Mittwoch, 18. Juni 2014
18.06.14 Thema „Selbstbild“
„Ab 50 geht’s los ...mit den Wehechen“, sagt die Kollegin und blickt mich bedeutungsvoll an. Sie muss es wissen, sie ist schon weit über 50. Sie ist nicht die erste, die mir diese Weisheit näher bringen will. Nächstes Jahr um diese Zeit werde ich 50!

Ich habe mich dabei erwischt, wie ich in den Spiegel blicke und nur noch Falten sehe, so wie mir mit 15 Jahren nur noch Pickel und Mitesser aufgefallen sind.



Es geht aber auch anders herum. Seit drei Wochen visualisiere ich mich und die schönsten Seiten meines Körpers. Zunächst ein paar Minuten in der Stille, als ich mir da sicherer war und das positive Gefühl deutlicher wurde, habe ich den Aktionsradius auf den Spiegel erweitert. Wenn ich jetzt da hinein sehe, bin ich es schon wieder gewohnt mich bei meinem Anblick zu freuen.

Beim sportlichen Training freue ich mich an meiner Kraft und Energie. Ich habe meinen Trainingsplan verändert und motiviere mich zusätzlich indem ich mich jetzt schon mit einem Glücksgefühl auf die Fortschritte vorbereite.

Nein, es geht schon mit 49 los ...dass ich mich auf meine Ziele konzentriere und nicht mehr auf die Hindernisse!

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Dienstag, 17. Juni 2014
17.06.14 Thema "Zitatenschätze"


„Jeden Morgen verlasse ich meine Hütte und gehe spazieren.
Für gewöhnlich ist der Himmel noch dunkel, und ich gehe mit behutsamen Schritten, der mich umgebenden Natur und der verblassenden Sterne gewahr.



Einmal schrieb ich, als ich von meinem Morgenspaziergang zurück in meine Hütte kam:
‚Ich bin in die Erde verliebt.‘

Ich war aufgeregt wie ein verliebter junger Mann“

Thich Nhat Hanh




Mich sprechen diese Zeilen sehr an. Mir gefällt der Aufbau dieses Textes.

Die Beschreibung der Atmosphäre des Übergangs zwischen Nacht und frühen Morgen erinnert mich an meine eigene Vorliebe für diese Tageszeit. Immer wenn ich in dieser Übergangsphase wach werde, bin ich ergriffen von einem Gefühl, dass etwas ganz besonderes passiert. Mir scheint als ob die Zeit für einige Minuten stehen bleibt und dann langsamer vergeht, bis sie irgendwann, angetrieben durch die Geräusche der erwachenden Hektik, zu ihrem normalen Rhythmus zurück kehrt.Ich finde der frühe Morgen hat etwas magisches.


Wenn ich die ersten Zeilen des Textes lese, sehe ich einen Menschen, der sich inmitten dieser Natur wohl fühlt und diese Stille mit einer inneren Harmonie und tiefen Frieden begleitet. Die äußere Natur und das Innenleben des Erzählers scheinen sich zu ergänzen und gegenseitig zu vertiefen.




Dann kommt er zu jenem bestimmten Morgen, an dem diese tiefe innere Zufriedenheit und dieser Einklang mit der Natur die Gefühle in eine fröhlich, sprudelnde Euphorie verwandelt haben.

Es scheint sich etwas Bahn zu brechen. Aus der Verzauberung des Beginns, indem sich eine Art Symbiose zwischen Mensch und Natur andeutet, wird eine Entzauberung – eine Trennung in Geliebte und Geliebter vorgenommen und auf wunderbare Weise mündet diese Entzauberung in ein verliebtes Entzücken, weil durch diese Trennung erst eine Erkenntnis des Gegenübers möglich ist.

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Montag, 16. Juni 2014
16.06.14 Thema Alltag
Vegetarisches Schnellgericht

Manchmal habe ich Hunger und dann muss es schnell gehen mit dem Kochen.

Vielleicht ist dieses Rezept auch für andere von Nutzen ;-)

Ein vegetarisches Schnellgericht:

1 Dose Pilze
2 Eßl Saure Sahne
1 Teel. Tomatenpesto oder anderes
100 gr. Vollkornspaghetti
16 gr. gerieberner Parmesan (oder anderen Käse)
Salz und Pfeffer

Man bringe Wasser zum Kochen und vermische in dieser Zeit die saure Sahne, das Pesto, Salz und Pfeffer in einer Schüssel. Die Schüssel warm stellen bis die anderen Zutaten dazu kommen.

Die Pilzdose öffnen und die Pilze in ein großes Sieb schütten. Später, wenn die Spaghetti abgekocht sind, das kochende Wasser und die Nudeln über die Pilze schütten, damit alles erwärmt wird.

Spaghetti und Pilze in den vorgewärmten Topf geben und alles vermengen. Zum Abschluss den Parmesan darüber streuen.

Gute Appetit!

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