Montag, 2. Februar 2015
02.02.15 Thema "Selbstbild"
"Ob Du denkst Du kannst es, oder Du kannst es nicht,
Du wirst auf jeden Fall recht behalten." Henry Ford.

Heute möchte ich gerne einen sch Schritt zurück gehen und den Glauben an mich selbst betrachten - mein Selbstbild und wie es entsteht und sich verändert.

Das Selbstbild ändert sich immer, in jedem Moment habe ich eine Chance. Es liegt an mir das "alte Selbstbild" weiterhin als das "neue Selbstbild" zu wählen oder nicht.

Nehmen wir an ich mache einen Spaziergang im Wald. Ich komme an einen Wegweiser und entschließe mich den Rundweg zu gehen. Irgendwann werde ich dann wieder an diesem Wegweiser stehen. Entschließe ich mich jetzt immer wieder dem gleichen Weg zu folgen werde ich nie wieder aus diesem Wald heraus kommen. Und es macht auch keinen Unterschied, wenn ich einem zufällig vorbei kommenden Wanderer sage: "Dieser Wald ist verzaubert, hier finde ich nie wieder heraus!" Vielleicht wird mir der Wanderer helfen wollen und sagen: "Mach doch mal etwas anders als bisher, wähle einen anderen Weg." Und vielleicht antworte ich: "Ja, aber die anderen Wege kenne ich nicht. Es fühlt sich nicht richtig an sie zu gehen. Das bin ich nicht!"

Und genau hier stehen wir vor einer wichtigen mentalen Beobachtung. Die Veränderung der Gewohnheiten beginnt mit einer Veränderung des Selbstbildes und dieses beginnt wiederum mit einer Veränderung meiner Gefühle zu meinem "neuen Selbstbild".

Vertrautheit wächst mit der Wiederholung. Wie wäre es würde ich mich immer wieder einfühlen in mein glücklicheres Ich. Was immer ich auch gerne in diesem Jahr 2015 erreichen will. Ich kann es mir vorstellen. mich einfühlen und das neue, ungewohnte durch die Wiederholung zum Vertrauten "Ich" machen.

Bevor ich nun die Liste mit den guten Vorsätzen heraus hole und damit meinen Verstand voreilig mit einbeziehe ist es wichtig ganz generell das Gefühl zu "installieren".

Glücklich, locker, entspannt, selbstsicher, selbstzufrieden, verliebt in mein Leben, oder was immer sein möchte.

Das kann ich dann als Fleißarbeit, so oft ich möchte wiederholen, bis es meins ist.

Wer möchte kann dazu den folgenden Text nutzen:

zukuenftiges silvester (WMA, 3,998 KB)

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Samstag, 31. Januar 2015
31.01.15 Thema "Ich"
In den 80ern haben wir noch geglaubt der Mensch sei mit 20 Jahren bereits fertig mit seiner Charakterbildung. "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr", war die gängige Vorstellung, die unsere Lehrer an ihre Schüler vermittelten und ich lernte noch, dass sich Gehirnzellen nicht mehr verändern (andere Zellen schon).

In den frühen 90ern betrieb ich Traumdeutung und in Verbindung damit eifrige Selbstreflektion. Schließlich hatte ich meine Kindheit auf zu arbeiten. Ende der 90er erfuhr ich näheres über das positive Denken und war zunächst in heftiger Ablehnung gefangen. "So' n Quatsch!" war mein wiederholter Kommentar.

Amaryllis

Dann entdeckte mein damaliger Lebensgefährte "Gespräche mit Seth" von Jane Roberts in unserer Stadtbibliothek. Zunächst habe ich mich schlapp gelacht: "Gechannelte Bücher? So´n Quatsch!"
Mein Blick hinein amüsierte mich nicht so sehr wie ich gedacht hatte. Es erstaunte und überraschte mich vielmehr. Die Autorin schrieb auch Science Fiction, aber konnte ein Mensch eine derart blühende Phantasie haben und solch phantastische Gedanken hegen?

In der Folgezeit las ich viele Bücher über positives Denken und stellte fest, dass diese Lebensphilosophie viel differenzierter und anspruchsvoller sein konnte, als ich es für möglich gehalten hatte.

Entspanungstechniken wie Meditation, Selbstbeobachtung und Gedankenkontrolle rückten immer mehr in den Fokus meines Interesses. Inzwischen hatte ich auch eine Ausbildung in Hypnosetherapie absolviert. Mein Welt- und Selbstbild änderte sich immer weiter.

Meditation lag zunächst nur nahe, nachdem ich mich mit Phantasiereisen beschäftigt hatte. Der nächste logische Schritt war die Zen-Meditation. Nachdem ich mich mit Hypnosesprache beschäftigt hatte und zahlreiche Trancetexte und CD`s zum Thema verfasst habe war Zenmeditation der Gipfel der Dreistigkeit. Hier ging es plötzlich darum die Gedanken zu reduzieren und einzig allein die Atmung (oder mein Inneres) zu beobachten.

Im Zen-Zentrum unserer Stadt saß ich mit meiner besten Freundin vor einer kahlen Wand und uns schliefen die Beine ein. Uns hat der Schnupperabend dort nicht so gut gefallen. Die Erklärungen waren spärlich und die Mitglieder kühl und unnahbar, aber die Zen-Meditation, darin waren wir uns einig, war das beruhigenste was uns jemals begegnet war.

Im Zen-Buddhismus geht es, wie im positiven Denken darum, dass wir unsere Gedanken beobachten und lenken. In der fernöstlichen Philosophie bezweckt man damit die Heranbildung eines ausgeglichenen, zufriedenen Menschen, der im Hier und Jetzt Zuversicht, Mitgefühl und Besonnenheit ausstrahlt.

Im positiven Denken nutzt man ebenfalls Meditationstechniken um ein glücklicher Mensch zu sein, der in Folge Wohlstand, Gesundheit und Liebe in sein Leben zieht.

Eine Blume - viele Blüten

In beiden Philosophien glaubt man daran, dass durch die gewohnheitsmäßig gedachten Gedanken der Charakter herangebildet oder zumindest maßgeblich beeinflusst wird. Der Charakter aber beeinflusst meine Umgebung, mein Hier und Jetzt, meine Mitmenschen und meine Zukunft.

Die moderne Hirnforschung gibt beiden Philosophien recht, indem sie das Konzept der ""Neuroplastizität" entdeckt und nachweisst, dass das menschliche Gehirn sich sein ganzes Leben lang verändert und ein Gehirntraining bis ins hohe Alter sinnvoll ist. Meditation ist nun auch hier eine anerkannte Form des mentalen Trainings. Zur Entwicklungsgeschichte dieser Thesen gibt es ein spannendes und unterhaltsames Buch, das ich sehr empfehlen kann: "Warum wir fühlen, wie wir fühlen" von Richard Davidson und Sharon Begley.

Vielseitiges Ich - vielseitige Sicht

Die Ironie der Geschichte liegt nun darin, dass Zen-Buddhismus und positives Denken (zumindest bestimmte Teile daraus siehe z.B. The Masterkeysystem von Ch. Haanel)) zwar ähnliche Ansichten über die Formbarkeit des Inneren hegen und ähnliche Techniken nutzen, aber entgegengesetzte Ziele haben.

Im Zen möchte man gerne Konzepte, auch das "Ich-Konzept", auflösen und sich im Hier und Jetzt verwurzeln, während man in bestimmten Richtungen des positiven Denkens eine Formung des Charakters anstrebt und damit die eigenen (egoistischen) Ziele in der Zukunft verwirklichen möchte. Beide Richtungen streben aber ein harmonisches und friedliches zwischenmenschliches Miteinander an.

Link zum Thema "Auflösen von Konzepten" im Zen (nach Thich Nhat Hanh):

Have you developed theories of the universe:
https://www.youtube.com/watch?v=M-6kvVOybIY

How to let the self die - is God good?
https://www.youtube.com/watch?v=ASYIiDuZ6xU

"Wir sind was wir denken. Alles was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken formen wir die Welt." Siddhartha Gautama (Buddhismus)

"Im versteckten Raum des Gedankens sind Ursache und Wirkung so absolut und unbeirrbar wie in der Welt der sichtbaren und materiellen Dinge.
Geist ist der Meisterweber, sowohl der inneren Kleider des Charakters, als auch der äußeren Kleider der Umstände." James Allen (positives Denken)

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Donnerstag, 29. Januar 2015
29.01.15 Thema "Ernährung"
Grüne Smoothies sind sehr gesund, aber mir schmecken auch die roten.


Dunkelroter Smoothie im Glas

Gestern habe ich einen besonders leckeren gemacht:

100 gr. Himbeeren (TK)
125 gr. Heidelbeeren
2 getr. Pflaumen
3 EL Rote Beete (frisch)
3 Blutorangen

Die Blutorangen auspressen, die rote Beete klein schneiden. Alle Zutaten in den Mixer geben. Zuerst der Blutorangensaft, dann alles andere. Fein püriert ergibt das einen wunderbaren Smoothie. Wer mag kann noch 1 Tl. geschrotete Leinsamen hinzu geben, diese regen die Verdauung an und geben durch das Schroten im Darm ihre Inhaltsstoffe ab, ansonsten spazieren sie angeblich unberührt durch den Darm. Das kann ich zwar nicht ganz glauben, aber wenn sie gerschrotet sind, kann das auf gar keinen Fall passieren.

Smoothiezutaten

Wer rote Beete mag kann natürlich auch viel mehr davon nehmen – ich bevorzuge lieber weniger davon. Die Trockenpflaumen schmecken köstlich und sollen den Appetit zügeln – das tun sie auf eine leckere Art und Weise.

Dunkelroter Smoothie im Mixer

Viel Spaß damit!

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