.
Meine Kollegin war in Urlaub - auf den sie Anspruch hat. Sie hat niemanden, der die Arbeit macht, während sie weg ist, weil der Arbeitgeber niemanden dafür eingestellt hat. Es ist folglich Arbeit liegen geblieben. Es liegt an meiner Kollegin das als schlimm, oder eben als normal zu bewerten. Wählt sie immer wieder den Ärger, so entscheidet sie sich für Unwohlsein.
Ihr Unwohlsein sorgt für mehr Fehler bei der Arbeit und Kollegen die eine schlecht gelaunte Frau ablehnen, was zu neuem Unwohlsein führt. Ruck Zuck ist man in einer emotionalen Abwärtsspirale und merkt es häufig gar nicht, weil das alles so "normal" ist.

Am Abend nutzen dann weder Entspannungsübungen, noch Lavendelöl, Melissebad, frische Luft, Sport oder Massage. Wenn wir nach 10 Stunden Unwohlsein eine kleine Entspannungsübung einlegen wollen, ist es zu spät für den Abend. Hier können nur noch längere Erholungsphasen oder mehrere Erholungsübungen greifen. Den ganzen Feierabend nutzen, um sich am Ende wieder in Harmonie zu befinden macht aus meinem Leben aber eine dauernde Pflicht und da fragen wir uns meistens zu Recht: Wo bleibt die Kür? Wo bleibt der Genuss, die Freude usw.?

Es gilt ein gutes Gespür für das Innenleben zu entwickeln, so dass wir uns immer wieder von neuem, noch während des Tages, in Harmonie bringen können. Bewusst hinein spüren, unsere Gedanken korrigieren und auf das Wesentliche konzentrieren, damit wir über Körpersprache unserem Umfeld Wohlgefühl mitteilen können, das ist der Weg, der auf die Dauer zu Gesundheit und Lebensfreude führt. Wer diesen Weg geht hat nachts einen erholsamen Schlaf und genießt angenehme, herzerfrischende Träume.

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Freitag, 5. Juni 2015
05.06.15 Thema "Tag und Nacht: Schlaf"
Am Freitag, 5. Jun 2015 im Topic 'Tag und Nacht'
Vieles kenne ich bereits und es gibt eine Menge guter Ratschläge, die man im Internet zum Thema erholsamem Schlaf finden kann. Das Lavendelkissen beruhigend und schlaffördernd sein können weiss bald jedes Kind. Baldrian und Hopfen, Passionsblume, Melissenöl (besonders gut als Badezusatz) wirken beruhigen, wenn man abends zu sehr aufgedreht ist.

Die beinahe unüberschaubare Anzahl an Matratzen, Lattenroste und Systeme für eine gesunde Liegehaltung im Schlaf bräuchte die Zeit eines ganzen Menschenlebens um zweifelsfrei zu erkennen was davon für wen wirklich hilfreich ist. Mein Interessensgebiet liegt mehr im mentalen Bereich
Es gibt aber ein paar mentale Techniken, die mir so noch nicht bekannt waren. Z.B. "Umkehrblinzeln". Hierbei schließt man die Augen für ca. fünf Sekunden und öffnet sie immer wieder für einen Moment. In der schnellen Öffnungsphase versucht man alles so genau wie möglich wahr zu nehmen. Nach 5-10 Minuten ist man dann entspannt und müde. Ich habe es noch nicht ausprobiert und ich habe den Verdacht es erfordert schon viel Verzweiflung um mich dazu zu motivieren.

"Details zu visualisieren" klingt nach einer interessanteren Variante. Hierbei stellt man sich ein beliebiges Bild oder Naturschauspiel so genau wie möglich vor. Sicherlich ein gutes Training für den Geist. Wer gerade dabei ist kann die Gelegenheit wahr nahmen es noch ein wenig aus zu weiten. Eine gute Freundin von mir hat in ihrer Schulzeit vor dem Einschlafen auf diese Art immer genau fest gelegt von was sie träumen möchte und es ist ihr erstaunlich oft auch gelungen.
Eine weitere Methode zum besseren Einschlafen ist es den Tag Schritt für Schritt zurück zu verfolgen. Hierbei erinnert man sich jeweils an das was gerade passiert ist und dann Schrittweise vom Abend zum Morgen. Abgesehen davon, dass es eine sehr gute Gedächtnisübung ist, könnte die Anspannung aber auch zunehmen. Meist haben wir am Tag ohnehin schon viel Aufregendes erlebt und wer dazu neigt sich an den Themen fest zu beißen wird keine Freude an dieser Übung haben.
Die letzten drei Methoden kann man im Buch von Simon Rausch: "Oneironaut. Das Klartraum-Praxishandbuch" nachlesen.

Die beinahe unüberschaubare Anzahl an Matratzen, Lattenroste und Systeme für eine gesunde Liegehaltung im Schlaf bräuchte die Zeit eines ganzen Menschenlebens um zweifelsfrei zu erkennen was davon für wen wirklich hilfreich ist. Mein Interessensgebiet liegt mehr im mentalen Bereich
Es gibt aber ein paar mentale Techniken, die mir so noch nicht bekannt waren. Z.B. "Umkehrblinzeln". Hierbei schließt man die Augen für ca. fünf Sekunden und öffnet sie immer wieder für einen Moment. In der schnellen Öffnungsphase versucht man alles so genau wie möglich wahr zu nehmen. Nach 5-10 Minuten ist man dann entspannt und müde. Ich habe es noch nicht ausprobiert und ich habe den Verdacht es erfordert schon viel Verzweiflung um mich dazu zu motivieren.

"Details zu visualisieren" klingt nach einer interessanteren Variante. Hierbei stellt man sich ein beliebiges Bild oder Naturschauspiel so genau wie möglich vor. Sicherlich ein gutes Training für den Geist. Wer gerade dabei ist kann die Gelegenheit wahr nahmen es noch ein wenig aus zu weiten. Eine gute Freundin von mir hat in ihrer Schulzeit vor dem Einschlafen auf diese Art immer genau fest gelegt von was sie träumen möchte und es ist ihr erstaunlich oft auch gelungen.
Eine weitere Methode zum besseren Einschlafen ist es den Tag Schritt für Schritt zurück zu verfolgen. Hierbei erinnert man sich jeweils an das was gerade passiert ist und dann Schrittweise vom Abend zum Morgen. Abgesehen davon, dass es eine sehr gute Gedächtnisübung ist, könnte die Anspannung aber auch zunehmen. Meist haben wir am Tag ohnehin schon viel Aufregendes erlebt und wer dazu neigt sich an den Themen fest zu beißen wird keine Freude an dieser Übung haben.
Die letzten drei Methoden kann man im Buch von Simon Rausch: "Oneironaut. Das Klartraum-Praxishandbuch" nachlesen.
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Montag, 1. Juni 2015
01.06.15 Achtsamkeitsthema KW 23
Am Montag, 1. Jun 2015 im Topic 'Tag und Nacht'
In dieser Woche geht es für mich nochmals um das Thema "Tag und Nacht", insbesondere um die mentalen Techniken für einen guten Schlaf bzw. für Träume, zur Traumdeutung und für Klarträume.
Ich werde dem "Wie" und "Wofür" nachgehen. Ich freue mich auf eine weitere spannende Woche mit diesem Thema.
Zum Thema Tagesrhythmus habe ich nun schon eine Menge gelernt und mein bisheriges Wissen vertieft. Im folgenden habe ich nochmals einen Text eingestellt den ich für ein anderes Thema gemacht habe, der sich aber ebenfalls mit dem Rhythmus zwischen Spannung - Entspannung beschäftigt.
erholungs-pausen (WMA, 5,001 KB)
Ich werde dem "Wie" und "Wofür" nachgehen. Ich freue mich auf eine weitere spannende Woche mit diesem Thema.
Zum Thema Tagesrhythmus habe ich nun schon eine Menge gelernt und mein bisheriges Wissen vertieft. Im folgenden habe ich nochmals einen Text eingestellt den ich für ein anderes Thema gemacht habe, der sich aber ebenfalls mit dem Rhythmus zwischen Spannung - Entspannung beschäftigt.
erholungs-pausen (WMA, 5,001 KB)
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