Dienstag, 31. März 2015
31.03.15 Thema "Kreativität"
Auf die Idee diesem Thema eine Woche zu widmen bin ich durch Christiane Stengers Buch gekommen: "Lassen Sie Ihr Hirn nicht unbeaufsichtigt! Gebrauchsanweisung für Ihren Kopf"

Ich fand die Ideen und Anregungen so gut, dass ich beschlossen habe etwas zu tun, damit die Inhalte nicht gleich wieder aus dem Gedächtnis verschwinden.

Zunächst habe ich es nochmals mit meinem Bundstiftsystem durchgearbeitet. Dabei hat jede Farbe eine andere Bedeutung und ich markiere z.B. Gefühle und inneres Erleben Lila, Geistiges und Gedankliches Zitronengelb usw. Das mache ich, um mich beim Lesen besser auf den Inhalt konzentrieren zu können.
Christiane Stenger: Lassen Sie Ihr Hirn nicht unbeaufsichtigt

Nach dem gründlichen Durcharbeiten war ich erstaunt was da nochmals bei mir hängen blieb. Das geht mir oft so, dass ein Text erst eine fest umrissene Organisation bekommt, wenn ich ihn durcharbeite. Beim ersten Drüberlesen entsteht in meinem Kopf nur eine Ansammlung von Gedanken, die zu wenig miteinander verbunden sind.

Ich habe mir ein Papier genommen und nochmals Stichpunkte gemacht. Äußerst hilfreich finde ich die Zusammenfassung am Ende des Kapitels.

Christiane Stenger: Lassen Sie Ihr Hirn nicht unbeaufsichtigt

Hier steht schon einmal eine Definition: "Unter Kreativität versteht man, eine originelle, innovative Idee zu entwickeln und umzusetzen."

Das hat mich nicht so recht befriedigt und ich habe im Internet ein Video zu dem Thema gefunden:

Kreativität:
https://www.youtube.com/watch?v=vtc1VKXvRQU

Darin sagt Vera Birkenbihl z.B. das es wohl wenig kreativ sei eine Dose zu öffnen und den Inhalt warm zu machen. Aus mehreren Zutaten aber ein Essen zu kochen sei schon kreativ. Nicht immer ist die Unterscheidung in Kreativ und Nichtkreativ so einfach. Kreativität scheint ein sehr dehnbarer Begriff zu sein, trotz Definition . Ob eine Handlung kreativ ist oder nicht liegt wohl auch im Auge des Betrachters.

Johannes Rosengarten: Mein dicker Mandalamalblock. Ruhe und Entspannung

Mich interessiert hier aber vielmehr der Prozess der Kreativiät. Was geht im Inneren eines Menschen dabei vor?

Aus dem Buch habe ich folgende Stichpunkte heraus geschrieben: Einzelne Ideen führen zu einem Ideenfluss. Es entsteht ein Ideenflechtwerk. Kreative Einfälle münden in einen Ideenprozess.

Johannes Rosengarten: Mein dicker Mandalamalblock. Ruhe und Entspannung

Ja, so kenne ich das ebenfalls. Meist führt eine Idee zu einem wahren Feuerwerk an explodierenden Ideen, die um mich herum in den Himmel schießen. Viele davon sind ziemlich weit her geholt, aber das stört mich in diesem Moment nicht.

Johannes Rosengarten: Mein dicker Mandalamalblock. Ruhe und Entspannung

Es gibt kreative Einstiegs-Techniken, wie z.B. das Erstellen eines "Mood-Board", also eines Stimmungs-Bildes.

Ganz recht, da war doch noch was: Mein Innenleben besteht ja nicht nur aus Gedanken, sondern auch aus Gefühlen.

Johannes Rosengarten: Mein dicker Mandalamalblock. Ruhe und Entspannung

Das Gefühl des Staunens soll besonders hilfreich sein um kreative Fähigkeiten zu wecken. Mihaly Csikszentmihlyi schlägt vor es sich zu notieren wenn man über etwas gestaunt hat.

Ausserdem soll die Farbe Blau den Ideenfluss hervor locken können. Aus meine persönlichen Erfahrung kann ich sagen, das Musik mir hilft meine Phantasie in Gang zu setzen und die Beschäftigung mit Farben jedweder Art.

Das ist nun Experimentierstoff genug für eine Woche und ich mache mich voller Elan an die Arbeit.

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Montag, 30. März 2015
30.03.15 Achtsamkeitsthema KW 15
In dieser Woche werde ich mich dem Thema "Kreativität" widmen.

Wie sehe ich und definiere ich diesen Begriff für mich? Auf welchen Gebieten habe ich mich bisher als kreativ bzw. unkreativ gesehen?

Marion und Werner Tiki Kuestenmacher: Mandalas aus aller Welt

Warum macht mir Kreativität Spaß, was genau verspreche ich mir davon und was ist das tatsächliche Ergebnis?

Marion und Werner Tiki Kuestenmacher: Mandalas aus aller Welt

Ich werde mich über das Thema informieren und ein paar Kreativtechniken näher beleuchten.

Ziel ist es meine Kreativität zu nutzen und weiter auszubauen, um mein Leben noch bewusster und glücklicher zu gestalten.

Marion und Werner Tiki Kuestenmacher: Mandalas aus aller Welt

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Sonntag, 29. März 2015
29.03.15 Thema "Schnuppern"
In dieser Woche habe ich mir auch ein paar Videos zum Thema Riechen angesehen und meinen Physiologie Malatlas wieder aus dem Schrank geholt. Es hat Spaß gemacht altes Wissen auf zu frischen bzw. meine Wissensnetzwerk im Kopf mit zusätzlichen Informationen zu ergänzen.

Ausmalatlas

Neu war mir, dass wir Menschen dazu neigen schlechte Gerüche schneller wahr zu nehmen als gute. Das wurde von der Natur so eingerichtet, weil "Gestank" oft mit einer Gefahr verbunden ist - schlechte Nahrungsmittel stinken und Rauch kündigt einen Brand an.

In USA gibt es eine Forschungsgruppe, die den schlimmsten Gestank für alle Menschen gesucht hat um damit Menschenmengen zur Flucht und damit zur Auflösung zu bewegen. Das könnte bei Randalierern und Massentumult hilfreich sein. Ich fand diese Idee spannend, weil es so gar nicht in dem Rahmen liegt in dem ich normalerweise denke.

Ebenso interessant ist der Zusammenhang zwischen Riechen und Schmecken. Wir sind beim Genießen unseres Essens auch auf unseren Geruch angewiesen. Ist das Riechvermögen z.B. durch eine Erkältung beeinträchtigt, so können wir auch das Essen nicht richtig schmecken.

Mir ist aufgefallen, dass ich beim Essen immer hellwach bin und Geruch und Geschmack besonders geschärft sind. Das ist wohl so, weil ich das besonders gerne tue. Der Einsatz eines Sinnesorgans wird auch durch unsere Motivation und damit durch unsere Freude damit gelenkt.

Duftöle für meine Wohnung

Dieses Wochenende habe ich in meiner Wohnung mit ätherischen Ölen eine angenehmen Atmosphäre geschaffen und einige Parfums im Badezimmerschrank ausgegraben, um mal anders zu riechen als immer nur mit demselben Lieblingsduft. Es hat Spaß gemacht mich dem Thema wieder intensiver zu widmen.

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