Sonntag, 22. Februar 2015
22.02.15 Thema "Pausen"
Wenn es um die kleinen Pausen im Leben geht ist es wichtig aufmerksam zu sein und im Moment zu bleiben, aber wie lange dauert eigentlich ein Moment? Was ist die Gegenwart und wie bald wird der jetzige Gedanke zur Vergangenheit und wechselt zu einem anderen Gedanken über?

Schnecke macht eine Verschnaufpause

Heute morgen habe ich darauf eine interessante Antwort im Buch "Lassen Sie Ihr Hirn nicht unbeaufsichtigt! Gebrauchsanweisung für Ihren Kopf von Christiane Stenger gelesen:

"Unser Gehirn möchte etwa alle drei Sekunden wissen: "Was gibt es Neues in der Welt?" Es drückt also spätestens nach etwas drei Sekunden den "Aktualisierungs"-Button und überprüft ständig, ob es neue Informationen gibt, die so relevant sind, dass es sich lohnt, die Aufmerksamkeit dorthin zu lenken. Dieses kleine Zeitfenster, das uns automatisch zur Verfügung steht, ist der Spielraum für unsere Wahrnehmung, die Verarbeitung der Information, sowie auch für unsere Entscheidungen."

Das erklärt warum ich nach kurzer Zeit mein Vorhaben, eine schöne Zeit zu erleben, aufgebe und immer wieder scheinbar nahtlos dazu übergehe Pläne für die Zukunft zu machen oder über die Vergangenheit nachzugrübeln.

Der Vorsatz im Hier und Jetzt zu entspannen braucht einen konsequenten Geist, der sich immer wieder der Ruhe zuwendet. Dabei hilft es die Pausen wichtig zu nehmen. Ihnen einen prominenten Platz im Wertesystem einzuräumen. Das aber wiederum geschieht nur, wenn eine Gewohnheit entstanden ist, denn nur so akzeptiert unser Gehirn die neue Sicht der Dinge.

Ruhesitz

Viele Jahre habe ich Pausen nämlich anders genutzt. In der Warteschlange zur Supermarktkasse habe ich mich ängstlich gefragt ob ich auch nichts vergessen habe, an der Haltestelle kreisten meine Gedanken regelmäßig um das pünktliche Erscheinen des Busses und so weiter.

Daran ändert eine Woche Achtsamkeitstraining auch nichts, daher ist es sinnvoll das Thema noch eine Weile zu verfolgen, denn diese Wertvolle Ruhe-Einheit kann die Lebensqualität erheblich nach oben fahren, soviel habe ich in dieser Woche dazu gelernt.

Es gilt also weiterhin: "Minipausen erkennen und Entspannung in dieser Zeit herstellen und beibehalten", auch wenn in der nächsten Woche ein weiteres, interessantes Thema ansteht.

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Samstag, 21. Februar 2015
21.02.15 Thema "Mentaltraining"
Seit 3 Monaten bin ich nun Mitglied bei Memorado.

www.memorado.de/Gehirntraining

Da ich fleißig trainiere und Fleiß mit vielen Zusatzpunkten belohnt wird, kann ich mit Stolz auf einen hohen "Gehirnquotient" (GQ) blicken. Dieser ist ein von Memorado ermittelter Durchschnittswert, der beim Spielen der Disziplinen: Gedächtnis, Arbeitstempo, Reaktion, Konzentration und Logik, ermittelt wird.

Ich stehe nun auf einem Wert von 100%, was heißt, dass 0 von 100 Mitglieder einen höheren Gehirnquotient haben. Mit anderen Worten "nur wenige sind besser/fleissiger als ich. Das freut mich natürlich.

Allerdings werden die Spiele immer anspruchsvoller und man klettert auf der hohen Ebene nicht mehr mühelos weiter, sondern fragt sich bei manchen Spielen wie man überhaupt so weit kommen konnte und ob da nicht eher ein Fehler im System vorliegt(?)

Frust begleitet manchmal das Spiel, wenn ich mich allerdings dann motiviere und meine Konzentration kurzfristig zunimmt werde ich wider Erwarten doch noch eins weiter katapultiert. Das überrascht mich dann und lässt mich an dem System zweifeln. Möglicherweise hapert es bei mir auch an der Konzentration und die längeren Sequenzen sind speziell für mich herausfordernder.

Meiner subjektives Empfinden ist, dass auf niedrigerem Level der Erfolg leicht gemacht wird und die Sprünge von einem zum nächsten Rang kleiner sind. Oder aber es gibt nicht mehr so viele fleißige Spieler auf diesen höheren Rängen, so dass für die paar Wenigen ein ausgefeiltes Finetuning zu arbeitsaufwändig wäre(?)

Möglicherweise ergeht es dem Fitnesstudio für den Geist ähnlich wie in den Fitnesstudios für den Körper, viele zahlende Mitglieder, die nach einiger Zeit einfach nicht mehr kommen.

Jeder Spieler kann beim Training natürlich auch beliebig viele Stufen tiefer gehen. Das habe ich schon gemacht und es war schön zu sehen wie geschickt ich in der kurzen Zeit geworden bin.

Jetzt wo ich einen nicht mehr zu topenden GQ-Wert habe, kann ich mich ganz entspannt auf meinen Fortschritt konzentrieren und muss nicht nach den anderen schielen... genau betrachtet muss ich das aber sowieso nicht ;-)

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Donnerstag, 19. Februar 2015
19.02.15 Thema "Pausen"
Ob ein Zeitabschnitt in dem ich mich gerade befinde eine "Pause" ist oder nicht kommt darauf an wie ich "Pause" definiere.

Pausen beziehen sich immer auf etwas, was ich gerade nicht mache. Eine Arbeitspause, heißt nichts anderes, als dass ich gerade nicht arbeite.

Je mehr Aufmerksamkeit ich dem Thema bisher gegeben habe, desto öfter habe ich bestimmte Tätigkeiten als "Pause" von etwas anderem gesehen. Zudem habe ich gefunden, dass das "Namen" vergeben für diesen Zeitabschnitt Spaß macht und meine Konzentration bündelt, denn mit einer "Pausenüberschrift" wird mein Leben viel Interessanter und bewusster.

Rosa Pausen Smoothie

In einer rosaroten Pause habe ich meinen "Rosaroten Smoothie" getrunken:

Zutaten:

Saft von 1/2 Zitrone
Saft von 2 Blutorangen
1 Banane
1 Birne

Zuerst den Saft und dann die restlichen Zutaten in den Mixer füllen, anschließend mixen und genießen! Der Geschmack sagt alles über diese rosarote Pause ;-)

Gesundheits-Pausen-Brot

Manches kann zur Pause werden, was eigentlich keine ist. So habe ich mir das Aufräumen meiner Wohnung schmackhaft gemacht indem ich mir folgende Pausenüberschrift erdacht habe: "Wohnungsverschönerungspause".

Man kann zwischendurch seiner Wohnung auch eine "10-Minuten-Wellnesskur" zukommen lassen und sich anschließend in der verschönerten Umgebung noch wohler fühlen.

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